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so, wir haben nun also mittwoch und ich konnte mich bis jetzt noch nicht auf eine einheitliche form bei den überschriften in den fasten diaries entscheiden. sehr bezeichnen für das ganze projekt an sich. alle sagen, der erste richtige fastentag ist der schlimmste und ich kann nur sagen und vielleicht schreie ich es auch: "I HOPE SO !!" gestern nach dem zahnarzt war ich wirklich scheissbeleidigt. normalerweise belohne ich mich für sowas, kaufe mir irgendwo was leckeres. das ging gestern nicht und das war kinda frustrating. so, dann war ich also schon frustriert und was macht man in so einem fall als erstes? richtig, man raucht erstmal eine. das ging aber auch nicht. und da war ich dann wirklich sauer auf mich selbst. ich durfte nicht essen, ich durfte nich rauchen, der rechte untere kiefer war von der blöden spritze betäubt - how much can a single girl take ??
der abend verlief aber ganz gut. ich spielte mit littleguy nintendo und ging - wiedermal - früh schlafen.
ich war immer gespannt auf den energie-kick, den man angeblich kriegt. ich komme immer mehr in eine "so fucking what" phase, zudem merke ich langsam, wie ich ehrfürchtig werde. ich hab kapiert, warum ich unbedingt fasten wollte. ich verspreche, dass ich, wenn das wochenende vorbei ist, auf meine ernährung achten werde. ich werde obst essen, aufhören zu essen wenn ich satt bin, ich werde weniger rauchen und - keine ahnung. auf jeden fall werde ich meinen körper danach besser behandeln. ich fühle mich nämlich körperlich ausgesprochen wohl. und dieses gefühl hat schon appeal to me. das würde ich ganz gern behalten.
was mich allerdings sehr erstaunt, ist, dass es mich weniger stört nicht zu essen und zu rauchen, vielmehr schmerzt der soziale aspekt. natürlich war mir der vorher auch bewusst, bloss nicht in diesem ausmass. an der stelle entschuldige ich mich bei meinem besten freund dafür, dass ich am sonntag beim frühstück nicht kapiert habe, warum es ein problem gewesen wäre, wenn bloss er gegessen hätte. sorry mr. s., du hattes recht. es ist ganz furchtbar, wenn die kollegen zu mittag gemeinsam essen und plaudern. ich darf zwar mitplaudern, aber das ist irgendwie nicht das selbe. dabei essen die sachen, die ich sonst eigentlich gar nicht haben will - und dennoch fühle ich mich wie ein aussenseiter.
zudem stelle ich fest, dass ich unüberlegt vor mich hin plappere. gut, als frau steht diese fähigkeit natürlich in meiner job discribtion und es würde mir weder im traum, noch im halbschlaf einfallen zu behaupten, ich würde das sonst nicht tun. jedoch, es ist mir gelungen das lustige plappern noch zu steigern. besonders am telefon, denn da muss man ja schliesslich was sagen. zu meinem glück halten mich leute - die mich nicht kennen wohlgemerkt - oftmals für süss. insgeheimt denken sie sicher, dass ich ein rad abhabe. aber damit sind sie auf jeden fall näher dran, als mit "süss". bei persönlichen gesprächen mit leuten die ich kenne fällt mir jedoch oft, dass ich in den letzten tagen manchmal einfach gar nicht antworte. ich sitzte bloss da und habe in dem moment gar nichts zu sagen, weil mir zu viele widersprüchliche ansagen dazu einfallen und ich einfach nicht wissen kann, was ich letztendlich als richtig empfinden werde. wenn ich mich dann irgendwann für eine antwort entschieden habe, sag ich sie. das kann minuten dauern, stunden, tage, wochen. das scheint die leute ein wenig zu verwirren. ich führe das aber nicht aufs fasten zurück. es scheint gerade wiedermal eine zeit zu sein, in der nichts passiert, sich aber einiges ändert.
Zorra meinte am 19. Mrz, 10:24:
Klappt doch gut!
Wieviele Tage tust du noch fasten? 
miss.understood antwortete am 19. Mrz, 10:42:
am sonntag fange ich wieder mit essen an. das wird dann etwas mühsam. ich starte grundsätzlich immer erstmal drauf los und überleg mir quasi auf dem weg, wo ich hin will und was ich dort dann mache. mit der step-by-step methode hab ich so meine probleme. das ist in dem fall aber leider unumgänglich. also am sonntag mal apfel und später ein joghurt oder sowas. ist aber nicht so heftig, weil ich da ohnehin bei einer veranstaltung arbeite und somit beschäftigt bin.  
knutschflower meinte am 19. Mrz, 10:46:
Ich bewundere,
dein Durchhaltevermögen. Wirklich! Weiß nicht ob ich das könnte. Weniger essen - ja. Nur Obst & Gemüse essen - ja. Aber fasten u. sich nur flüssig ernähren? Weiß nicht so recht.
Meine Mum hat dies auch schon ab u. zu gemacht u. die war danach auch immer voll motiviert u. hat gesagt, sie hat sich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt.

Aber der Punkt mit dem sozialen Aspekt - den du angschnitten hast - ist wohl der Punkt, der mich am meisten davon abhält so was zu machen. Weil ich es einfach liebe Abends in Gesellschaft zu essen.  
miss.understood antwortete am 19. Mrz, 11:48:
ich hätte auch nicht gedacht, dass mich das so heftig treffen wird.

was ich auch nicht gedacht hätte, ist, dass so viele menschen rund um mich offensichtlich dachten, ich würde es mal eben ausprobieren und dann wieder bleiben lassen - womit natürlich nicht du gemeint bist. in den letzten zwei tagen kamen im büro leute auf mich zu und gaben weise ratschläge. bei näherer betrachtung war aber eines klar: sie haben es selbst entweder nie probiert oder durchgehalten.
eine andere kollegin wollte mir am eingewöhnungtag schon einreden, ich sähe total blass aus. das ganze brachte sie in einem oscarverdächtigen mitleidstonfall - aber es ist natürlich totaler quatsch. ich sehe blendend aus. ach ja: meine haare werden von tag zu tag schöner. kommt vermutlich vom fehlenden rauchen.  
 
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