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    <title>miss.understood (Rubrik:thinking)</title>
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    <dc:publisher>miss.understood</dc:publisher>
    <dc:creator>miss.understood</dc:creator>
    <dc:date>2005-02-12T11:28:33Z</dc:date>
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    <title>miss.understood</title>
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  <item rdf:about="http://missunderstood.twoday.net/stories/223760/">
    <title>wenn ich eine band h&amp;auml;tte...</title> 
    <link>http://missunderstood.twoday.net/stories/223760/</link>
    <description>wenn ich eine band h&amp;auml;tte und wir w&amp;uuml;rden auf tour gehen, dann w&amp;uuml;rde ich codes auf die tickets drucken lassen. mit diesen codes k&amp;ouml;nnten sich die leute dann auf meiner homepage einloggen und k&amp;ouml;nnten f&amp;uuml;nf songs nominieren, die sie bei unserem konzert - in ihrer stadt - gerne h&amp;ouml;ren w&amp;uuml;rden. diese vorschl&amp;auml;ge w&amp;uuml;rden ausgewertet werden und jede stadt bek&amp;auml;me ihr eigene setlist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich denke, das w&amp;uuml;rde sich machen lassen, da die menschen zu wahrscheinlich 70% die selben songs h&amp;ouml;ren wollen w&amp;uuml;rden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausserdem g&amp;auml;be es einen zusatztipp. da k&amp;ouml;nnten die leute aufschreiben, welchen song eines anderen k&amp;uuml;nstlers sie gerne mal von uns h&amp;ouml;ren w&amp;uuml;rden. und wenn da was brauchbares dabei w&amp;auml;re, w&amp;uuml;rden wir es spielen. vielleicht speziell f&amp;uuml;r den einen menschen, der auf die idee kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so w&amp;uuml;rde ich das machen und ich denke, ich h&amp;auml;tte eine menge spass dabei.</description>
    <dc:creator>miss.understood</dc:creator>
    <dc:subject>thinking</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 miss.understood</dc:rights>
    <dc:date>2004-05-21T18:12:22Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://missunderstood.twoday.net/stories/170266/">
    <title>more than words</title> 
    <link>http://missunderstood.twoday.net/stories/170266/</link>
    <description>vor kurzem telefonierte ich mit einer freundin. sie erz&amp;auml;hlte mir von den aktuellen ereignissen rund um den kerl, der gerade versucht ihr herz zu erobern und von einem brief, den er ihr geschrieben hatte. als sie mit ihrem bericht fertig war fragte sie: &quot;und, was meinst du dazu ?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ich sagte, was ich vor nicht allzu langer zeit wohl nicht f&amp;uuml;r m&amp;ouml;glich gehalten h&amp;auml;tte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;ich bin wohl die falsche ansprechpartnerin f&amp;uuml;r sowas. das sind worte, nur worte.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sein brief war s&amp;uuml;ss gewesen und was er zu sagen hatte, war wirklich lieb und schmeichelhaft f&amp;uuml;r meine freundin und ganz sicher hatte er auch gesagt, was er in dem moment f&amp;uuml;hlte. ich will also an der ernsthaftigkeit seiner gef&amp;uuml;hle oder an der des briefes nicht r&amp;uuml;tteln. und dennoch sind es letztendlich nur worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den richtigen worten war ich fr&amp;uuml;her mal mit leichtigkeit um den finger zu wickeln. ich schmolz wie crushed ice in einem drink, n&amp;auml;mlich viel zu schnell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute aber reicht das nicht. heute will ich taten sehen. heute will ich erkennen k&amp;ouml;nnen, dass er sich auf mich einstellt. heute gebe ich einen scheiss auf grosse worte und versprechungen und auf in sch&amp;ouml;ne worte geh&amp;uuml;llte gef&amp;uuml;hle. ich will merken k&amp;ouml;nnen, wieviel ihm an mir liegt, ohne dass er mich darauf hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nat&amp;uuml;rlich f&amp;uuml;hlt sich ein sms mit den worten &quot;ich kanns kaum noch erwarten...&quot;, eine stunde bevor man zu ihm kommt, gut an. aber auch bei worten kommt es auf die dosis an und sprache kann, speziell in herzensangelegenheiten, &amp;uuml;berstrapaziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach 28 jahren halte ich nun also f&amp;uuml;r mich folgende faustregel fest: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;je gr&amp;ouml;sser und schwerwiegender die worte, desto weniger ist mit taten zu rechnen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das passte bisher immer wie gespuckt. da muss was dran sein.</description>
    <dc:creator>miss.understood</dc:creator>
    <dc:subject>thinking</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 miss.understood</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-20T21:01:05Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://missunderstood.twoday.net/stories/168107/">
    <title>zunehmend unterschiedlicher</title> 
    <link>http://missunderstood.twoday.net/stories/168107/</link>
    <description>gestern nachmittag hatte ich ein wenig zeit mal wieder an gar nichts zu denken und dabei f&amp;auml;llt einem ja bekanntlich am meisten ein und auf. zumeist fallen einem dinge wieder ein, die man doch l&amp;auml;ngst wusste und auf die man bl&amp;ouml;derweise immer wieder vergisst oder ihnen einfach im laufe der zeit immer weniger beachtung schenkt. so geht es mir auch mit twoday.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich weiss, dass ich zwischen beitr&amp;auml;gen und comments unterscheide. das sind zwei welten, zwei kommen unterschiedliche herangehensweisen. am einfachsten daran festmachbar, dass comments meist genau so geschrieben sind, wie man es auch sagen w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann muss man noch beachten, dass beim lesen sehr schnell etwas falsch verstanden werden kann.  ich lese beitr&amp;auml;ge und comments von menschen, deren stimme und stimmlage ich kenne, komplett anders als die von leuten, die ich nicht kenne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dazu geh&amp;ouml;rt dann auch, von wo auch menschen bloggen, wo sie herkommen und wo sie leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die schweizer sind sogar hier immer sehr neutral. nie bei irgendwelchen streiterein beteiligt, halten sich immer raus. manchmal treten sie auch ein wenig beschwichtigend auf, wenn es irgendwo brenzlig wird und das muss man schon sagen: die machen das ganz hervorragend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die deutschen plaudern gern einfach mal drauf los und klingen schnell so, als w&amp;uuml;rden sie sich schon ewig kennen. ihr humor ist gepaart mit einem gewissen &quot;schm&amp;auml;h kennwa nich&quot; und eine gewisse arroganz klingt da auch immer durch, zumindest kann es leicht zu verstanden werden. ich will hier absolut niemanden auf die f&amp;uuml;sse, den schlips oder sonstwohin treten. ich als wienerin empfand sogar die frau am bahnschalter und auch die in der b&amp;auml;ckerei als ziemlich arrogant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann sind da noch die &amp;ouml;sterreicher und ganz speziell die wiener. wir rennen schnell haass, dr&amp;uuml;cken uns in pers&amp;ouml;nlichen unterhaltung vielleicht schon mal eine spur h&amp;auml;rter aus, st&amp;auml;nkern ganz gern und vor allem sind die wiener immer so ein bisschen von oben herab in ihrer wortwahl. in real life hat das charme, weil es mit einem ver&amp;auml;chtlichen grinsen versehen wird.  witzigerweise habe aber sogar ich hier probleme, es schriftlich richtig zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was wohl daran liegen mag, dass schriftlich alle &amp;auml;hnlich klingen, was den in wahrheit gar nicht vorhandenen tonfall angeht. nat&amp;uuml;rlich kann ichdas als leser lenken. in der f&amp;uuml;lle der blogger ist das aber gar nicht mehr so leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich glaube, wenn ich gestresst oder ohnehin genervt bin, lese ich ab jetzt nur noch die schweizer. da kann gar nichts schief gehen.</description>
    <dc:creator>miss.understood</dc:creator>
    <dc:subject>thinking</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 miss.understood</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-18T06:42:56Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://missunderstood.twoday.net/stories/165302/">
    <title>love cocktail</title> 
    <link>http://missunderstood.twoday.net/stories/165302/</link>
    <description>eine sehr gute freundin von mir, und tats&amp;auml;chlich die h&amp;ouml;chste instanz in sachen ratschl&amp;auml;ge in meiner welt, sagte einmal in einem gespr&amp;auml;ch, dass die menschen einfach zu schnell miteinander ins bett gehen. w&amp;auml;hrend man vorher die gemeinsame zeit noch dazu nutzt, sich zu unterhalten und sich n&amp;auml;her kennen zu lernen, wird sp&amp;auml;ter gerne mal darauf verzichtet und die zeit lieber im bett verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als sie das sagte, wusste ich, dass sie recht hat. gleichzeitig war mir klar, dass das planen des &quot;richtigen zeitpunkts&quot; f&amp;uuml;r mich nicht lebbar ist. ich bin schlecht im planen. nein, ich bin gut im planen und grottenschlecht beim umsetzen meiner pl&amp;auml;ne. ich lass den dingen gern ihren lauf und ob man nun sechs wochen wartet oder erst nach dem ersten sex nach dem nachnamen des anderen fragt, ist von der situation abh&amp;auml;ngig und sagt nichts dar&amp;uuml;ber aus, ob die beziehung, wenns denn eine wird, klappen kann oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
viel wichtiger - und auch nicht ganz unkompliziert - ist es allerdings, die sexuelle anziehung von den anderen gef&amp;uuml;hlen zu trennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich will gar nicht wissen, wie oft ich dieses heftige kribbeln im bauch hatte und es ganz zweifelsfrei als verliebtheit identifizierte. tats&amp;auml;chlich fand das kribbeln ein bisschen weiter unten statt und strahlte bloss bin in den bauch hinauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gleichzeitig bringt sex aber zwei menschen auch auf eine andere ebene des umgangs miteinader. intimer kann man fast nicht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
da lernt man einen menschen gerade als person immer besser kennen, kommt drauf, wie wenig man in wahrheit von einander weiss und der sex t&amp;auml;uscht einem gleichzeitig eine grosse intimit&amp;auml;t vor. man war die ganze nacht ganz furchtbar intim, weiss wie der mensch schmeckt und riecht und aussieht, w&amp;auml;hrend man sich nackt aneiander reibt und morgens steht man dann in der k&amp;uuml;che, will ihm eine tasse kaffee ans bett bringen, klopft sich mit den fingerspitzen an die stirn und &amp;uuml;berlegt, ob er nun seinen kaffee mit einem oder zwei l&amp;ouml;ffel zucker trinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man begibt sich also auf unterschiedliche ebenen des &quot;sich kennens&quot;. man ist k&amp;ouml;rperlich auf einer anderen ebene, als man pers&amp;ouml;nlich - also als person - ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu kommt dann noch die romantik- und alltagsebene. meist gibt es auch da einen betr&amp;auml;chtlichen h&amp;ouml;henunterschied. am sofa kuscheln, w&amp;auml;hrend man sich einen film ansieht, kann man in wahrheit mit vielen menschen. k&amp;ouml;rperliche n&amp;auml;he tut meist gut. aber schafft man auch einen einkauf in einem grossen supermarkt am samstag nachmittag ohne sich zu streiten ? das ist schon weitaus schwieriger.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
spannende sache. einerseits darf man ein hohes level auf bestimmten ebenen nicht &amp;uuml;bersch&amp;auml;tzen, andererseits darf man sich nicht gleich entmutigen lassen, wenn man sich auf anderen ebenen immer noch im anf&amp;auml;nger-&amp;uuml;bungs-level herum&amp;auml;rgert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
offensichtlich muss man f&amp;uuml;r die liebe auch ein bisschen intelligenz mitbringen. nur gef&amp;uuml;hl ist zu wenig. kein gef&amp;uuml;hl ist defintiv zu  wenig. nur intelligenz geht also auch nicht. zu wenig gef&amp;uuml;hl kann von mehr intelligenz nicht wettgemacht werden und umgekehrt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die liebe ist also ein bisschen wie ein cocktail. die zutaten m&amp;uuml;ssen stimmen. man kann anstelle von rum nicht einfach wodka nehmen und an stelle von cola kein wasser. ein schuss mehr von dem einen oder anderen macht nicht gleich den ganzen drink kaputt. aber das mengenverh&amp;auml;ltnis muss dennoch stimmen. andernfalls ist es zwar immer noch ein drink, aber nicht der cocktail, den man haben wollte.</description>
    <dc:creator>miss.understood</dc:creator>
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   <title>find</title>
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