bin ich auch eine berufsschwuchtel.
09. Mai 2008, Rubrik: so!
wenn man wegen zu viel arbeit und stress komplett aufs rauchen vergisst, ist das sowohl gesund als auch ungesund. und zwar gleichzeitig.
23. April 2008, Rubrik: just
akzeptiere die menschen so wie sie sind. es gibt keine anderen.
das steht auf einer postkarte, die ich als lesezeichen verwende. und man kann es drehen und wenden wie man will, da ist auf jeden fall was wahres dran. den satz kann man drehen und wenden wie man will. die karte auch, aber wenn man die rückseite oder kante betrachtet ist das nicht so sinnvoll.
die menschen so zu akzeptieren wie sie sind ist reine übungssache und klappt mit der zeit ganz gut.
schritt zwei wäre dann wohl auch damit aufzuhören sich über die menschen zu wundern. und das ist fast so schwer, wie etwas gutes zu tun und nicht darüber zu reden.
andererseits habe ich gestern abend "i am legend" gesehen und das hat vieles in ein anderes licht gerückt. ich bin doch lieber mit wunderlichen leuten konfrontiert als ganz allein. zumindest meistens.
das steht auf einer postkarte, die ich als lesezeichen verwende. und man kann es drehen und wenden wie man will, da ist auf jeden fall was wahres dran. den satz kann man drehen und wenden wie man will. die karte auch, aber wenn man die rückseite oder kante betrachtet ist das nicht so sinnvoll.
die menschen so zu akzeptieren wie sie sind ist reine übungssache und klappt mit der zeit ganz gut.
schritt zwei wäre dann wohl auch damit aufzuhören sich über die menschen zu wundern. und das ist fast so schwer, wie etwas gutes zu tun und nicht darüber zu reden.
andererseits habe ich gestern abend "i am legend" gesehen und das hat vieles in ein anderes licht gerückt. ich bin doch lieber mit wunderlichen leuten konfrontiert als ganz allein. zumindest meistens.
14. Januar 2008, Rubrik: just
menschen sind freundlich und hilfsbereit. vielleicht nicht immer und zu jedem. aber trotzdem sind menschen freundlich und hilfsbereit.
wir sind hier - und mir wir meine ich meine kollgen und mich - wir sind also manchmal mit fundstücken konfrontiert und wir bemühen uns dann immer, den eigentümer ausfindig zu machen. das klappt nicht immer, aber manchmal eben doch und die menschen reagieren jedesmal sehr freudig und dankbar. ein verdammt hoher prozentsatz betont aber auch, dass er nicht damit gerechnet hat, dass sich jemand die mühe macht zu suchen und kontakt aufnimmt.
letzte woche rief eine nette frau an und hatte eine sehr spezielle frage. meine kollegin konnte ihr nicht helfen, gabs aber mal an mich weiter. ich konnte die antwort auch nicht aus dem ärmel schütteln. aber ich wusste zumindest, wo ich nachfragen kann. und ich wusste, wonach ich suchen muss. also notierte ich mir die nummer und hab fünfzehn bis zwanzig minuten mit suchen und recherche verbracht. danach rief ich sie an und gab ihr meine ergebnisse durch: "ihre frage kann ich leider nicht gänzlich beanworten, aber ich weiss jetzt wenigstens, wonach wir genau suchen. und ich weiss wenn sie fragen können." am ende des gespräches sagte die nette frau doch tatsächlich: "kommen sie in der nächsten zeit mal nach paris ? wenn ja, würde ich sie sehr gerne zu unserer ausstellung einladen. sie sind sehr freundlich und hilfsbereit. das sind sie wirklich und das ist nicht selbstverständlich in wien."
letztes wochenende war ich von der innenstadt auf dem weg nach hause, als ich ein auto quietschen hörte und einen knall. eigentlich wollte ich sehen, wo das auto dagegen gefahren war. aber im halbdunkeln zeichnete sich eine person ab, die am boden lag und ein schuh flog durch die luft. ich rannte also hin um zu sehen, ob ich helfen kann. eine alte dame war von einem auto angefahren worden. ich war als erste dort, aber sofort nach mir kam ein hübscher kerl und der hatte sogar den erste-hilfe-koffer aus seinem auto mit. wir checkten die lage und als ich gerade anfangen wollte, die nummer der rettung in mein handy zu tippen, legte mir jemand die hand auf die schulter und sagte: "ich hab die rettung schon dran". hinter mir standen vier oder fünf leute, ihre mobiltelefone in der hand und fragend, ob sie helfen können. zwei minuten später traf eine zufällig vorbeikommende ärztin dazu und um das team vollständig zu machen kam danach auch noch ein sanitäter vorbei. die dame, die hinter dem unfall verursachenden auto gefahren war, gesellte sich dazu um den hergang zu schildern. da waren verdammt viele menschen sofort zur stelle um zu helfen.
wenn ich im supermarkt wieder einmal in meiner schier grenzenlosen selbstüberschätzung keinen einkaufswagen brauche, fünfzehn übereinander gestapelte sachen durch die gänge balanciere und schließlich doch was fallen lasse, kommt immer jemand und hilft. immer wird das teil aufgehoben und immer in umkehr-jenga taktik irgendwo zwischen all den anderen schwankenden teilen in meine arme gepackt, so dass es bis zur kassa hält.
menschen sind freundlich und hilfsbereit. wir sollten also aufhören jedesmal gross überrascht zu tun, wenn uns jemand hilft oder einfach nett ist. wir sollten aufhören uns gegenseitig abzusprechen gut zu sein und das als begründung herzunehmen, warum es absolut ok ist, sich nicht für die menschen in seinem umfeld zu interessieren und sich selbst dann zu zieren, wenn jemand um hilfe bittet. und schon gar nicht sollten wir glauben, dass hilfsbereitschaft etwas damit zu tun hat, woher man kommt oder wo man lebt. und am allermeisten sollten wir anfangen den leuten zu sagen, dass es nicht ok ist, wenn sie egoistisch durchs leben trampeln und sich selbst so wichtig nehmen. die müssen deshalb noch nichts dran ändern. aber was schadet es, ihnen zu sagen, dass sei idioten sind ?
wir sind hier - und mir wir meine ich meine kollgen und mich - wir sind also manchmal mit fundstücken konfrontiert und wir bemühen uns dann immer, den eigentümer ausfindig zu machen. das klappt nicht immer, aber manchmal eben doch und die menschen reagieren jedesmal sehr freudig und dankbar. ein verdammt hoher prozentsatz betont aber auch, dass er nicht damit gerechnet hat, dass sich jemand die mühe macht zu suchen und kontakt aufnimmt.
letzte woche rief eine nette frau an und hatte eine sehr spezielle frage. meine kollegin konnte ihr nicht helfen, gabs aber mal an mich weiter. ich konnte die antwort auch nicht aus dem ärmel schütteln. aber ich wusste zumindest, wo ich nachfragen kann. und ich wusste, wonach ich suchen muss. also notierte ich mir die nummer und hab fünfzehn bis zwanzig minuten mit suchen und recherche verbracht. danach rief ich sie an und gab ihr meine ergebnisse durch: "ihre frage kann ich leider nicht gänzlich beanworten, aber ich weiss jetzt wenigstens, wonach wir genau suchen. und ich weiss wenn sie fragen können." am ende des gespräches sagte die nette frau doch tatsächlich: "kommen sie in der nächsten zeit mal nach paris ? wenn ja, würde ich sie sehr gerne zu unserer ausstellung einladen. sie sind sehr freundlich und hilfsbereit. das sind sie wirklich und das ist nicht selbstverständlich in wien."
letztes wochenende war ich von der innenstadt auf dem weg nach hause, als ich ein auto quietschen hörte und einen knall. eigentlich wollte ich sehen, wo das auto dagegen gefahren war. aber im halbdunkeln zeichnete sich eine person ab, die am boden lag und ein schuh flog durch die luft. ich rannte also hin um zu sehen, ob ich helfen kann. eine alte dame war von einem auto angefahren worden. ich war als erste dort, aber sofort nach mir kam ein hübscher kerl und der hatte sogar den erste-hilfe-koffer aus seinem auto mit. wir checkten die lage und als ich gerade anfangen wollte, die nummer der rettung in mein handy zu tippen, legte mir jemand die hand auf die schulter und sagte: "ich hab die rettung schon dran". hinter mir standen vier oder fünf leute, ihre mobiltelefone in der hand und fragend, ob sie helfen können. zwei minuten später traf eine zufällig vorbeikommende ärztin dazu und um das team vollständig zu machen kam danach auch noch ein sanitäter vorbei. die dame, die hinter dem unfall verursachenden auto gefahren war, gesellte sich dazu um den hergang zu schildern. da waren verdammt viele menschen sofort zur stelle um zu helfen.
wenn ich im supermarkt wieder einmal in meiner schier grenzenlosen selbstüberschätzung keinen einkaufswagen brauche, fünfzehn übereinander gestapelte sachen durch die gänge balanciere und schließlich doch was fallen lasse, kommt immer jemand und hilft. immer wird das teil aufgehoben und immer in umkehr-jenga taktik irgendwo zwischen all den anderen schwankenden teilen in meine arme gepackt, so dass es bis zur kassa hält.
menschen sind freundlich und hilfsbereit. wir sollten also aufhören jedesmal gross überrascht zu tun, wenn uns jemand hilft oder einfach nett ist. wir sollten aufhören uns gegenseitig abzusprechen gut zu sein und das als begründung herzunehmen, warum es absolut ok ist, sich nicht für die menschen in seinem umfeld zu interessieren und sich selbst dann zu zieren, wenn jemand um hilfe bittet. und schon gar nicht sollten wir glauben, dass hilfsbereitschaft etwas damit zu tun hat, woher man kommt oder wo man lebt. und am allermeisten sollten wir anfangen den leuten zu sagen, dass es nicht ok ist, wenn sie egoistisch durchs leben trampeln und sich selbst so wichtig nehmen. die müssen deshalb noch nichts dran ändern. aber was schadet es, ihnen zu sagen, dass sei idioten sind ?
14. Dezember 2007, Rubrik: just
menschen, die spätestens alle zwei wochen ihren klingelton ändern müssen, hasse ich. tue ich wirklich. ich übertreibe nicht.
das problemchen klingenton ... sollen wir es ein problem nennen ? nein, nennen wir es eine problematik-klingelton-situation. eben diese kenne ich. im büro sind zehn leute, die festnetzapparate klingeln unterschiedlich und die mobiltelefone auch, damit man auch weiss, wo und bei wem es klingelt. ergibt total sinn, kommt aber trotzdem hand in hand mit dem alltags lärmpegel daher und jazz ist ausserdem auch anders.
ich habe ja festgestellt, dass ich nicht auf jedes klingeln und alle klingeltöne reagiere. viele hör ich gar nicht, weil man von all den geräuschen irgendwann die schnauze voll hat und deshalb nur mehr hört, was man wichtig oder schön oder lustig findet.
aber menschen, die ständig ihren klingelton ändern, sind genau die, die ihr verdammtes handy dann aber auch absolut immer überhören, weil sie auf den verdammten krach nicht reagieren.
und genau die menschen, die ständig ihren klingeton ändern, kennen ausschließlich leute, die es nicht bei einem unbeantworteten anruf bewenden lassen können. nein, die müssen sofort nochmal anrufen und dann nochmal und zum schluss dann nochmal.
im sommer hab ich mal einen kennengelernt, der hatte gar kein handy. dem hab ich dann sofort eine coke ausgegeben, weil ich das so schön fand.
das problemchen klingenton ... sollen wir es ein problem nennen ? nein, nennen wir es eine problematik-klingelton-situation. eben diese kenne ich. im büro sind zehn leute, die festnetzapparate klingeln unterschiedlich und die mobiltelefone auch, damit man auch weiss, wo und bei wem es klingelt. ergibt total sinn, kommt aber trotzdem hand in hand mit dem alltags lärmpegel daher und jazz ist ausserdem auch anders.
ich habe ja festgestellt, dass ich nicht auf jedes klingeln und alle klingeltöne reagiere. viele hör ich gar nicht, weil man von all den geräuschen irgendwann die schnauze voll hat und deshalb nur mehr hört, was man wichtig oder schön oder lustig findet.
aber menschen, die ständig ihren klingelton ändern, sind genau die, die ihr verdammtes handy dann aber auch absolut immer überhören, weil sie auf den verdammten krach nicht reagieren.
und genau die menschen, die ständig ihren klingeton ändern, kennen ausschließlich leute, die es nicht bei einem unbeantworteten anruf bewenden lassen können. nein, die müssen sofort nochmal anrufen und dann nochmal und zum schluss dann nochmal.
im sommer hab ich mal einen kennengelernt, der hatte gar kein handy. dem hab ich dann sofort eine coke ausgegeben, weil ich das so schön fand.
27. November 2007, Rubrik: dislikes