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i wanna know...

ich war gerade dabei die milch für meinen überdimensionalen cafe latte aufzuschäumen, als mein kollege in die küche kam und ebenfalls schäumte. ich aus spass und er aus wut. er ärgerte sich, weil wir in den letzten drei wochen redlich versuchen, diverse dinge einzukaufen und alles ist zwar da, aber dann doch wieder nicht.

egal ob ikea, amazon, baumarkt oder irgendein anderer laden: im netz und im katalog ist alles verfügbar und kaufbar, in der realität ist nichts lagernd und die nächste lieferung ist ungewiss.

wir leben in einer welt, in der man alles haben kann, aber eben nur virtuell. in einer welt, in der die vielfalt des angebots zählt und in der wir immer das gefühl haben, aus reichlich möglichkeiten wählen zu können. ein gedanke, der uns gefällt, der aber, letztendlich, nicht der realität entspricht.

und ich komme nun nicht umhin mich zu fragen: fühlen wir uns mit dem gedanken der freien auswahl aus einem monströsen angebot so wohl, dass wir es deshalb vermeiden uns zu entscheiden ? und wissen wir im grunde unseres herzens, dass die auswahl in den meisten fällen nicht so gross ist, wie sie scheint und entscheiden uns lieber für das trugbild des "wenn wir wollen alles haben können" und ignorieren deshalb die vom leben, dem schicksal, dem zufall oder möglicherweise ähnlich grossen macht bereits getroffene entscheidung direkt vor unserer nase ?

oder aber gibt uns die schier endlos erscheinende reihe an angeboten die möglichkeit, sich alles anzusehen und einfach zu wissen, wann wir auf das gestossen sind, was wir wirlich haben möchten und, wenn man so will, zu
uns gehört ?

macht uns der vergleich sicher oder verwirrt uns das angebot nur ? und vor allem: wie lange lassen wir uns von virtuellen angeboten und in wahrheit nicht existierenden trugbildern verarschen ?

die wahrheit ist wohl, dass sich in dieser welt voller schnelllebigem schnick-schnack alles echte durchaus verwirrend anfühlen kann.



bei einem geselligen ganz vorzüglichen abendessen am sonntag abend, kamen die anwesenden herrschaften auch auf die geschehnisse der vergangenen woche zu sprechen und so natürlich auch auf den hollywoodesken check-out von herrn moshammer. von blowjobs war die rede und von 2000 euro und sol stellte ich die frage: wieviel ist so ein blowjob eigentlich in euros wert ? nachdem ich nun 24 stunden darüber nachgedacht habe, steht für mich ein wert fest. ein vernünftiger blowjob sollte keinesfalls unter 120 euro gehandelt werden.

(es handelt sich hier keineswegs um meinen preis für ein bisschen plaudern ins mikrofon. von einschlägigen angeboten kann also abstand genommen werden. anm. d. red.)

sonntag abend also sassen dann zwei männer und vier frauen bei ein paar gläsern rotwein und saft zusammen und beratschlagten über den wert eines blowjobs und von den vier anwesenden frauen sprach sich keine gegen die performance im allgemeinen aus. umfragen und statistiken ergeben allerdings immer wieder, dass männer bei nutten am häufigsten für orale befriedigung ihre euros auf den tisch legen, weil sie eben diese zuhause nicht bekommen. ich kenne allerdings nicht eine frau, die sich schon mal dagegen ausgesproche hätte und aber sagt "igitt, mach ich nicht."

stellt sich also die frage: wo sind die frauen, die den blowjob einfach lieber auslassen ? leben die nicht in meinem umfeld ? fühlen sich frauen unter druck gesetzt und geben ihre ablehnung nicht gerne zu ? ist der blowjob eine sache die mehr beredet als vollzogen wird ? oder sind die statistiker alle männer und zwar ganz gefinkelte männer, die die umfragen fälschen um den blasenden frauen das gefühl zu geben, etwas besonders ausserordentliches zu tun, im glaube, sie so eher zu einem blowjob bewegen zu können ?

die miss will es nun also wissen, meine damen. blasen oder nicht blasen, das ist hier die frage ...

the bj


blowjob, ole ole
blowjob, nein danke.

  Resultate

miss.understood, 17:18h.




smi über schönheitsoperationen und die frage, wie gesellschaftsfähig diese in unserem heute sind. gesellschaftsfähig ist ein wort, mit dem ich persönlich nicht allzu viel anfange. ich nenne es lieber normal. und wenn ich mich selbst als beispiel her nehme, so bin ich nicht geschönheitsoperiert und kenne auch niemanden gut, der so etwas schon gemacht hätte. als nah dran an normal empfinde ich es dennoch. weil es inzwischen eine sache ist, über die man ganz offen reden kann. "schöne möpse, sind die neu ?" - "ja, aber meine nase wirkt jetzt nicht mehr wirklich proportional. das lasse ich dann nächste woche machen."

eigentlich werden schönheitsoperationen inzwischen nicht viel anders betrachtet, als alkohol oder andere drogen: jeder wie er glaubt das er braucht und will, so lange er es sich leisten kann.

dove erkennt die zeichen der zeit und hievt nicht perfeke frauen in die aktuelle werbekampagne. frauen wie du und ich plötzlich ganz gross auf plakaten, mit narben und dicken schenkeln. ein deutscher fernsehsender ging daraufhin auf ein paar promifrauen zu und fragt nach, ob sie auch makel vorzuweisen hätten. und sieh da: ja, sie haben und sie präsentieren sie voller stolz. eine schramme am knie vom biken und noch eine narbe am knie und dann hat eine, wer hätte das gedacht, eine narbe am knie.

und das sollen die makel sein, die uns normalsterbliche vor dem fernseher erkennen lässt: "hey, ich bin nicht nur wie die frau in der dove werbung, nein! alle frauen sind so. alle haben makel. das ist vollkommen in ordung. alles paletti, wir sind alle schön. und noch schöner werden wir mit dove."

tatsächlich gibt es aber menschen, für die operationen, die nicht zum überleben notwendig sind, dennoch wirklich sinn machen. frau kann unter einem zu grossen busen wirklich leiden. die lebensqualität eines mannes kann sich um 100% verbessern, wenn man ihm die dumbo ohren aerodynamisch an den kopf anlegt. eine überdimensionale nase muss erstmal tagtäglich durchs leben getragen werden, damit man weiss, was das wort "makel" bedeuten kann.

oh ja, letztendlich kommt es auf die inneren werte an. und nein, wir wollen selbstverständlich nicht für unser äusseres gemocht oder geliebt werden. die wahrheit ist allerdings, dass man es sehr viel leichter hat im leben, wenn man nett aussieht und noch viel leichter hat man es, wenn man gutaussehend ist. man muss keine zeit aufwenden, um sich bewusst zu machen, dass man so ganz wunderbar ist, wie man ist, weil einem das ohnehin ständig von aussen bestätigt wird.

im moment hätte ich grosse lust den push-up bra mal im kasten zu lassen, mir eine aufklebbare grosse nase sowie eine dicke fake brille zu besorgen und mich damit ins wiener nachtleben zu stürzen. einfach um zu sehen, was passiert. vielleicht werde ich ja überrascht ...



wenn aus deutschland jemand zu besuch nach wien kommt, was muss sie sich dann ansehen ? was sind eure top tipps und was eure geheim tipps ? was ist so necessary bei einem wien besuch und was kann man getrost auslassen ?

und die nicht-wiener, die schon mal hier waren, dürfen gerne sagen, was ihnen gut gefallen hat und deshalb empfehlenswert ist.

right here. right now. oder auch später.

edit: wow. vielen lieben dank für alle die grandiosen hinweise und tipps und für eure mühe. thanx alot 4 cooperation.



zum zweiten mal innerhalb einer woche, wird mir von einem mann über die freundin eines freundes mit folgenden worten berichtet:

"... und die soll angeblich ziemlich arg sein und dinge machen, die frauen sonst nicht so tun. zumindest nicht viele."

zum zweiten mal innerhalb einer woche antworte ich darauf mit:

"und was soll das sein ... putzen und kochen ?"

zum zweiten mal innerhalb einer woche, konnte meine frage nicht beantwortet werden.

da stellt sich mir doch die frage: tauschen männer untereinander denn bitte keinen schmutzigen details aus ? was wurde aus den schönen klischees über männerstammtischgespräche ? da lobe ich mir doch die frauen, die nachmittags im cafe ganz in ruhe über ihre erfahrungen mit gleichgeschlechtlicher liebe und selbstbefriedigung plaudern.



tilak, eigentlich tirak ist thai und heißt Liebling. Aber die thai sprechen das r wie l, also tilak

bei diversen namen in so allerlei weblogs würde mich die geschichte hinter dem nick oder der gedanke, der zur wahl des namens geführt hat, brennend interessieren. selbst kotze ich dem werten leser oft eben mal meine seele vor die füsse und lese auch ungeniert vom sex, vom liebeskummer, von gefühlen oder anderen sehr privaten dingen anderer. die frage nach der herkunft des nicks hielt ich aber für zu intim. wie seltsam dieser gedankengang ist, fällt mir jetzt erst auf.

von einem meiner favorite blogger weiss ich, dass er in seinem kopf nach einem passenden namen fahndete und dann einfach den laut nahm, den er beim überlegen machte. eine wunderbare geschichte, wie ich finde.

manchmal erfährt man, durch zufall oder wenig diskretem nachfragen, den namen eines bloggers, greift sich an die stirn und denkt "da hätte ich aber auch gleich draufkommen können".

und teilweise sind die namen natürlich auch programm: grossstadtneurotikerin, zum beispiel. und auch: miss.understood.

aber ich wüsste zu gern: wieso zorra ? warum zkoo ? was ist ein eink ?
weshalb sierra ? wie kam's zu ferromonte ? und suna ? und eria ? und oops ? und knutschkugl ? und boomerang ? was dachte sich transmitter ? und wieso gab sich herr umleitung einen namen, der gar kein name ist ?



was ich mich in der letzten zeit öfter mal frage:

empfehlen die anonymen schwachsinnigen bei ihren treffen eigentlich den neuankömmlingen mein weblog weiter ? oder landen die in regelmässigen abständen zufällig hier ?



warum eigentlich, bin ich immer wenn es irgendwo bröseln gibt, sofort mittendrin ?? ich glaub, ich bin ein bröselmagnet.



ein lippenbekenntnis von frau stylo das überrascht. mich zumindest.

als ich das erste mal auf stylo traf, war das per comment im blogg der miss von blogger.de. ich ging damals davon aus, dass ich es mit einer frau zu tun habe. dann sah ich mir das blogg an und dachte "oh hoppla, das ist ja ein kerl."

kerl deshalb, weils da so stand. da war von seiner frau die rede, von eheproblemen, usw.. ein wenig später dann die erkenntnis, dass es sich bei seiner frau um unsere anna handelt. streiterein per comment in ihrem blog inklusive.

ich habe mir eben bei einer zigarette überlegt, ob ich mich von der ganzen geschichte nicht auch ein bisschen persönlich verarscht fühle. ich neige nun mal dazu, dinge persönlich zu nehmen. aber ich denke jetzt, bei einer weiteren zigarette, dass ich nur einfach nicht verstehe, was da abgeht. bei dem zugegebenermassen mutigen outing fehlen meiner meinung nach einige infos. wenn schon, dann richtig.

grundsätzlich ist das geschlecht eines bloggers ja nicht wichtig und ich kenne auch viele blogs, bei denen das geschlecht des schreibers wirklich unwichtig ist. bei stylo wurde aber doch immer sehr viel persönliches erzählt und das eben - das kann man drehen und wenden wie man will - absichtlich falsch. klar, es steht nirgendwo geschrieben, dass das was in einem blog geschrieben wird auch wahr sein muss. wahrscheinlich finde ich das alles deshalb so seltsam, weil ich hier bei mir schon sehr ehrlich bin. ich sage was ich denke, ich schreibe was ich sage, ich denke was ich schreibe.

was mich noch viel mehr überraschte als das outing selbst, waren allerdings die reaktionen der blogger.de gemeinde. sehr nett und grosszügig dort alle. ich habe nicht die ersten zwanzig comment wirklich gelesen, den rest eher quer.

deshalb an der stelle hier nun eine frage: was würdest du, werter leser, denken, wenn ich heute sagen würde, dass ich ein mann bin. wenn ich sagen würde, dass das bild, das ich in deinen kopf entstehen liess, nicht der wahrheit entspricht. was wäre die erste empfindung dabei ? wäre es egal ??

nur um sicher zu gehen: ich bin kein mann. was hier nachzulesen ist, stimmt alles, ist passiert, wurde gedacht und gesagt. mich würde bloss interessieren, ob ein solches outing bei twoday so aufgenommen werden würde, wie bei blogger.de.

denn, um der wahrheit die ehre zu geben, ich kann mich den comments dort nicht anschliessen. ich lache keine tränen und fragte mich vorhin für einen moment, was von dem, was ich persönliches von den leuten gelesen habe, überhaupt stimmt.



in den letzten monaten habe ich immer mal wieder und auch immer mal wieder gerne, ein wenig über mich selbst nachgedacht. über mich als miss, über mich als frau. über die rolle der frau und im zuge dessen auch über die rolle der männer heutzutage.

dabei kam ich für mich selbst auf den schluss, ziemlich froh zu sein, eine frau zu sein. da hat sich in den letzten jahren doch sehr viel getan und ehrlich gesagt wäre ich als mann wohl etwas verwirrt. und diese verwirrung kommt auch durch, wenn man sich mit männern unterhält.

deshalb hier und jetzt die bitte an die männerwelt: erzählt mir doch mal, wie und wo ihr euch heute seht. als männer in der welt wie wir sie kennen.

ich bin ernsthaft und ehrlich interessiert an dem, was der eine oder andere vielleicht dazu zu sagen hat. lasst eure gedanke hier oder schreibt sie in eurem eigenen blog nieder. bei letzterem würde ich mich aber freuen, wenn ihr einen comment mit link oder nur hinweis da lasst, damit ich euch auch finde.



 
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