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conversations haeppchen

" ... wenn sie auf der psychiatrischen landet. wobei das natürlich nicht passieren muss. es gibt eine ganze reihe von optionen. sie könnte zb vorher einen herzinfarkt haben."

ich kann ja mit diesen staubtrockenen analysen sehr viel anfangen. wäre das eigentliche thema nicht so erschreckend traurig, hätte ich sogar richtig drüber lachen können.



kleiner plausch und mit ex-t. und jetzt arbeitskollegen.

t: ".... und der wohnt jetzt dort, wo ich früher gewohnt habe. aber direkt bei der kirche."

m: "war da nicht irgendwas mit der kirche ? war die nicht irre laut ??"

t: "deshalb bin ich ja weggezogen. die läuten viertelstündlich und bei messen sowieso wie die wahnsinnigen. das ist die kirche von irgendeiner sekte. engelsanbeter oder sowas."


engelsanbeter gefällt mir ausserordentlich gut. er hat sich selbst zwar sofort widersprochen, aber ich finde, den namen könnte man für katholiken im allgemeinen behalten.



beim mittagessen mit den kollegen bestellte ich ein schnitzel und dazu kartoffelspalten. der kellner fasste am ende in leicht gebrochenem deutsch nochmal die bestellung wie folgt zusammen:

" ... und das schnitzel für die dame mit die spalte."


ich bin nur froh, dass ich nicht die hühnerbrust bestellt habe.



mein kollege suchte heute mittag ein wenig hektisch nach seinem handy. nachdem er uns alle dreimal gefragt hatte, ob es jemand gesehen hat und wir alle wiedermal keine ahnung von nichts hatten, wurde er schon leicht unrund. eine viertel stunde später zog er glücklich grinsend an uns vorbei und rief: "ich weiss jetzt, wo es ist. das liegt sicher am dach von meinem auto."

vorhin suchte er dann nach seinen zigaretten.

miss: "vielleicht schaust du mal auf dem dach vom auto nach ?"

l.: "ich finde ja, er sollte sich so ein ski case kaufen. da passt echt viel rein."


was wieder einmal beweist: wer den schaden hat, hat auch den spott und wer den spott für andere übrig hat, hat eine lustige zeit.



meine kollegin ist thematisiert und zwar in rosa. irgendetwas in pink hat sie immer an sich.

als sie heute morgen ins büro kam, trug sie blaue jeans, weisse sneaker, ein weiss-blau gestreiftes hemd und einen blauen pulli.

miss: "hey, was ist da los ? nichts in rosa ?"

kollegin: "als ich fertig war mit anziehen und in den spiegel schaute, habe ich mich am anfang selbst nicht erkannt."

der kollege hat sie übrigens auch erstmal nicht erkannt. sowas nenne ich eine erfolgreiche thematisierung.



gestern nachmittag. die unverwechselbare stimme unseres lieblingsschefs tönt aus der küche:

"scheisse !! die milch hat was..."

ruft die kollegin zurück:

"was hat sie denn ?"

darauf die antwort:

"die milch hat ein loch !!"


meine vermutung wäre ja, dass der ursprüngliche plan war, aus genau dieser milch emmenthaler zu machen. da wird nämlich erst die milch gelöchert. aber dann wurde der prozess doch noch abgebrochen und die milch durfte milch bleiben.



frühstück mit meiner lieblingsfreundin im cafe engländer. von halb zwölf bis halb sechs, ich habe also den ganzen tag im cafe verbracht und zwar mit v. und dem netten kellner dort. die sorte kellner, die ich so gern mag. älterer herr mit wiener schmäh.

kellner: "und, für welches frühstück haben sie sich entschieden ?"
miss: "ich hätte sehr gerne das engländer frühstück."
kellner: "mit speck oder mit schinken ?"

ich esse prinzipiell immer schinken und nicht speck, aber seine prinzipien muss man dennoch immer nochmal kurz überdenken, besonderns dann, wenn man vor die wahl gestellt wird. deshalb, nach ungefähr zwanzig sekunden bedenkzeit ...

miss: "mit schinken."

kellern, mit einem leicht neckischen funkeln in den augen: "warum ?"

miss, die so einen kelch niemals an sich vorüberziehen lässt: "ich habs einfach nach dem alphabet gereiht."

kellner, mit einem leicht erstaunten schmunzeln um die mundwinkel: "schöne antwort. gratulation."

während dieses gesprächs hatte v. in die karte gesehen und studiert, was sie nehmen könnte. schliesslich sah sie zum kellner hoch und sagte: "und ich hätte bitte gerne das wiener frühstück." dann legte sie die karte geschlossen vor sich auf den tisch, blickte unbestimmt in die ferne und sagte ein bisschen im ton des artigen und aufmerksamen schulmädchens: "und zwar weil ich die engländer nicht leiden kann."

der kellner schmunzelte ein wenig mehr, sagte: "ein sehr schöner grund" und zog von dannen.

besser kann ein frühstück und ein tag im cafe einfach nicht beginnen.



gestern abend, beim firmen-gansl-essen in einem sehr gemütlichen wiener
restaurant mit hervorragendem essen. auch im lokal anwesend waren einige mitarbeiter eines grossen plattenlabels. einer von ihnen hielt eine rede und darin kam, unter anderem, vor: "..wir freuen uns auch sehr darüber silbermond heute bei uns zu haben."

wir, zwei tische weiter, hören natürlich alles. besonders laut gehaltene reden. und deshalb dann bei uns dann alle durcheinander: "oh, silbermond also." - "sind das die aus dem radio ?" - "ja, das ist ein schöner song." - "mein gott, dieses lied ist so furchtbar." - ".... das ist die perfekte welle, das ist der perfekte tag .." - "nein, warte, das sind nicht die. die heissen anders."

mittendrin mein, immer noch ein bisschen, neuer chef, der sich zu mir rüber beugt und fragt: "silbermond ? ist das ein indianer ?"

"nein, das ist eine deutsche band." das hat ihn ziemlich enttäuscht. ich glabue, ein echter indianer hätte ihn mehr begeistert.



unterhaltung mit littleguy beim abendessen.

miss: "ist komisch, dass ihr heute schule hattet."

littleguy: "ja, ich weiss. andere schüler hatten heute frei, um zu hause beim aufräumen zu helfen."

miss: "bitte ? wie kommst du denn darauf ?"

littleguy: "na, die frau in der bäckerei hat gesagt, die anderen haben heute fensterputztag."



heute traf ich m., einen freund von mir. und er erzählte von dem angebot, den winter in einem geilen haus auf sri lanka zu verbringen...

"..in the middle of fucking jungle. da bist du meilenweit weg von allem. im grunde eine sehr gute sache, so ganz mit sich alleine sein, mitten im jungle. aber ich bin ja ein praktizierender beschreiter des einfachsten weges."

da kann man nur dastehen, lachen und sich bedanken. für sätze wie diese.



 
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