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so. ab anfang dezember kann man ja mal langsam anfangen, sich schlaue vorsätze für das kommende jahr zu überlegen.
here comes #1:



garfield1



lieber dezember,

oh mein gott - da bist du nun. komm rein, setz dich hin. baby, gut siehst du aus.

in deiner 2003 verpackung kenn ich dich zwar nicht, habe keine ahnung was du drauf hast und was du bringen wirst - aber süsser, ich hab dich vermisst. habe ich wirklich.

was du von mir bekommst, ist extrem viel. du kriegst nämlich mein vertrauen. ich weiss nicht mal annähernd, was du geplant hast, aber ich vertrau dir und ich weiss, dass die nächsten paar wochen gut werden. gut werden müssen. cutiepie, show me what you got.

in december we trust. yes we do.



als kind im haus meiner oma am weihnachtsabend vor der glastür zu stehen, die lichter des baumes durchschimmern zu sehen und ungeduldig darauf zu warten, dass das christkind endlich mit seiner kleinen glocke läutet... ist gut.

mit einem menschen den man gerne mag auf einer bank sitzen, nicht reden, eine zigarette zu rauchen und auf den jeden moment einsetzenden sonnenaufgang zu warten ...ist gut.

vor der mikrowelle stehen, dem ploppen zuzuhören und darauf zu warten, dass man sich gleich mit einer grossen schüssel voller frischem, warmen popcorn vor den fernseher zu setzen, um sich seinen lieblingsfilm anzusehen... ist gut.

mit einer lieben person, von der man sich gleich verabschieden muss, bei einer haltestelle zu stehen und darauf zu warten, dass der zug, der bus, die strassenbahn oder die u-bahn noch ein weilchen braucht... ist gut.

beim zahnarzt zu sitzen und darauf zu warten, dass der patient vor einem hoffentlich noch lange braucht ...ist gut.


szenenwechsel

es war einmal ein kleines mädchen. sie lebte mir ihren eltern zusammen. mit seiner mama, die sie abends in die badewanne und danach ins bett schickte, ihr sagte, dass sie beim essen sitzen bleiben soll, sie in den kindergarten brachte und ihr auch sonst all die furchtbar lästigen dinge des alltags um den hals hängte. und mit ihrem papa, bei dem sie immer jeden blödsinn machen durfte, abends nicht ins bett musste, niemals baden oder zähne putzen musste, essen durfte was und wie sie wollte und in den kindergarten hat er sie auch nie gebracht.

als das mädchen drei jahre alt war, trennten sich ihre eltern. sie blieb bei ihrer mama, die sich immer um alles kümmerte. der papa, der sich nie um irgendwas kümmerte, zog aus. sie sah ihn nur noch selten. er versprach immer, sie besuchen zu kommen. aber das machte er nur selten.

einmal, als er sie doch besuchte, sagte er, dass sie bei ihm wohnen dürfe. er sagte, dass er ihr einen kleinen affen als haustier kaufen würde. und er versprach, dass er sie gleich am montag abholen kommen würde.

das kleine mädchen freute sich und am montag, rückte es den mistkübel in der küche zum fenster, kletterte rauf, stand da oben und sah aus dem fenster. von dort aus konnte sie die strasse sehen und sie würde gleich merken, wenn ihr papa kommt um sie abzuholen. und vielleicht hatte er ja auch schon ihren affen dabei.

das kleine mädchen stand da eine woche lang, natürlich immer nur tagsüber. stand da auf dem mistkübel neben dem fenster und wartete auf ihren papa. und auf ihren affen. der papa kam aber nicht.

szenenwechsel


heute bin ich ein grosses mädchen. ich habe ein eigenes leben, meine eigene meinung, meinen eigenen kopf, meine eigenen probleme, meine eigene verwirrung.

seit wochen, monaten, jahren lande ich immer wieder an dem selben punkt. seit wochen, monaten, jahren geht es mir in bestimmten situationen immer wieder schlecht. richtig schlecht. so schlecht, dass ich nicht mehr aus noch ein weiss, nervös durch meine wohnung tigere, den sound in meinem kopf einfach nicht leise bekomme. immer dann, wenn ich warte. auf etwas, auf jemanden oder einfach nur warte, weil ich glaube, selbst gerade nichts anderes tun zu können.

das wort alleine - noch nicht einmal ausgesprochen, sonder nur gedacht - löst eine art panik bei mir aus. eine art ? nein miss. wenn du hier schon deine seele auf die tastatur kotzt, dann sei wenigstens ehrlich. es ist keine art von panik. es ist panik. es ist angst. angst vor dem warten, angst vor dem, was danach passiert. danach, wenn das warten vorbei ist. angst vor dem warten an sich, vor der achterbahn mit argen kurven und doppelten loopings in mir. angst davor, zu warten und nichts passiert. angst davor, enttäuscht zu werden.

fünfundzwanzig jahre später, steht dieses kleine mädchen immer noch auf dem mistkübel und wartet. nicht mehr auf ihren vater. heute wartet sie auf andere menschen, andere dinge. es wird höchste zeit, dass ich sie da runter hole. höchste zeit, dass ich sie in den arm nehme und sie tröste.


how can i do it?
why can’t i set my monkey free?
always giving in to it
do i love the monkey or do i love me?
why can’t i do it?
why do I have to share myself with that fuckin' little monkey?

(george michael / miss version)



"popeye schau ich nicht.... der ist irgendwie total unrealistisch."

zitat littleguy


der littleguy, der vor nicht allzu langer zeit stinksauer auf mich und vom leben restlos enttäuscht war, als ich ihm sagte, dass es das sprechende/fliegende/99 tricks beherrschende fahrrad "tom turbo" in wahrheit gar nicht gibt.



mein zigarettenkonsum ist im november rapide angestiegen. hätte ich eine lebensversicherung, müsste ich mich wohl von einem auto überfahren lassen, um die prämien bezahlen zu können.



i am certainly and without a doubt fantasically well, I am certainly not fine by far, but you could say I'm close to spectacular.


from: The Love Below.
but i have to mention: this is the remix.



die liebe frau kollegin ist noch viel superer als super. überhaupt kenn ich kaum jemanden, der so super ist wie sie. oder auch nur annähernd.

die chili peppers kommen nach wien. meine chili peppers kommen nach wien. ja ok, nach wiener neustadt. aber das ist ok. ein bisschen kann ich ihnen ja auch entgegen kommen.

juhu. juhuuuu.



jacko



outkast hat den markt um eine neue cd bereicht. eigentlich gleich um zwei. ich finde ja die idee, getrennt ins studio zu gehen, eigene cds zu machen und das ganze dann als doppel cd und sehr wohl wieder unter dem namen outkast zu veröffentlichen, sehr sexy.

big bois "speakerboxxx" mag ich, mag ich wirklich.

aber mit "the love below" hat sich herr andrew 3000 zu meinem brandnew hero hochgespielt, hochprodziert, hochgeschrieben und hochgesungen. dieser benjamin andre fühlt sich an wie prince. klingt vielleicht auch ähnlich, aber dann doch auch wieder nicht. aber darum gehts auch gar nicht, nicht wirklich.

tatsache ist: für mich fühlt er sich an wie prince und dafür bin ich ehrlich dankbar, weil mich prince ja ganz böse im stich gelassen hat.
klar, ich kann immer noch sein altes zeug hören. besser wäre es allerdings gewesen, wär da mal was brauchbares und frisches nachgekommen.

aber jetzt ist benjamin und, herr andrews: ich erwarte grosses von ihnen.



ich war heute bei einer veranstaltung, bei der - unter anderem - kondome verteilt wurden. deshalb hatte ich auch noch ein paar in der tasche und drückte vorhin meinem chef eines in die hand, als er gerade die fröhlichen mädelsrunde in meinem büro auflösen wollte.

chef: "was soll ich denn jetzt damit ? und das sind ja auch noch diese länglichen und nicht die eckigen. da passt die form ja nie."

miss: "die eckigen ? eckige passen von der form besser ? das musst du jetzt aber erklären."

kollegin u.: "naja, andere haben einen zauberstab. er hat vielleicht einen zauberwürfel."

ich glaub, als chef hat man es hier auch nicht immer ganz leicht. speziell dann, wenn man sich plötzlich mit einer horde gackernder mädels konfrontiert sieht.



es gab eine zeit - genauer gesagt wars anfang oktober - da wollte ich, dass endlich endlich und sofort november ist. ich dachte damals, dass der oktober einfach gar nichts kann und weg muss.

der oktober hat aber seine asse aus dem ärmel gezaubert und war erstaunlich gut. er hatte schöne überraschungen und wendungen parat, ich lachte in der zeit viel und fühlte mich gut.

der heiss herbeiersehnte november hingegen fing nur gut an. er zeigte zwei tage lang, wie gut er sein kann, wurde dann schwächer und danach gaaaaanz schlecht.

aber heute ist der siebenundzwanzigste. morgen ist der letzte arbeitswochentag dieses monats. dann kommt noch ein wochenende und hey!, was kann an einem wochenende schon gross passieren ?
(notiz an mich selbst: sicherheitshalber viel zeit zu hause verbringen, wenig reden, noch weniger denken und überhaupt den ball schön flach halten. sicher ist sicher. safety first.)

und am montag ist dann schon dezember - YEAH !! da fällt der ganze novemberschwachsinn schlagartig weg und alles geht in den weihnachtsirrsinn über. gut so. aus zwei gründen: der weihnachtsirrsinn hat einen namen und alles was einen namen hat, ist leichter zu handeln, weil es so ein persönliches klima schafft.
und dann ist der weihnachtsirrsinn ja auch nie eine überraschung. wir wissen doch jetzt schon, dass es auch im nächsten jahr, in dem jahr darauf und auch im jahr danach wieder so sein wird. und irrsinn sollte nie als sneak attacke daherkommen. dann doch bitte lieber gar keine überraschungen.

also november, war ganz ok, dass du da warst - hätten ja auch nichts dagegen machen können. aber bei aller liebe ... ich bin echt nicht böse, wenn du jetzt wieder abhaust. geh, geh irgendwo hin, geh mit gott - ABER GEH !!



 
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