warum eigentlich, räumt die putze in ihrem übereifer meine halbvolle teetasse weg ?? jetzt hol ich mir heute schon die dritte tasse, hab kaum drei schluck getrunken und schon ist die tasse wieder weg. will die mich ärgern oder ist die tatsächlich dumm wie brot ?
23. Januar 2004, Rubrik: dislikes
die kälte halt eine seltsame auswirkung auf mich. ich leide akut unter dem tourett syndrom, baue in jeden satz schimpfworte ein und merke es nicht einmal.
ich sage die ganze zeit "shit" und "arschloch kälte" halblaut ins nichts, in unterhaltungen allerdings kann es unangenehm werden, wenn man an stelle von namen schimpfworte verwendet.
heute sollte ich draussen, wenns leicht geht, möglichst die klappe halten oder echt überlegen, was ich sage.
ich sage die ganze zeit "shit" und "arschloch kälte" halblaut ins nichts, in unterhaltungen allerdings kann es unangenehm werden, wenn man an stelle von namen schimpfworte verwendet.
heute sollte ich draussen, wenns leicht geht, möglichst die klappe halten oder echt überlegen, was ich sage.
23. Januar 2004, Rubrik: just
eigentlich wäre ich jetzt in der stimmung jemanden zu erzählen, wie mein tag war. aus ermangelung an willigen zuhörern, würde das ganze wohl auf ein selbstgespräch hinauslaufen. grundsätzlich kein problem, bloss bin ich müde und verfüge ganz plötzlich über traumfrauqualitäten: meine lippen bewegen sich nicht mehr. bauchreden hätte ich wohl vorher üben müssen, also bleibt es erstmal still. bleibt noch tippen als alternative. deshalb beantworte ich jetzt einfach einen selbst erfundenen fragebogen.
wie war dein tag ?
irre schnell vorüber. gut, aber stressig. gut, aber viel. gut, aber kalt.
wann warst du zuletzt so müde wie heute?
da kann ich mich nicht mehr daran erinnern. damals bin ich wohl sofort eingeschlafen.
wann war dir zuletzt so kalt wie heute?
im winter vor zwei jahren, beim air & style. in welcher stadt wir damals waren, weiss ich nicht. wien war es nicht, soviel ist sicher. überall lagen unmengen von schnee, insofern war da auch nicht erkennbar, welche stadt das war.
damals besuchte ich eines nachmittags einen freund beim aufbau der rampen und der mtv bühne, weil ich aufbauten von veranstaltungen so gern mag. ich lief mit diesem freund durch den schnee oder besser: er lief herum und war im stress und ich lief hinterher und freute mich über alles. später dann ging ich in hotel, um mich seelisch aufs party machen am abend einzuschwingen. an der reception klaute ich die schüssel mit den zuckerln und im zimmer liess ich mir ein bad ein. ich legte mich in die wanne und dachte: "bullshit, da stimmt was mit dem wasser nicht. das ist bloss lauwarm." ich spielte mich ein wenig mit dem kalt- und mit dem heisswasser drehdingsbums - und dingsbums ist der fachlich korrekte ausdruck dafür - und irgendwann kam ich dann drauf, dass mit dem wasser alles in ordnung war. es war sogar ziemlich heiss. bloss meine füsse waren so kalt, dass sie die hitze nicht mitbekamen und alles sich bloss lauwarm anfühlte. draussen hatte ich gar nicht gemerkt, dass mir kalt war. wahrscheinlich war ich schockgefroren.
heute hab ich gemerkt, wie kalt mir ist. definitiv.
was weisst du seit heute?
ich weiss jetzt wie leute klingen, die aus hamburg kommen. am rande habe ich eine unterhaltung mitbekommen und einer von den talkern war ein deutscher. und weil ich es gern wissen wollte, fragte ich, woher er kommt. aus hamburg nämlich. was mich freute, weil ich mich schon seit ein paar tagen frage, wie hamburger klingen.
was hat dich heute erstaunt?
die tatsache, dass silvester erst vor drei wochen war. das fiel mir vorhin in der badewanne ein und auch, dass drei wochen absolut nicht lang her sind. drei wochen sind in wahrheit eine verdammt kurze zeit. hätte ich gefühlsmässig schätzen müssen, wie lange silvester her ist, hätte ich wohl auf einenthalb monate getippt.
dieser gedanke hat mich erstaunt, wirklich erstaunt.
was hat dich heute verwundert?
ich wundere mich schon seit tagen darüber - und zwar jeden tag aufs neue - dass die leute anfangen, nur mehr in stichworten mit mir zu reden. zuerst dachte ich, alle hätten einen vogel, nur ich nicht. inzwischen hab ich mich selbst ein wenig beobachten und folgendes erkannt: wenn jemand mit mir redet und ich schon weiss, wie der satz endet, falle ich dem redner ins wort und antworte. das ist unhöflich, sowas sollte ich nicht tun. leider habe ich im moment zwar schon die geduld, aber einfach nicht die zeit. es macht mich krank, wenn leute ihre fragen nicht einfach und klar stellen können. eine volle minute für drei sätze, die am ende alle nichts aussagen, mit sowas kann man mich im moment fertig machen.
dieses ins-wort-fallen und den leuten ihre reden abkürzen bringt sie nun also dazu, mir fragen in stichworten zu stellen. bloss leider immer in den falschen stichworten.
das läuft in die ganz falsche richtung und ich bin schuld. ich sollte mir die zeit nehmen, in ruhe zuzuhören. oder aber, ich werde noch ein wenig arroganter und schneller, dann redet vermutlich niemand mehr mit mir. ich denke, ich werde die erste variante probieren.
worauf freust du dich? auf was steuerst du gedanklich zu, um dich über wasser zu halten?
das ist nun wirklich ein problem. normalerweise steuere ich immer auf etwas zu. diesmal aber.... morgen sollte ich um sieben im büro sein. alles andere macht keinen sinn. ich freu mich auf den abend morgen, aber es wird dennoch arbeit und stress sein. der ganze tag und der abend auch. am samstag sollte ich endlich mal einkaufen gehen, ein paar familytermine wahrnehmen und am abend würde ich eigentlich gerne meinen möchtegern buddybuddyfreund in einem club besuchen und ein bisschen gute musik hören. ich fürchte nur, dass ich zu müde sein werde. müde wegen der letzten drei wochen und müde, weil ich am sonntag wieder arbeiten muss. dann geht die normale arbeitswoche wieder los und ich hab keine ahnung, wann das nächste frei wochenende ins haus steht.
was hörst du gerade?"
das schnurren meiner katze. der fernseher läuft nicht und auch keine cd. absichtlich und das passiert selten, eigentlich nie. die ruhe klingt heute aber sehr sehr schön.
wie gehts dir eigentlich und ganz ehrlich?"
ich würde sagen: gut. ich fühl mich gut. aber ich halte es für möglich, dass ich im moment vielleicht auch gar nicht weiss, wie es mir geht. mir fehlt die zeit, um ernsthaft darüber nachzudenken. und ich fürchte, ich finde das ganz gut so.
wie war dein tag ?
irre schnell vorüber. gut, aber stressig. gut, aber viel. gut, aber kalt.
wann warst du zuletzt so müde wie heute?
da kann ich mich nicht mehr daran erinnern. damals bin ich wohl sofort eingeschlafen.
wann war dir zuletzt so kalt wie heute?
im winter vor zwei jahren, beim air & style. in welcher stadt wir damals waren, weiss ich nicht. wien war es nicht, soviel ist sicher. überall lagen unmengen von schnee, insofern war da auch nicht erkennbar, welche stadt das war.
damals besuchte ich eines nachmittags einen freund beim aufbau der rampen und der mtv bühne, weil ich aufbauten von veranstaltungen so gern mag. ich lief mit diesem freund durch den schnee oder besser: er lief herum und war im stress und ich lief hinterher und freute mich über alles. später dann ging ich in hotel, um mich seelisch aufs party machen am abend einzuschwingen. an der reception klaute ich die schüssel mit den zuckerln und im zimmer liess ich mir ein bad ein. ich legte mich in die wanne und dachte: "bullshit, da stimmt was mit dem wasser nicht. das ist bloss lauwarm." ich spielte mich ein wenig mit dem kalt- und mit dem heisswasser drehdingsbums - und dingsbums ist der fachlich korrekte ausdruck dafür - und irgendwann kam ich dann drauf, dass mit dem wasser alles in ordnung war. es war sogar ziemlich heiss. bloss meine füsse waren so kalt, dass sie die hitze nicht mitbekamen und alles sich bloss lauwarm anfühlte. draussen hatte ich gar nicht gemerkt, dass mir kalt war. wahrscheinlich war ich schockgefroren.
heute hab ich gemerkt, wie kalt mir ist. definitiv.
was weisst du seit heute?
ich weiss jetzt wie leute klingen, die aus hamburg kommen. am rande habe ich eine unterhaltung mitbekommen und einer von den talkern war ein deutscher. und weil ich es gern wissen wollte, fragte ich, woher er kommt. aus hamburg nämlich. was mich freute, weil ich mich schon seit ein paar tagen frage, wie hamburger klingen.
was hat dich heute erstaunt?
die tatsache, dass silvester erst vor drei wochen war. das fiel mir vorhin in der badewanne ein und auch, dass drei wochen absolut nicht lang her sind. drei wochen sind in wahrheit eine verdammt kurze zeit. hätte ich gefühlsmässig schätzen müssen, wie lange silvester her ist, hätte ich wohl auf einenthalb monate getippt.
dieser gedanke hat mich erstaunt, wirklich erstaunt.
was hat dich heute verwundert?
ich wundere mich schon seit tagen darüber - und zwar jeden tag aufs neue - dass die leute anfangen, nur mehr in stichworten mit mir zu reden. zuerst dachte ich, alle hätten einen vogel, nur ich nicht. inzwischen hab ich mich selbst ein wenig beobachten und folgendes erkannt: wenn jemand mit mir redet und ich schon weiss, wie der satz endet, falle ich dem redner ins wort und antworte. das ist unhöflich, sowas sollte ich nicht tun. leider habe ich im moment zwar schon die geduld, aber einfach nicht die zeit. es macht mich krank, wenn leute ihre fragen nicht einfach und klar stellen können. eine volle minute für drei sätze, die am ende alle nichts aussagen, mit sowas kann man mich im moment fertig machen.
dieses ins-wort-fallen und den leuten ihre reden abkürzen bringt sie nun also dazu, mir fragen in stichworten zu stellen. bloss leider immer in den falschen stichworten.
das läuft in die ganz falsche richtung und ich bin schuld. ich sollte mir die zeit nehmen, in ruhe zuzuhören. oder aber, ich werde noch ein wenig arroganter und schneller, dann redet vermutlich niemand mehr mit mir. ich denke, ich werde die erste variante probieren.
worauf freust du dich? auf was steuerst du gedanklich zu, um dich über wasser zu halten?
das ist nun wirklich ein problem. normalerweise steuere ich immer auf etwas zu. diesmal aber.... morgen sollte ich um sieben im büro sein. alles andere macht keinen sinn. ich freu mich auf den abend morgen, aber es wird dennoch arbeit und stress sein. der ganze tag und der abend auch. am samstag sollte ich endlich mal einkaufen gehen, ein paar familytermine wahrnehmen und am abend würde ich eigentlich gerne meinen möchtegern buddybuddyfreund in einem club besuchen und ein bisschen gute musik hören. ich fürchte nur, dass ich zu müde sein werde. müde wegen der letzten drei wochen und müde, weil ich am sonntag wieder arbeiten muss. dann geht die normale arbeitswoche wieder los und ich hab keine ahnung, wann das nächste frei wochenende ins haus steht.
was hörst du gerade?"
das schnurren meiner katze. der fernseher läuft nicht und auch keine cd. absichtlich und das passiert selten, eigentlich nie. die ruhe klingt heute aber sehr sehr schön.
wie gehts dir eigentlich und ganz ehrlich?"
ich würde sagen: gut. ich fühl mich gut. aber ich halte es für möglich, dass ich im moment vielleicht auch gar nicht weiss, wie es mir geht. mir fehlt die zeit, um ernsthaft darüber nachzudenken. und ich fürchte, ich finde das ganz gut so.
22. Januar 2004, Rubrik: weird
vorhin kamen mir im stiegenhaus der hausmeister und ein herr von der hausverwaltung entgegen. im vorbeigehen hab ich für einen moment der unterhaltung gelauscht.
herr v. d. hausverwaltung: "und, was sagst zum schnee ?"
hausmeister: "jo, is schee wor'n.
herr v. d. hausverwaltung: "und, was sagst zum schnee ?"
hausmeister: "jo, is schee wor'n.
22. Januar 2004, Rubrik: conversations haeppchen
ich bin ja so blöd !! als mich heute morgen mein handy aus dem schlaf klingelte, hatte ich nicht wirklich was dagegen, weil ich ohnehin von der arbeit geträumt hatte. genausogut kann ich aufstehen, ins büro fahren und dort wirklich was erledigen... was mir schon auffiel: ich war gestern nacht so clever und hab dem handy gesagt, es soll mich mal ein wenig früher wecken.
relaxtes duschen und beim handtuch um den kopf wickeln ein blick auf die uhr - hey ! da ist ja noch ganz viel zeit. da kann man doch ruhig mal schauen, ob sich über nacht auf twoday was spannendes getan hat. frühstück mit den augen, sozusagen.
und jetzt gerade fällt mir ein: I'M SO STUPID !! ich wollte doch früher aufstehen, weil ich spätestens um halb neun beim aufbau unserer veranstaltung noch was machen muss, bevor die angemietete kollegin kommt und alles durcheinander bringt, weil sie es ja nicht besser wissen kann. das ist in einer stunde und wenn ich nicht gleich mit tippen aufhöre, meine haare trocken föhne, in meine jeans klettere und mir farbe ins gesicht male, wird das wohl nichts.
MISS? JETZT !!
relaxtes duschen und beim handtuch um den kopf wickeln ein blick auf die uhr - hey ! da ist ja noch ganz viel zeit. da kann man doch ruhig mal schauen, ob sich über nacht auf twoday was spannendes getan hat. frühstück mit den augen, sozusagen.
und jetzt gerade fällt mir ein: I'M SO STUPID !! ich wollte doch früher aufstehen, weil ich spätestens um halb neun beim aufbau unserer veranstaltung noch was machen muss, bevor die angemietete kollegin kommt und alles durcheinander bringt, weil sie es ja nicht besser wissen kann. das ist in einer stunde und wenn ich nicht gleich mit tippen aufhöre, meine haare trocken föhne, in meine jeans klettere und mir farbe ins gesicht male, wird das wohl nichts.
MISS? JETZT !!
22. Januar 2004, Rubrik: just
auf den anderen, macht das wetter einen auf scheinheilig und tut so, als hätte es vorhin nicht gerade noch geschneit.
gerade noch ein weisser vorhang vor dem fenster, jetzt strahlend blauer himmel. aber mich trickst er nicht ein der himmel, mich nicht. ich weiss, was er vor fünf minuten getan hat.
gerade noch ein weisser vorhang vor dem fenster, jetzt strahlend blauer himmel. aber mich trickst er nicht ein der himmel, mich nicht. ich weiss, was er vor fünf minuten getan hat.
21. Januar 2004, Rubrik: just
man sagt mir immer wieder, dass ich mal arbeiten abgeben sollte und vor allem nicht immer alles gleichzeitig machen soll. da haben die leute schon recht, ich weiss bloss nicht, wie es anders geht.
deswegen sitze ich jetzt auch da, will einen namen ein eine liste einflicken und weiss peinlicherweise nicht auf anhieb, ob nun im alphabet das "l" oder das "g" zuerst kommt. kurz darauf hör ich mich dann auch selbst sagen: "a, b, c, d, e, f, sieben, acht..."
ich brauch am wochenende ganz dringend eine party. für den kopf.
deswegen sitze ich jetzt auch da, will einen namen ein eine liste einflicken und weiss peinlicherweise nicht auf anhieb, ob nun im alphabet das "l" oder das "g" zuerst kommt. kurz darauf hör ich mich dann auch selbst sagen: "a, b, c, d, e, f, sieben, acht..."
ich brauch am wochenende ganz dringend eine party. für den kopf.
21. Januar 2004, Rubrik: foolish
sind die leute heute alle stoned ? oder bin ich es ??
ich komme aus dem kopfschütteln heute gar nicht mehr raus. mir ist schon ganz schwindlig davon.
frau understood, alles ok ? soweit, so ja.
in meinem kopf schwirrt alles ganz wild herum und wenns bloss so wäre, dass ich nur nicht weiss, was zu zuerst machen soll. ich aber hab keine ahnung mehr, was ich schon gemacht habe.
zudem bin ich emotional gerade absolut mehrgleisig unterwegs. einerseits grosse freude und begeisterung, weil langsam alles formen annimmt, worin man in den letzten wochen so viel zeit und mühe investiert hat. und ärger natürlich auch.
andererseits hat der kopf komplett das kommando übernommen und übertriebene freundlichkeit ist nicht zu kriegen. meine kollegin lacht nur noch und beteuert immer wieder, was für ein gefühlloses arschloch ich gerade teilweise bin.
ich glaube, so seperiert habe ich kopf und bauch noch nie erlebt. ganz klare trennlinie, fast greifbar. das jetzt ist gerade ein sehr spannende zeit. viel zu tun und gleichzeitig auch noch ein wenig neben sich stehen, um sich selbst zu beobachten. in den letzten wochen hat sich was verändert, hab ich mich verändert. und jetzt finde ich es sehr interessant, wiedermal meine bekanntschaft zu machen.
ich komme aus dem kopfschütteln heute gar nicht mehr raus. mir ist schon ganz schwindlig davon.
frau understood, alles ok ? soweit, so ja.
in meinem kopf schwirrt alles ganz wild herum und wenns bloss so wäre, dass ich nur nicht weiss, was zu zuerst machen soll. ich aber hab keine ahnung mehr, was ich schon gemacht habe.
zudem bin ich emotional gerade absolut mehrgleisig unterwegs. einerseits grosse freude und begeisterung, weil langsam alles formen annimmt, worin man in den letzten wochen so viel zeit und mühe investiert hat. und ärger natürlich auch.
andererseits hat der kopf komplett das kommando übernommen und übertriebene freundlichkeit ist nicht zu kriegen. meine kollegin lacht nur noch und beteuert immer wieder, was für ein gefühlloses arschloch ich gerade teilweise bin.
ich glaube, so seperiert habe ich kopf und bauch noch nie erlebt. ganz klare trennlinie, fast greifbar. das jetzt ist gerade ein sehr spannende zeit. viel zu tun und gleichzeitig auch noch ein wenig neben sich stehen, um sich selbst zu beobachten. in den letzten wochen hat sich was verändert, hab ich mich verändert. und jetzt finde ich es sehr interessant, wiedermal meine bekanntschaft zu machen.
21. Januar 2004, Rubrik: in the process
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harrison fords ex-frau bekommt 72 mio. euro von ihm. für 18 ehejahre mit ihm. das sind pro jahr 4 mio. euro. kein schlechter schnitt.
ich bin vermutlich etwas spät dran, um mir einen stinkreichen vater zu suchen. vielleicht sollte ich bei rtl mal anfragen, ob sie mit mir nicht ein verkehrtes bachelor aufziehen wollen. ich such mir aus 20 millionären einen aus und der hat dann gewonnen und darf mich behalten.
ich bin vermutlich etwas spät dran, um mir einen stinkreichen vater zu suchen. vielleicht sollte ich bei rtl mal anfragen, ob sie mit mir nicht ein verkehrtes bachelor aufziehen wollen. ich such mir aus 20 millionären einen aus und der hat dann gewonnen und darf mich behalten.
21. Januar 2004, Rubrik: just
am freitag musste eine ziemlich grosse besprechung sehr spontan auf montag vertagt werden, weil meine kollegin eine hals- und stimmbandentzündung hatte und klang wie joe cocker mit stimmbandentzündung nach einem durchsoffenem wochenende. mit ihr telefonieren hatte was von einem ratespiel. "chmschumschche." - "was?" - "chmschumschche." - "was ??" -
"chmschumschche." - " "WAS ??"
vorgestern nachmittag fiel es mir bei einer besprechung dann ein wenig auf, als ich mich selbst reden hörte. da stimmte was mit der stimme nicht ganz.
gestern abend in der dusche wars ganz schlimm, weil ich nicht mit dem radio mitsingen konnte. ging irgendwie nicht. die stimme machte nicht mit.
und heute ist es leider auch nicht besser. im gegenteil. es kratzt im hals, aber nur wenig. was für mich heisst: halswehtabletten betäuben zwar, ändern aber nichts an der situation. und weh tut es ja nicht wirklich. krank werden geht jetzt sowieso gar nicht, das fällt total aus, kann man knicken, braucht man erst gar nicht dran zu denken - no fucking way. this is not going to happen. das hab ich nicht bestellt.
ich werde wohl heute meinen hals auch indoor ein bisschen warm einpacken und mir von der kollegin irgendein hexengeheimrezept holen. meine stimme brauche ich. erstens muss ich doch alle an meiner weisheit teilhaben lassen und zweitens werde ich, wie ich seit gestern weiss, unentspannt, wenn ich nicht singen kann ... äh... technisch gesehen.
"chmschumschche." - " "WAS ??"
vorgestern nachmittag fiel es mir bei einer besprechung dann ein wenig auf, als ich mich selbst reden hörte. da stimmte was mit der stimme nicht ganz.
gestern abend in der dusche wars ganz schlimm, weil ich nicht mit dem radio mitsingen konnte. ging irgendwie nicht. die stimme machte nicht mit.
und heute ist es leider auch nicht besser. im gegenteil. es kratzt im hals, aber nur wenig. was für mich heisst: halswehtabletten betäuben zwar, ändern aber nichts an der situation. und weh tut es ja nicht wirklich. krank werden geht jetzt sowieso gar nicht, das fällt total aus, kann man knicken, braucht man erst gar nicht dran zu denken - no fucking way. this is not going to happen. das hab ich nicht bestellt.
ich werde wohl heute meinen hals auch indoor ein bisschen warm einpacken und mir von der kollegin irgendein hexengeheimrezept holen. meine stimme brauche ich. erstens muss ich doch alle an meiner weisheit teilhaben lassen und zweitens werde ich, wie ich seit gestern weiss, unentspannt, wenn ich nicht singen kann ... äh... technisch gesehen.
21. Januar 2004, Rubrik: dislikes
eben in einer besprechung mit einem kollegen und einem freund eines freundes, den ich schon eine weile kenne. während ich immer nett zu ihm bin, schmettert er mich jedesmal ab. egal wie witzig und charmant ich bin, er scheint gerade noch aus höflichkeit zuzuhören, aber eigentlich vor langeweile gerade zu sterben.
b.: "und am ende dann nochmal das da..."
lacht und deutet mit dem kopf auf meinen kollegen
b: "ich langeweile ihn gerade ohne ende. geht ihm total am arsch vorbei, was ich gerade erzähle..."
kollege: "nein, gar nicht."
miss: "da kannst du mal sehen, wie das ist. so gehts mir immer, wenn ich mit dir rede."
b.: "gar nicht wahr. ich leider nur unter ständigem sauerstoff-mangel. deshalb wirke ich so, als würde es mich nicht interessieren."
das ist - mit abstand - die dreisteste und dennoch interessanteste begründung, die ich je von einem mann zum thema desinteresse vernommen habe. resch-pekt. leider kann ich genau deshalb überhaupt nicht locker lassen. irgendwann werden wir schon noch buddybuddyfreunde sein. ha.
b.: "und am ende dann nochmal das da..."
lacht und deutet mit dem kopf auf meinen kollegen
b: "ich langeweile ihn gerade ohne ende. geht ihm total am arsch vorbei, was ich gerade erzähle..."
kollege: "nein, gar nicht."
miss: "da kannst du mal sehen, wie das ist. so gehts mir immer, wenn ich mit dir rede."
b.: "gar nicht wahr. ich leider nur unter ständigem sauerstoff-mangel. deshalb wirke ich so, als würde es mich nicht interessieren."
das ist - mit abstand - die dreisteste und dennoch interessanteste begründung, die ich je von einem mann zum thema desinteresse vernommen habe. resch-pekt. leider kann ich genau deshalb überhaupt nicht locker lassen. irgendwann werden wir schon noch buddybuddyfreunde sein. ha.
20. Januar 2004, Rubrik: likes
der tag ist noch jung und wird vermutlich noch ziemlich lang - meinen heutigen lieblingsanruf hab ich dennoch schon auserkoren.
m: "firma soundso, miss understood, guten tag."
a: "sind sie die frau v. ?"
m: "nein. firma soundso, MISS UNDERSTOOD."
a: "ach so. kann ich die frau v. sprechen ?"
m: "tut mir leid, die ist im moment ausser haus. kann ich ihr was
ausrichten ?"
a: "ja, sie soll mich bitte zurückrufen. soll ich ihnen die nummer aufschreiben?"
m: ".....sicher doch."
m: "firma soundso, miss understood, guten tag."
a: "sind sie die frau v. ?"
m: "nein. firma soundso, MISS UNDERSTOOD."
a: "ach so. kann ich die frau v. sprechen ?"
m: "tut mir leid, die ist im moment ausser haus. kann ich ihr was
ausrichten ?"
a: "ja, sie soll mich bitte zurückrufen. soll ich ihnen die nummer aufschreiben?"
m: ".....sicher doch."
20. Januar 2004, Rubrik: conversations haeppchen
gestern, während einer - nennen wir es ruhig mal eine unterhaltung - über radiosender, berliner und kottan, fiel es mir wieder ein.
vor ein paar jahren hatte ich eine arbeitskollegin. sie und ihr freund waren beide deutsche und nun eben in wien ansässig geworden. sie hiess dodo und er hiess kai. und die beiden wohnten am hietzinger kai. der kai nach dem hietzinger wird bekanntlich, und ich sage es hier nur der vollständigkeithalber dazu, als key ausgesproche. so wie in hey, bloss mit einem k an stelle des h. also key.
damals, und an der stelle muss man sagen, dass ein paar jahre heutzutage schon schwer wiegen, waren e-mails noch nicht ganz so verbreitet und wenn man sich etwas zu berichten hatte, für das die 160 zeichen auf einem handydisplay nicht ausreichten, schrieb man sich eben, wenn man wollte, einen brief.
so machte das auch dodo und als absender gab sie immer brav ihren vor- und nachnamen an, ihre adresse am hietzinger kai, die postleitzahl und die stadt, nämlich wien.
wenn ihre freunde antworteten, waren die briefe immer adressiert an: dodo wiewarnochmalihrnachname und kai hietzinger.
solche geschichten amüsieren mich, das tun sie wirklich. und das beste daran ist, dass es einem jahre später wieder einfällt, wenn man ein wort oder einen namen hört und dann lächeln muss.
"darf ich noch jemanden grüssen lassen ?" - "klar, ist ja dein blog." - "dann möchte ich alle grüssen die mich kennen und mögen, alle die mich kennen und nicht mögen und ganz besonders alle denen ich echt scheissegal bin. und kai.
vor ein paar jahren hatte ich eine arbeitskollegin. sie und ihr freund waren beide deutsche und nun eben in wien ansässig geworden. sie hiess dodo und er hiess kai. und die beiden wohnten am hietzinger kai. der kai nach dem hietzinger wird bekanntlich, und ich sage es hier nur der vollständigkeithalber dazu, als key ausgesproche. so wie in hey, bloss mit einem k an stelle des h. also key.
damals, und an der stelle muss man sagen, dass ein paar jahre heutzutage schon schwer wiegen, waren e-mails noch nicht ganz so verbreitet und wenn man sich etwas zu berichten hatte, für das die 160 zeichen auf einem handydisplay nicht ausreichten, schrieb man sich eben, wenn man wollte, einen brief.
so machte das auch dodo und als absender gab sie immer brav ihren vor- und nachnamen an, ihre adresse am hietzinger kai, die postleitzahl und die stadt, nämlich wien.
wenn ihre freunde antworteten, waren die briefe immer adressiert an: dodo wiewarnochmalihrnachname und kai hietzinger.
solche geschichten amüsieren mich, das tun sie wirklich. und das beste daran ist, dass es einem jahre später wieder einfällt, wenn man ein wort oder einen namen hört und dann lächeln muss.
"darf ich noch jemanden grüssen lassen ?" - "klar, ist ja dein blog." - "dann möchte ich alle grüssen die mich kennen und mögen, alle die mich kennen und nicht mögen und ganz besonders alle denen ich echt scheissegal bin. und kai.
20. Januar 2004, Rubrik: just
wer auch immer die Werkzeugkiste im Lager geplündert hat und dabei Akkuschrauber, Bohrmaschinen, Elektrotacker usw. entwendet hat oder Leute ins Lager lässt, die sich Sachen
"ausborgen" und schön geschlichtete Dinge durcheinander bringen und zweckentfremden und dadurch zerstören,
dem verfolge mein Groll ewig!
heute morgen per mail. kollege a. musste sich wohl am wochenende ärgern.
"ausborgen" und schön geschlichtete Dinge durcheinander bringen und zweckentfremden und dadurch zerstören,
dem verfolge mein Groll ewig!
heute morgen per mail. kollege a. musste sich wohl am wochenende ärgern.
19. Januar 2004, Rubrik: conversations haeppchen