der heutige vormittag sollte mir zumindest eine nominierung für den ich-könnte-mir-selbst-in-den-arsch-treten award einbringen. für den goldenen dummdödel sollte es aber allemal reichen.
ich kann nämlich ganz problemlos zum supermarkt gehen, einkaufen, mit bankomatkarte bezahlen, wieder nach hause gehen und dort ohne meine karte ankommen. in der wohnung ist sie nicht, in meinen jeans ist sie nicht, in meiner jacke ist sie nicht und im supermarkt ist sie auch nicht.
in zehn tagen krieg ich meine neue karte und bis dahin hab ich ausreichend zeit mir zu überlegen, warum mir ständig solche dinge passieren.
ich kann nämlich ganz problemlos zum supermarkt gehen, einkaufen, mit bankomatkarte bezahlen, wieder nach hause gehen und dort ohne meine karte ankommen. in der wohnung ist sie nicht, in meinen jeans ist sie nicht, in meiner jacke ist sie nicht und im supermarkt ist sie auch nicht.
in zehn tagen krieg ich meine neue karte und bis dahin hab ich ausreichend zeit mir zu überlegen, warum mir ständig solche dinge passieren.
14. Februar 2004, Rubrik: foolish
g.: "was haben wir denn für 'ne kw ? weiss das irgendwer ?"
j.: "mit strom kenn ich mich nicht aus, tut mir leid."
b., kopfschüttelnd: "kw sieben. wir haben die kalenderwoche sieben.""
teilweise muss man hier bloss sitzen und gar nichts tun. nur die show geniessen.
j.: "mit strom kenn ich mich nicht aus, tut mir leid."
b., kopfschüttelnd: "kw sieben. wir haben die kalenderwoche sieben.""
teilweise muss man hier bloss sitzen und gar nichts tun. nur die show geniessen.
13. Februar 2004, Rubrik: conversations haeppchen
das erscheinen des blog-buchs hat mich über trash im log nachdenken lassen...
die wölfin denkt also über trash im log nach. und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie fündig wird. denn wer in diversen blogs so viel müll ansammelt, muss von der spitze des berges einen klasse überblick haben.
vielleicht, aber nur vielleicht und auch nur, wenn ich ganz lang und ganz lieb bitte sage, kann ich die anderen herrschaften dazu überreden, eine ausgabe davon für dich zu signieren, liebe wölfin. und ich binde dann noch eigenhändig eine kleine rosa masche drumhärum.
die wölfin denkt also über trash im log nach. und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie fündig wird. denn wer in diversen blogs so viel müll ansammelt, muss von der spitze des berges einen klasse überblick haben.
vielleicht, aber nur vielleicht und auch nur, wenn ich ganz lang und ganz lieb bitte sage, kann ich die anderen herrschaften dazu überreden, eine ausgabe davon für dich zu signieren, liebe wölfin. und ich binde dann noch eigenhändig eine kleine rosa masche drumhärum.
13. Februar 2004, Rubrik: just
vor ein paar tagen war ich zu mittag auf dem weg zum aufbau einer veranstaltung. dort angekommen kletterte ich die stufen hoch, viele verschiedene menschen liefen mit stromkabeln, dekoelementen oder sonstigem spielzeug herum. mittendrin stand ein kerl in jeans und pulli, kurzen dunklen haaren und seinem handy am ohr. zudem hatte er ein wirklich hübsches gesicht. weil ich an ihm vorbei musste, verlangsamte ich meinen schritt, um ihn mir genauer anzusehen. damn, was für ein gesicht ... im vorbeigehen dachte ich noch "verdammt, zu welcher firma gehört der denn ??"
aber er gehörte zu gar keiner firma. er war eines der models, die am nachmittag ihren auftritt für die modenschau am abend probten. gute entscheidung, denn man sollte der menschheit wirklich ausreichend möglichkeit bieten, sich dieses gesicht und auch diesen arsch genauer anzusehen.
am abend dann, während der veranstaltung, setzt ich mich während des sturms auf das buffet kurz an den tisch meiner kollegen, die nicht arbeiten mussten und nur zu ihrem vergnügen gekommen waren. der tisch stand direkt neben der bühne und von dem platz an dem ich mich setze, konnte man zudem direkt an der wand vorbei in den backstage bereich einsehen. was gut war, denn so konnte ich sehen,wie weit die models waren und war zudem bei auftretenden problemen leicht zu fassen.
ich sass da also und unterhielt mich ein wenig mit meinen kolleginnen, als der kerl vom nachmittag vorbei ging. die jeans hatte er gegen einen grauen anzug getauscht und sah noch besser aus. nach ein paar minuten kam er nochmal vorbei, ging hinter die bühne und ich lächelte vor mich hin, weil ich ein sehr optisch veranlagter mensch bin. ich seh mir unheimlich gern hübsche menschen an und noch lieber seh ich hübsche kerle. schauen ist für mich eine schicke sache.
ich sah ihm also zu, wie er hinter die bühne ging und genoss den moment. die veranstaltung lief prima und problemlos, alle waren relaxt, das essen war grossartig, ich hatte gerade ein wenig zeit um durchzuatmen und abzuschalten und ich hatte gerade etwas schönes gesehen. besser konnte der moment also gar nicht werden. dachte ich.
und dann blieb der kerl dort backstage stehen und fing an sich auszuziehen. eigentlich zog er sich natürlich für die show um.
genau so muss das leben sein. relaxt und gut und gerade dann, wenn du denkst, dass der moment perfekt ist, muss er unangefordert noch besser werden. danke leben.
aber er gehörte zu gar keiner firma. er war eines der models, die am nachmittag ihren auftritt für die modenschau am abend probten. gute entscheidung, denn man sollte der menschheit wirklich ausreichend möglichkeit bieten, sich dieses gesicht und auch diesen arsch genauer anzusehen.
am abend dann, während der veranstaltung, setzt ich mich während des sturms auf das buffet kurz an den tisch meiner kollegen, die nicht arbeiten mussten und nur zu ihrem vergnügen gekommen waren. der tisch stand direkt neben der bühne und von dem platz an dem ich mich setze, konnte man zudem direkt an der wand vorbei in den backstage bereich einsehen. was gut war, denn so konnte ich sehen,wie weit die models waren und war zudem bei auftretenden problemen leicht zu fassen.
ich sass da also und unterhielt mich ein wenig mit meinen kolleginnen, als der kerl vom nachmittag vorbei ging. die jeans hatte er gegen einen grauen anzug getauscht und sah noch besser aus. nach ein paar minuten kam er nochmal vorbei, ging hinter die bühne und ich lächelte vor mich hin, weil ich ein sehr optisch veranlagter mensch bin. ich seh mir unheimlich gern hübsche menschen an und noch lieber seh ich hübsche kerle. schauen ist für mich eine schicke sache.
ich sah ihm also zu, wie er hinter die bühne ging und genoss den moment. die veranstaltung lief prima und problemlos, alle waren relaxt, das essen war grossartig, ich hatte gerade ein wenig zeit um durchzuatmen und abzuschalten und ich hatte gerade etwas schönes gesehen. besser konnte der moment also gar nicht werden. dachte ich.
und dann blieb der kerl dort backstage stehen und fing an sich auszuziehen. eigentlich zog er sich natürlich für die show um.
genau so muss das leben sein. relaxt und gut und gerade dann, wenn du denkst, dass der moment perfekt ist, muss er unangefordert noch besser werden. danke leben.
13. Februar 2004, Rubrik: mein hoch und mein tief
oder: how to get a girl in ten days
eigentlich hab ich keine ahnung, wie er es gemacht hat. tatsächlich habe nach neun tagen mails und sms und telefon ich am zehnten tag angerufen und gefragt, was er am nächsten abend macht. seitdem erstaunt er mich jedesmal aufs neue.
ganz zweifellos kann man sagen, dass er den längeren atem hatte. und ich werfe jetzt mal ein tic tac ein und grinse einfach weiter vor mich hin.
eigentlich hab ich keine ahnung, wie er es gemacht hat. tatsächlich habe nach neun tagen mails und sms und telefon ich am zehnten tag angerufen und gefragt, was er am nächsten abend macht. seitdem erstaunt er mich jedesmal aufs neue.
ganz zweifellos kann man sagen, dass er den längeren atem hatte. und ich werfe jetzt mal ein tic tac ein und grinse einfach weiter vor mich hin.
12. Februar 2004, Rubrik: mein hoch und mein tief
elf stunden noch. dann ist dieser tag vorbei und sein eigentliches ende gelangt in greifbare nähe.
wenn der tag vorbei ist, muss ich auf die knie gehen und dem erstbesten gott dafür danken, dass alles ein ende hat. zudem muss ich mir dann selbst einen drink spendieren.
und ganz plötzlich rettet der gedanke, dass in der nacht jemand auf dich wartet, dir den tag. weil am ende alles gut sein wird.
wenn der tag vorbei ist, muss ich auf die knie gehen und dem erstbesten gott dafür danken, dass alles ein ende hat. zudem muss ich mir dann selbst einen drink spendieren.
und ganz plötzlich rettet der gedanke, dass in der nacht jemand auf dich wartet, dir den tag. weil am ende alles gut sein wird.
11. Februar 2004, Rubrik: just
m.: "hä ? was ist das denn für ein geräusch ?? wo kommt das denn her ?"
b.: "von meinem handy. ich probier nur was aus."
m.: "und was ?"
b.: "ich such mir einen neuen klingelton aus."
m.: "jetzt nicht echt, oder ? kannst du das nicht da machen, wo alle anderen alle klingeltöne durchspielen und sich schliesslich für den entscheiden, den sie vorher schon hatten."
b.: "und das ist wo ?"
m.: "in der u-bahn."
wenn ich so weitermache, bekomme ich sicher bald mein eigenes büro .... weil keiner mehr mit mir zusammensitzen will.
b.: "von meinem handy. ich probier nur was aus."
m.: "und was ?"
b.: "ich such mir einen neuen klingelton aus."
m.: "jetzt nicht echt, oder ? kannst du das nicht da machen, wo alle anderen alle klingeltöne durchspielen und sich schliesslich für den entscheiden, den sie vorher schon hatten."
b.: "und das ist wo ?"
m.: "in der u-bahn."
wenn ich so weitermache, bekomme ich sicher bald mein eigenes büro .... weil keiner mehr mit mir zusammensitzen will.
10. Februar 2004, Rubrik: just
während ich konzentriert an einer liste herumbastle, sehe ich kurz auf und den gang entlang. am ende des ganges kommt u. gerade aus ihrem büro. sie trägt ihre jacke, kommt schwungvoll durch die türe, zu schwungvoll, denn ihre tasche rutscht ihr aus den händen und landet mit einem mittellautem "klatsch" ein paar schritte vor ihr auf dem fussboden. ich breche vor lachen fast ab.
sie sieht in meine richtung und grinst, macht zwei schritte zu ihrer tasche, geht in die knie, greift nach den trägern und richtet sich wieder auf. als sie gerade wieder aufrecht zu stehen kommt, rutscht ihr brillenetui aus ihrer jackentasche und fällt zu boden. ich lache noch mehr.
eine gewisse schadenfreude kann ich nicht abstreiten. zudem war ich immer schon ein freund von slapstick. kein witz, nur die pointe. grossartig.
sie sieht in meine richtung und grinst, macht zwei schritte zu ihrer tasche, geht in die knie, greift nach den trägern und richtet sich wieder auf. als sie gerade wieder aufrecht zu stehen kommt, rutscht ihr brillenetui aus ihrer jackentasche und fällt zu boden. ich lache noch mehr.
eine gewisse schadenfreude kann ich nicht abstreiten. zudem war ich immer schon ein freund von slapstick. kein witz, nur die pointe. grossartig.
10. Februar 2004, Rubrik: likes
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eine grosse challenge ist es immer wieder, mit anderen menschen eine gemeinsame sprache zu finden. die grössere challenge ist es, wenn es sich dabei um zwei menschen handelt, die jeweils dem anderen geschlecht angehören.
m.: "du musst dann gehen."
s.: "wieso musst du gehen?"
m.: "nicht ich muss gehen, du musst gehen."
s.: "ach so, >DU< musst gehen."
m.: "nein, du musst gehen. also, >ICH< sozusagen."
s.: "hab ich ja gemeint. >DU< musst gehen, also ich. weil ich du bin."
schwierig teilweise. aber auch immer wieder lustig.
m.: "du musst dann gehen."
s.: "wieso musst du gehen?"
m.: "nicht ich muss gehen, du musst gehen."
s.: "ach so, >DU< musst gehen."
m.: "nein, du musst gehen. also, >ICH< sozusagen."
s.: "hab ich ja gemeint. >DU< musst gehen, also ich. weil ich du bin."
schwierig teilweise. aber auch immer wieder lustig.
10. Februar 2004, Rubrik: conversations haeppchen
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