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Man mag sich wundern, warum der Herr Shhhh hier eine unheilige Allianz mit der miss.understood eingeht, aber in diesen unchristlichen Zeiten muß sich das Böse eben zusammenraufen um weiter bestehen zu können.

Ich bin also gerade zu Besuch bei der miss.behaviour, jedoch nur im virtuellen Sinne, und nicht etwa vor Ort; denn das würde Österreich gewiss nicht verkraften.

Eherenwerte Besucher bringen natürlich Blumesträuße oder Rotwein oder sowas mit. Da ich aber nicht ehrenwert bin, bringe ich für gewöhnlich kleine Gemeinheiten mit, und da fällt mir als erstes das hier ein - jeder mag sich seinen eigenen Reim darauf machen, was das wohl ist, und wo das wohl herkommt. Ich denke, die Freakshow-Regulars werdens eh ahnen, und der Rest kann meinetwegen bei der Neuro Buchstaben zählen gehen.

Wo wir auch schon bei den klassischen Faux-Pas sind, die man in fremden Weblogs vermeiden sollte. Zum Beispiel mit Namen um sich schmeissen, die hier nicht hingehören! Das hab ich jetzt gerade gemacht. Desweiteren sollte man auch immer darauf achten, daß man Sachen mit Sinn und Tiefe schreibt, und auch das habe ich gerade gewissenhaft vermieden.

Genausowenig sollte man kontinuierlich um den heißen Brei herumreden, und da ich das gerade hier tue (da mich im Moment aufgrund der befremdlichen Situation eine gewisse Einfallslosigkeit plagt), höre ich jetzt auch wieder auf mit dem Geschreibsel, und wünsche allen Lesern der miss.understood einen beschissenen wunderschönen Tag.

Alles Liebe,

der Herr Shhhh (aka The Neighbour of the Beast miss)



das leben ist wie bobfahren und einer ist immer der bremser.

thanx alot eink 4 cooperation. und immer schön dran denken: man bekommt immer alles zurück und für boshaftigkeit werden einem zudem charmapunkte abgezogen.



found my religion ... but where are my keys ?



gestern nachmittag hörte ich, während ich an einer tasse schwarzem tee mit milch herumnuckelte, eine ganz entzückende und sehr frei erfundene geschichte zum dem thema "wie cincinnati zu seinem namen kam":

vor langer langer zeit gebar eine frau zwei söhne. eineiige zwillinge. auf grund ein paar ungeklärter, aber ganz sicher wenig angenehmer umstände, wurden die brüder getrennt und wuchsen getrennt auf.

als sie erwachsen waren, bereisten sie unabhänging voneinander das land und trafen ganz plötzlich an einem ort wieder aufeinander, an dem noch nichts war. sie waren glücklich darüber, sich wieder gefunden zu haben und beschlossen, ab jetzt nie wieder getrennt zu sein. sie blieben genau da, wo sie sich getroffen hatten und fingen an, eine stadt aufzubauen. die gegend benannten sie nach dem ersten satz, denn sie gesagten hatten, als sie sich so unerwartet gegenüber standen: "sin' sie net i?"


vielen lieben dank m., ich hab auf dem heimweg noch gelacht.



inzwischen blogge ich seit einem jahr und das ist lange genug um einmal festzuhalten, was ich bisher von und in meinem blog gelernt habe.

die reichweite

ich gebe zu, dass ich die reichweite meines blogs heillos unterschätzt habe. eigentlich die von blogs im allgemeinen und die meines eigenen im besonderen. speziell in den letzten wochen denke ich mir, dass es inzwischen weite kreise zieht. und während andere das haben "kommen sehen", habe ich nichts dergleichen gesehen.

ich bin klein

ich denke, was wir ... nein, anders. an der stelle halte ich besser erstmal die für mich drei bestehenden bloggertypen fest. menschen bloggen a) from the head, b) from the heart und dann gibt es da noch bei c) eine mischung aus a und b. dort gibt es meist sehr viel kopf und zwischendurch dann auch wieder ein bisschen herz zu lesen.
die from-the-heart blogger haben, denke ich, einen gemeinsamen nenner. sie denken, dass sie mit ihren gefühlen und gedanken ziemlich allein auf weiter flur stehen. sie werden in ihrem blog los, was sie sagen wollen, um es für sich selbst festzuhalten und weil es eine gut form ist, dinge zu verarbeiten.
und dann stellt man irgendwann fest, dass es menschen gibt, die einem gerne lesen, weil sie sich darin wiederfinden. und ich für meinen teil, brauchte eine weile, bis ich verstand, dass ich just the girl next door bin.

am ball bleiben

ich langweile mich schnell und verliere häufig sehr rasch das interesse an dingen. beim bloggen bin ich nun schon ein jahr lang am ball geblieben, ohne mich dabei zu langweilen. und das ist eine schicke sache.



vor zwei oder drei tagen wollte ich einen beitrag schreiben. die überschrift hatte ich schon. something's going wrong around here. ich wollte über ein gefühl schreiben, das gerade anfing sich, aus irgendeiner uneinblickbaren ecke heraus, bei mir breit zu machen. allein mir fehlten die worte. es war noch nicht einmal ein gedanke, sondern nur ein gefühl. ein leises gefühl, dass da etwas nicht stimmte.

nachdem ich am mittwoch meinen lieben freund m. zu mittag auf einen kaffee getroffen und die zeit sehr genossen hatte, schrieb ich ihm später noch kurz in einem mail, wie sehr es mich gefreut hatte, ihn zu sehen. und ich war handfest erstaunt, als er antwortete, dass er schon gedachte hatte, ich hätte ihn aus meiner bande geworfen. erst lachte ich darüber und antwortete ir-gend-was. erst später am abend dachte ich darüber nach. ich hatte ihm nicht absichtlich das gefühl geben wollen, keine zeit für ihn zu haben oder nicht mit ihm reden zu wollen. ich wüsste auch nicht, wann ich das alles getan haben sollen.

aber jedes gefühl hat seine berechtigung und mir fiel auch wieder ein, dass drei menschen unabhänging voneinander in der letzten zeit meinten, ich würde so klingen, als würde es mir nicht gut gehen. und auch diese meldungen tat ich mit einem "doch, alles bestens. mir gehts gut, ganz ehrlich" ab.

dass ich in den letzten tagen oder wochen, keine ahnung wie lang schon, nicht fähig bin, einen halbwegs sinnvollen beitrag zu schreiben, verdrängte ich für den moment. seit zwei wochen nun versuche ich ein paar texte zu schreiben und finde einfach nicht die ruhe dazu. wohl die zeit, aber nicht die ruhe. es ist, als würde ich einen satz beginnen und gegen ende selbst nicht mehr wissen, was ich eigentlich sagen wollte. ich bin unschlüssig in dem, was ich sagen will, weil mir die ruhe fehlt, mir länger als 30 sekunden zu einem thema gedanken zu machen.

wenn ich rede verliere ich den faden und mir fällt in der letzten zeit selbst auf, wie unruhig ich durch die gegend schaue.

bei diversene gelegenheiten stelle ich fest, dass meine hände zittern. jedesmal denke ich mir dann, nervös lächelnd "aja,die nerven...." und denke schon in der nächsten sekunde an etwas anderes.

für donnerstag war eine party angesagt und ich wusste bereits am montag, dass ich da nicht hin will. ich wollte lieber etwas ruhiges machen. mir dvds ausleihen, ein bad nehmen oder mit einer tasse tee in der hand mit s. plaudern. bereits am montag machte mich der gedanke an den donnerstag abend und den immer darauffolgen müssenden freitag müde, sehr sehr müde. und ich dachte: "wie alt kann man bitte mit 28 sein ?? partys halten den kopf gesund, zudem tut dir ein bisschen spass und feiern sicher gut." und das, obwohl ich wusste, dass das keine von den partys werden würde, dich ich mag. ich wusste, dass ich die leute dort nicht mögen würde und ich wusste, dass die leute die ich nicht mag, sich bei solchen gelegenheiten ihr gehirn von lauten house beats schwammig machen zu lassen. und genau so war es dann ja auch.

als wir die party verliessen, sah ich auf die uhr und überschlug kurz im kopf, in wieviel stunden in spätestens aufstehen musste. fünf, maximal fünfeinhalb. dazwischen wollte ich aber noch mit s. ein wenig den ring entlang laufen, käsekrainer essen, ich wollte sex haben und früh genug aufstehen, um in der früh noch mit ihm gemeinsam in seiner küche tee zu trinken, weil ich das so gerne mag. dazwischen wollte ich ein bisschen schlafen und dann überlegte ich bei der gelegenheit auch gleich, was ich morgen so alles im büro zu erledigen hatte und worauf ich auf keinen fall vergessen durfte.

bis auf das tee trinken in der früh, hat das auch alles wunderbar geklappt. denn als ich, als mein handy alarm schlug, aus dem bett stieg und richtig badezimmer ging, gab mein körper w.o., kollabierte einfach. obwohl s. ganz in der nähe war, dachte ich nicht einmal daran, ihn zu rufen. wieso auch, ich wusste ja, was zu tun war und konnte das auch ganz alleine. selbst in der situation war ich also der meinung, ich könnte mir ja wohl auch selbst helfen.

am späten nachmittag stellte ich mir dann beim trinken einer kanne tee selbst ein paar fragen. wann habe ich das letzte mal eine nacht durchgeschlafen, ohne mindestens dreimal aufzuwachen ? wann habe ich zuletzt ausgeschlafen und bin erst aufgestanden, als ich nicht mehr müde war ? warum freue ich mit von montag bis freitag auf das wochenende und stehe dann an beiden tagen früh auf, um dinge zu erledigen, die ich auch später hätte machen können ? warum freue ich mich beim schlafen gehen darauf, ausschlafen zu können und werde dann sehr früh wieder wach, weil der kopf längst wieder am eifrigen ausspucken lauter wirrer gedanken ist ? seit wann weiss ich nun, dass ich keinen klaren gedanken mehr fassen kann, nur noch unruhig und erschöpft bin, mache einen witz daraus und denke, dass sich das von alleine wieder geben wird ?

die antwort auf all diese fragen ist immer die selbe: ich weiss es nicht.

etwas läuft hier ganz gehörig falsch und dieses etwas .... bin ich.



 
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