"eigentlich müsste es einfach gehen." ein satz, der während eines spaziergangs fiel und nicht von mir kam. richtig ist es dennoch.
eine der erstaunlichsten erkenntnisse der letzten zeit war, wie schnell wir verlernen, dass es einfach sein kann.
was nichts kostet, ist nichts wert und was leicht geht, kann nicht wahr sein. und wenn es doch wahr ist, kann es auch nichts wert sein. bullshit.
es ist leicht. wenn man erstmal ablegt, worauf man von anderen oder auch von sich selbst konditioniert wurde, weiss man genau wer man ist und was man will. eigentlich ist es noch besser. man weiss es nicht nur, man kann es spüren.
spüren. eines meiner neuen lieblingsworte. ich hatte es schon ganz vergessen. dabei trifft es doch für meine begriffe das eigentliche geschehen. wie fühle ich mich? und wie spür ich mich? ein grosser unterschied. wenn man erstmal anfängt, sich wieder zu spüren, dann wird es zunehmend leichter. man kann spüren, wie alles leichter wird.
diese woche habe ich einen deal mit meinem herzen geschlossen. das herz verpflichtet sich dazu, ein wenig lauter und deutlicher zu mir zu sprechen. im gegenzug verspreche ich künftig besser hinzuhören. auch wenn der kopf dagegen anbrüllt und das umfeld lärm macht. das ist der deal. einer tritt mehr für sich ein und der andere hört aufmerksamer hin. und vorallem: zu.
die eigentliche schwierigkeit besteht tatsächlich darin, einzusehen, dass es leicht ist. komplizierte dinge auszulassen ist keine leichte übung. man muss da aktiv mitwirken. aber es macht spass. und es wird zunehmend einfacher. die regeln sind einfach: mach, was leicht geht, lass alles aus, das sich kompliziert und mühsam anspürt. du darfst alles machen, was du willst.
du entschlüpfst dem korsett. frei nach der falter werbung: ich hol mich da raus.
die diversen rollen, die man sich so im laufe der zeit überspielt, haben sich erschöpft. die veranstaltung ist zu ende. back to the roots. back to me. a whole new level of myself. aufs wesentliche reduziert, nämlich auf mich.
eine der erstaunlichsten erkenntnisse der letzten zeit war, wie schnell wir verlernen, dass es einfach sein kann.
was nichts kostet, ist nichts wert und was leicht geht, kann nicht wahr sein. und wenn es doch wahr ist, kann es auch nichts wert sein. bullshit.
es ist leicht. wenn man erstmal ablegt, worauf man von anderen oder auch von sich selbst konditioniert wurde, weiss man genau wer man ist und was man will. eigentlich ist es noch besser. man weiss es nicht nur, man kann es spüren.
spüren. eines meiner neuen lieblingsworte. ich hatte es schon ganz vergessen. dabei trifft es doch für meine begriffe das eigentliche geschehen. wie fühle ich mich? und wie spür ich mich? ein grosser unterschied. wenn man erstmal anfängt, sich wieder zu spüren, dann wird es zunehmend leichter. man kann spüren, wie alles leichter wird.
diese woche habe ich einen deal mit meinem herzen geschlossen. das herz verpflichtet sich dazu, ein wenig lauter und deutlicher zu mir zu sprechen. im gegenzug verspreche ich künftig besser hinzuhören. auch wenn der kopf dagegen anbrüllt und das umfeld lärm macht. das ist der deal. einer tritt mehr für sich ein und der andere hört aufmerksamer hin. und vorallem: zu.
die eigentliche schwierigkeit besteht tatsächlich darin, einzusehen, dass es leicht ist. komplizierte dinge auszulassen ist keine leichte übung. man muss da aktiv mitwirken. aber es macht spass. und es wird zunehmend einfacher. die regeln sind einfach: mach, was leicht geht, lass alles aus, das sich kompliziert und mühsam anspürt. du darfst alles machen, was du willst.
du entschlüpfst dem korsett. frei nach der falter werbung: ich hol mich da raus.
die diversen rollen, die man sich so im laufe der zeit überspielt, haben sich erschöpft. die veranstaltung ist zu ende. back to the roots. back to me. a whole new level of myself. aufs wesentliche reduziert, nämlich auf mich.
24. Juli 2004, Rubrik: the psycho diaries
als ich damals nach "der schuh des manitu" aus dem kino kam, dachte ich bloss "was für ein scheiss". wenn ich den film heute im fernsehen sehe, kann ich allerdings doch und teilweise auch sehr darüber lachen.
ich ging also heute ganz ohne grosse erwartungen in den neuen bully herbig film und wurde insofern auch nicht enttäuscht.
die traumschiff besatzung ist ja inzwischen altbekannt und man muss ihm vorfeld wissen, ob man sie mag oder nicht. die herren haben sich ganz zweifellos mühe gegeben, dennoch wirkt der film ein bisschen so, als würden sie durch die handlung hasten, um endlich zu einem ende zu kommen. til schweiger eine der hauptrollen umzuhängen war eine idee und nicht die schlechteste.
wenn mir bei der bully parade eines immer wieder aufs neue auffällt, dann ist das wohl die art, wie diese drei sich vor der kamera gehen lassen können. ich halte bully herbig, rick kavanian und christian tramitz für drei kerle mit einem ungeheuren timing und einem auffallend komischen talent. das alles schimmert beim film zwar durch, bleibt aber letztendlich ein wenig auf der strecke.
was in "(t)raumschiff - episode one" geboten wird ist schnellschussentertainment. keine langgezogenen, auf peinlichkeit basierenden szenen wie bei american pie, keine grossen dialoge, in denen sich der ball immer wieder zugespielt wird, wie man sie doch beim "schuh des manitu" hin und wieder serviert bekam.
meine lieblinge sind ja schon seit längerem "grüss-ditsch-branko" pavel und "grüss-ditsch-pavel" branko. deshalb war beim (t)raumschiff auch der tscheche mein liebling, schon allein deshalb, weil er findet "mopsgeschwindigkeit is grad ein bisserl dämlitsch".
alles in allem popcornkino zum zurücklehnen, sich an die stirn greifen, kopfschütteln und schmunzeln.
kultitsch ? nicht wirklich. lustitsch ? durchaus.
ich ging also heute ganz ohne grosse erwartungen in den neuen bully herbig film und wurde insofern auch nicht enttäuscht.
die traumschiff besatzung ist ja inzwischen altbekannt und man muss ihm vorfeld wissen, ob man sie mag oder nicht. die herren haben sich ganz zweifellos mühe gegeben, dennoch wirkt der film ein bisschen so, als würden sie durch die handlung hasten, um endlich zu einem ende zu kommen. til schweiger eine der hauptrollen umzuhängen war eine idee und nicht die schlechteste.
wenn mir bei der bully parade eines immer wieder aufs neue auffällt, dann ist das wohl die art, wie diese drei sich vor der kamera gehen lassen können. ich halte bully herbig, rick kavanian und christian tramitz für drei kerle mit einem ungeheuren timing und einem auffallend komischen talent. das alles schimmert beim film zwar durch, bleibt aber letztendlich ein wenig auf der strecke.
was in "(t)raumschiff - episode one" geboten wird ist schnellschussentertainment. keine langgezogenen, auf peinlichkeit basierenden szenen wie bei american pie, keine grossen dialoge, in denen sich der ball immer wieder zugespielt wird, wie man sie doch beim "schuh des manitu" hin und wieder serviert bekam.
meine lieblinge sind ja schon seit längerem "grüss-ditsch-branko" pavel und "grüss-ditsch-pavel" branko. deshalb war beim (t)raumschiff auch der tscheche mein liebling, schon allein deshalb, weil er findet "mopsgeschwindigkeit is grad ein bisserl dämlitsch".
alles in allem popcornkino zum zurücklehnen, sich an die stirn greifen, kopfschütteln und schmunzeln.
kultitsch ? nicht wirklich. lustitsch ? durchaus.
22. Juli 2004, Rubrik: likes
my stupid mouth has got me in trouble
so i'm never speaking up again
starting now...
so i'm never speaking up again
starting now...
20. Juli 2004, Rubrik: mein hoch und mein tief
daran zu denken weniger zu denken. hmm.
herr smi hätte sicher ein passendes fremdwort dafür bei der hand. das würde die ganze angelegenheit aber auch nicht weniger schwierig machen.
und immer genau dann, wenn man ganz gut im rennen liegt, kommt jemand daher und fragt "an was denkst du gerade ?" dann antwortet man wahrheitsgemäss und auch voller stolz "an nichts!" und kommt sich damit auch wieder komisch vor.
lange zeit dachte ich, denken wäre kompliziert. dabei ist nicht zu denken noch viel komplizierter und dazu noch anstrengend.
vielleicht sollte ich mir ein t-shirt machen lassen auf dem steht "ich denke nicht!"
herr smi hätte sicher ein passendes fremdwort dafür bei der hand. das würde die ganze angelegenheit aber auch nicht weniger schwierig machen.
und immer genau dann, wenn man ganz gut im rennen liegt, kommt jemand daher und fragt "an was denkst du gerade ?" dann antwortet man wahrheitsgemäss und auch voller stolz "an nichts!" und kommt sich damit auch wieder komisch vor.
lange zeit dachte ich, denken wäre kompliziert. dabei ist nicht zu denken noch viel komplizierter und dazu noch anstrengend.
vielleicht sollte ich mir ein t-shirt machen lassen auf dem steht "ich denke nicht!"
19. Juli 2004
ambivalent. seit tagen die einzig ehrliche antwort auf die frage "wie geht es dir ?" nicht wirklich schwierig, aber gewöhnungsbedürftig, wenn man sein momentanes befinden von minute zu minute erst einmal erfühlen muss. der wechsel geht im moment schnell. von "besser" zu "gut" zu "nicht wirklich gut" zu "ich weiss es nicht". wobei sich "ich weiss es nicht" am wenigsten gut anfühlt.
inzwischen ist mir klar geworden, dass ich in den letzten wochen vor meinem entschluss eine therapie zu machen, nicht mehr gefühlt habe. ich habe nur noch gedacht. natürlich waren da gefühle, aber die habe ich nicht gespürt. ich wusste, dass sie da sind. aber zwischen dem wissen von gefühlen und dem empfinden von gefühlen liegen ozeane.
anfangen sich wieder auf die gefühle im bauch und nicht auf die gedanken im kopf zu konzentrieren, ist ein bisschen so, wie die erste zigarette nach drei tagen nikotinentzug. obwohl man vorher doch schon mehr als genug geraucht hat, ist die erste zigarette dennoch sehr intensiv und man spürt kurz ein schwindelgefühl im kopf. mit gefühlen läuft das genauso. da kann einem auch leicht schwindelig werden. einen unterschied gibt es da allerdings doch. zigaretten schmecken immer gleich. gefühle hingegen können mal schön und angenehm sein und ein andermal aber sind sie nicht gut. blöderweise kann man nicht nur die guten gefühle nehmen. man muss das ganze package nehmen. halbpension läuft nicht. man muss vollpension nehmen und bei allen animationspielchen mitmachen. auch wenn man keine lust dazu hat.
das auseinandersetzen mit den eigenen gefühlen macht einem auch ein wenig übersensibel und feinfühlig für die gefühle anderer. gestern abend war ich bei einer party. wirklich gute location, viele unbekannte aber auch eine handvoll sehr netter menschen, sehr gute musik. nach einem richtig angehmen tag mit v. in der sonne war mir eigentlich nicht nach menschen und reden und party. ich weiss nicht, warum ich dennoch hingegangen bin. mein bauch hat auch kein klares "nein" gesendet. also hab ich nicht darüber nachgedacht und bin einfach hingegangen. ich hatte keine lust alkohol zu trinken, also begnügte ich mich mit gespritztem apfelsaft. ich hatte keine lust zu reden. die gespräche mit v. am nachmittag waren gut, aber jetzt hatte ich keine lust mehr. keine lust auf tiefschürfende gespräche und noch weniger lust auf oberflächliches geplänkel. ich hätte s. gerne dabei gehabt. nicht um mich zu unterhalten, sondern um ihn die location zu zeigen. diese wunderschöne location, die schöne musik, die schöne warme luft, die sterne am himmel und die kerzen am boden. es hätte ihm gefallen.
weil ich heute lust auf so gar nichts hatte, ging ich los, kaufte zigaretten, cola mit eis und setzt mich damit auf die stiegen. ich rauchte, schlürfte mein getränk, schaute durch die gegend und sah nichts. meinen ipod liess ich in meiner rosa tasche, denn er hätte meinen kopf ohnehin nicht übertönt. ich war eine weile nicht mehr dagewesen um auf den stiegen zu sitzen und irgendetwas hatte sich in der zeit verändert. kaum die stiegen und bei näherer betrachtung auch nicht die umgebung. kann wohl nur ich sein, die sich verändert hat.
inzwischen ist mir klar geworden, dass ich in den letzten wochen vor meinem entschluss eine therapie zu machen, nicht mehr gefühlt habe. ich habe nur noch gedacht. natürlich waren da gefühle, aber die habe ich nicht gespürt. ich wusste, dass sie da sind. aber zwischen dem wissen von gefühlen und dem empfinden von gefühlen liegen ozeane.
anfangen sich wieder auf die gefühle im bauch und nicht auf die gedanken im kopf zu konzentrieren, ist ein bisschen so, wie die erste zigarette nach drei tagen nikotinentzug. obwohl man vorher doch schon mehr als genug geraucht hat, ist die erste zigarette dennoch sehr intensiv und man spürt kurz ein schwindelgefühl im kopf. mit gefühlen läuft das genauso. da kann einem auch leicht schwindelig werden. einen unterschied gibt es da allerdings doch. zigaretten schmecken immer gleich. gefühle hingegen können mal schön und angenehm sein und ein andermal aber sind sie nicht gut. blöderweise kann man nicht nur die guten gefühle nehmen. man muss das ganze package nehmen. halbpension läuft nicht. man muss vollpension nehmen und bei allen animationspielchen mitmachen. auch wenn man keine lust dazu hat.
das auseinandersetzen mit den eigenen gefühlen macht einem auch ein wenig übersensibel und feinfühlig für die gefühle anderer. gestern abend war ich bei einer party. wirklich gute location, viele unbekannte aber auch eine handvoll sehr netter menschen, sehr gute musik. nach einem richtig angehmen tag mit v. in der sonne war mir eigentlich nicht nach menschen und reden und party. ich weiss nicht, warum ich dennoch hingegangen bin. mein bauch hat auch kein klares "nein" gesendet. also hab ich nicht darüber nachgedacht und bin einfach hingegangen. ich hatte keine lust alkohol zu trinken, also begnügte ich mich mit gespritztem apfelsaft. ich hatte keine lust zu reden. die gespräche mit v. am nachmittag waren gut, aber jetzt hatte ich keine lust mehr. keine lust auf tiefschürfende gespräche und noch weniger lust auf oberflächliches geplänkel. ich hätte s. gerne dabei gehabt. nicht um mich zu unterhalten, sondern um ihn die location zu zeigen. diese wunderschöne location, die schöne musik, die schöne warme luft, die sterne am himmel und die kerzen am boden. es hätte ihm gefallen.
weil ich heute lust auf so gar nichts hatte, ging ich los, kaufte zigaretten, cola mit eis und setzt mich damit auf die stiegen. ich rauchte, schlürfte mein getränk, schaute durch die gegend und sah nichts. meinen ipod liess ich in meiner rosa tasche, denn er hätte meinen kopf ohnehin nicht übertönt. ich war eine weile nicht mehr dagewesen um auf den stiegen zu sitzen und irgendetwas hatte sich in der zeit verändert. kaum die stiegen und bei näherer betrachtung auch nicht die umgebung. kann wohl nur ich sein, die sich verändert hat.
18. Juli 2004, Rubrik: the psycho diaries