jemand hat meine fussmatte geklaut. ich habe sie liebevoll aus einem grossen sortiment ausgesucht, ich mochte sie so gern, sie passte hervorragend zu mir. seit ein paar tagen ist sie weg. spurlos verschwunden. und ich frage mich, wer zur hölle bitte fussmatten klaut ? die war ausgesprochen grob geflochten, sehr dick und auch überdurschnittlich gross. definitiv also nichts zum schnell mal zusammenrollen und wegtragen.
jemand der auch in diesem haus wohnt kann es nicht gewesen sein. was soll man denn mit einer fussmatte, die man nicht vor die tür legen kann ? und ein besucher kann doch nicht auf die idee kommen, einfach eine fussmatte mitzunehmen.
solche geschichten nerven mich. und es ärgert mich. das war meine matte und sie war nicht zur freien entnahme gedacht. die leute haben einfach keinen respekt vor dem eigentum anderer. ich könnte ein auge zudrücken, wenn ich eine lustige nackt mit einem süssen kerl mit hübschen po gehabt hätte und der sich die fussmatte mitnimmt. ich borge mir bei solchen gelegenheiten t-shirts aus, die ich natürlich nicht wieder zurückbringe. und weil männer in frauenklamotten nicht halb so gut aussehen, wie frauen in männersachen, wäre es ok, wenn er sich den fussabtreter mitnimmt.
war aber nicht so und deshalb kann ich gar kein verständnis aufbringen und werde erstmal keine neue nachkaufen. aus protest.
sollte jemand eine grosse, rote matte sehen mit che guevara drauf, dann bitte sofort an mich weiterpetzen. ich gehe dann los und stehle meinen fussabtreter zurück.
jemand der auch in diesem haus wohnt kann es nicht gewesen sein. was soll man denn mit einer fussmatte, die man nicht vor die tür legen kann ? und ein besucher kann doch nicht auf die idee kommen, einfach eine fussmatte mitzunehmen.
solche geschichten nerven mich. und es ärgert mich. das war meine matte und sie war nicht zur freien entnahme gedacht. die leute haben einfach keinen respekt vor dem eigentum anderer. ich könnte ein auge zudrücken, wenn ich eine lustige nackt mit einem süssen kerl mit hübschen po gehabt hätte und der sich die fussmatte mitnimmt. ich borge mir bei solchen gelegenheiten t-shirts aus, die ich natürlich nicht wieder zurückbringe. und weil männer in frauenklamotten nicht halb so gut aussehen, wie frauen in männersachen, wäre es ok, wenn er sich den fussabtreter mitnimmt.
war aber nicht so und deshalb kann ich gar kein verständnis aufbringen und werde erstmal keine neue nachkaufen. aus protest.
sollte jemand eine grosse, rote matte sehen mit che guevara drauf, dann bitte sofort an mich weiterpetzen. ich gehe dann los und stehle meinen fussabtreter zurück.
16. November 2004, Rubrik: dislikes
"FUP" von jim dodge. übersetzt von harry rowohlt. die geschichte eines alten mannes und eines jungen mannes und einer ente. lustige bilder sind auch drin. und die ente heisst fup. fup duck. fup .... duck. ja doch, mit solchen dingen bin ich zu amüsieren. in dem buch stehen allerdings noch viel mehr lustige und erstaunliche dinge und genau deshalb lasse ich mir gerade auch ganz viel zeit mit dem lesen, damit das buch nicht aus ist, bevor ich bereit dazu bin, mit der geschichte schluss zu machen.
andererseits liegt bereits ein tröster bereit und zwar in form des neuen david sedaris buches. es heisst "dress your family in corduroy and denim" und wurde kongenial übersetzt mit ...... "nachtprogramm". die ersten zwei geschichten mochte ich schon mal sehr gern leiden. david sedaris schreibt sehr schöne geschichten über sein doch recht amüsantes leben.
ich werde fürs nächste wochenende lesezeit im bett einplanen. jawohl.
andererseits liegt bereits ein tröster bereit und zwar in form des neuen david sedaris buches. es heisst "dress your family in corduroy and denim" und wurde kongenial übersetzt mit ...... "nachtprogramm". die ersten zwei geschichten mochte ich schon mal sehr gern leiden. david sedaris schreibt sehr schöne geschichten über sein doch recht amüsantes leben.
ich werde fürs nächste wochenende lesezeit im bett einplanen. jawohl.
16. November 2004, Rubrik: likes
destiny's child sind wieder da. die erste single-auskoppelung heisst "lose my breath" und das kann man so auch gleich stehen lassen. beyonce lässt gerne euphorisch produzieren, bei ihren songs kriegt man immer den prater flash... "allesdrehtsichallesbewegtsichtretensienähertretensieeinfürnursechzehneuro
sindsie dabei" und so klingt auch "lose my breath". zuerst denkt man noch "hoppla, sofort will ich mit dem popo dazu wackeln!", nach den ersten dreissig sekunden wird einem aber dann schon langweilig. und wie sich diversen berichten entnehmen lässt, ist das auch schon die einzige schnelle nummer auf dem album "destiny fulfilled". was mir in der sekunde den spass raubte, auch nur einen moment lang in die cd hinein zu hören. sowohl beyonce, also auch destiny's child habe bisher nicht geschafft mich zu überzeugen und ich werde dem fanclub wohl auch nicht mehr beitreten.
dafür erwarte ich mit spannung das erste soloalbum von gwen stefani. "love angel music baby" heisst das werk und ich wünsche mir ganz viel, dass sich frau stefani mit den songs mehr mühe gegeben hat, als mit dem namen des albums. der vorbote "what you waiting for" haut mich nicht erbarmungslos aus den sneakers, macht aber dennoch neugierig auf den rest. offenbar wollte sie auf nummer sicher gehen und hat deshalb leute wie dr. dre, die neptunes und andrew 3000 mit an bord geholt. in einer woche ist die cd da und dann wissen wir mehr. wenn da allerdings nicht mindestens drei richtig gute songs drauf sind, hat sie ihren status als einziges rockbabe bei mir eingebüsst. damit muss gwen dann wohl leben.
bereits erschienen ist eminems neue cd "encore". produziert wurde von von ihm selbst oder von dre, beide wissen, was sie machen und so gibt es hier keine grosse überraschungen. der mann schiesst seine rhymes immer noch pfeilschnell ab und bei manchen songs kriegt man den eindruck, er holt sich jetzt gleich ein und zieht lässig lächelnd an sich selbst vorbei irgendwie. erwähnenswert ist allerdings das booklet. am cover eminem im anzug, der sich artig vor einem halb geöffneten vorhang verbeugt. eine hand hält er dabei über den bauch und eine hand hat er dabei am rücken, wie man das eben so macht. auf der rückseite des booklet sieht man diese szene dann von der anderen seite aufgenommen. mit blick in richtung publikum und hinter em stehend, der in der hand hinter seinem rücken eine waffe hält. im booklet selbst erschiesst er sein publikum, die cd selbst ist wie der abschiedsbrief eines selbstmörders gestaltet. das ist ziemlich krank, aber eigentlich schön gemacht. kranke idee, schön umgesetzt. eminem eben.
und dann sagt mir ein lustiger beipackzettel noch, ich solle mir mal die neue cd von talib kweli und mos def anhören. das internet erzählt, dass talib kweli gut sein soll und mos def den vorgänger nicht toppen kann, aber ich weil ich ein braves mädchen bin und fast immer mache, was man mir sagt, werde ich bei der nächsten gelegenheit reinhören.
sindsie dabei" und so klingt auch "lose my breath". zuerst denkt man noch "hoppla, sofort will ich mit dem popo dazu wackeln!", nach den ersten dreissig sekunden wird einem aber dann schon langweilig. und wie sich diversen berichten entnehmen lässt, ist das auch schon die einzige schnelle nummer auf dem album "destiny fulfilled". was mir in der sekunde den spass raubte, auch nur einen moment lang in die cd hinein zu hören. sowohl beyonce, also auch destiny's child habe bisher nicht geschafft mich zu überzeugen und ich werde dem fanclub wohl auch nicht mehr beitreten.
dafür erwarte ich mit spannung das erste soloalbum von gwen stefani. "love angel music baby" heisst das werk und ich wünsche mir ganz viel, dass sich frau stefani mit den songs mehr mühe gegeben hat, als mit dem namen des albums. der vorbote "what you waiting for" haut mich nicht erbarmungslos aus den sneakers, macht aber dennoch neugierig auf den rest. offenbar wollte sie auf nummer sicher gehen und hat deshalb leute wie dr. dre, die neptunes und andrew 3000 mit an bord geholt. in einer woche ist die cd da und dann wissen wir mehr. wenn da allerdings nicht mindestens drei richtig gute songs drauf sind, hat sie ihren status als einziges rockbabe bei mir eingebüsst. damit muss gwen dann wohl leben.
bereits erschienen ist eminems neue cd "encore". produziert wurde von von ihm selbst oder von dre, beide wissen, was sie machen und so gibt es hier keine grosse überraschungen. der mann schiesst seine rhymes immer noch pfeilschnell ab und bei manchen songs kriegt man den eindruck, er holt sich jetzt gleich ein und zieht lässig lächelnd an sich selbst vorbei irgendwie. erwähnenswert ist allerdings das booklet. am cover eminem im anzug, der sich artig vor einem halb geöffneten vorhang verbeugt. eine hand hält er dabei über den bauch und eine hand hat er dabei am rücken, wie man das eben so macht. auf der rückseite des booklet sieht man diese szene dann von der anderen seite aufgenommen. mit blick in richtung publikum und hinter em stehend, der in der hand hinter seinem rücken eine waffe hält. im booklet selbst erschiesst er sein publikum, die cd selbst ist wie der abschiedsbrief eines selbstmörders gestaltet. das ist ziemlich krank, aber eigentlich schön gemacht. kranke idee, schön umgesetzt. eminem eben.
und dann sagt mir ein lustiger beipackzettel noch, ich solle mir mal die neue cd von talib kweli und mos def anhören. das internet erzählt, dass talib kweli gut sein soll und mos def den vorgänger nicht toppen kann, aber ich weil ich ein braves mädchen bin und fast immer mache, was man mir sagt, werde ich bei der nächsten gelegenheit reinhören.
16. November 2004
man kann die menschen in vielen kategorien in zwei verschieden gruppen unterteilen. nach arm und reich, dick und dünn, mann und frau, dumm und klug, hübsch und nichtsohübsch und die möglichkeiten liesen sich ganz problemlos noch eine ganze weile fortführen.
bisher dachte ich immer, dass sich alle in einem bestimmten punkt aber einig wären. ich dachte, alle wollen liebe. liebe geben, geliebt werden, das ganze programm eben. oft verläuft man sich auf der suche danach, trifft die falschen entscheidungen oder wagt etwas, fällt damit aber auf die nase. das gehört nun mal dazu, ändert aber nicht daran, so dachte ich, dass wir allen auf der suche nach dem heiligen kral der liebe sind. inzwischen musste ich einsehen, dass das so nicht stimmt. es gibt auch hier zwei gruppen.
in der einen gruppe sind menschen, die eine beziehung wollen. mehr als alles andere eine beziehung führen möchten. man muss nicht alleine sein und überhaupt ist alles viel besser, wenn man gemeinsam durchs leben geht. nicht immer einfacher, aber man ist eben nicht allein. man hat dieser vorstellung davon, wie eine beziehung sein muss, aussehen und sich anfühlen muss und dann nimmt man eben das vorhandene material und presst es nach leibeskräften in das förmchen.
in der anderen gruppe sind die menschen, die zwar einer beziehung gegenüber nicht unbedingt negativ eingestellt sind, aber die beziehung geht - im idealfall - mit dem einher, wonach sie wirklich suchen. dem gefühl nämlich verliebt zu sein. das kribbeln im bauch und dieses gefühl eines leichten elektrischen schlages im kopf manchmal. dieses gefühl, dass dich, wenn es für sich alleine hergenommen wird, einem auch glücklich macht, wenn der mensch, in dem man verliebt ist, einem nicht zurückliebt oder vielleicht auch gar nicht weiss, dass er geliebt wird. dieses gefühl, das nicht von erwiederung abhänging ist. natürlich ist die szenerie perfekt, wenn das alles auf gegenseitigkeit beruht, aber das ist nicht das, worum es hier geht.
hier geht es um die entscheidung: will ich einfach nur eine beziehung oder will ich gefühle ? ernst zu nehmende, echte und handfeste gefühle, die ich auch alleine habe, ohne das zutun eines anderen. dieses gefährlichen kleinen scheisserschen eben, gegen die man nicht ankommt und gegen die man nichts ausrichten kann. gefühle im gegensatz zur unfreiheit des willens und einer fixen idee.
viel zu viele menschen entscheiden sich für eine beziehung, die nie hinterfragt wird. meist funktioniert so etwas nur sehr schwierig oder auch kaum. aber es gibt eine reichhaltige palette an ausreden für solche situationen. man kommt damit also eine ganze weile durch, ohne sich irgendwann eingestehen zu müssen, dass da von anfang an viel aufgebauscht wurde, um das fehlende gefühl wett zu machen. beziehungen, die schon am anfang nicht auf einem gefühl, sondern auf einer entscheidung, aufgebaut wurden.
ich gehöre zur zweiten gruppe. ich gehöre zu denen, die lieber mit ihrer verliebtheit auf die nase fallen, dafür aber wissen, dass all das echt ist. und ich bin froh darüber und stolz darauf.
bisher dachte ich immer, dass sich alle in einem bestimmten punkt aber einig wären. ich dachte, alle wollen liebe. liebe geben, geliebt werden, das ganze programm eben. oft verläuft man sich auf der suche danach, trifft die falschen entscheidungen oder wagt etwas, fällt damit aber auf die nase. das gehört nun mal dazu, ändert aber nicht daran, so dachte ich, dass wir allen auf der suche nach dem heiligen kral der liebe sind. inzwischen musste ich einsehen, dass das so nicht stimmt. es gibt auch hier zwei gruppen.
in der einen gruppe sind menschen, die eine beziehung wollen. mehr als alles andere eine beziehung führen möchten. man muss nicht alleine sein und überhaupt ist alles viel besser, wenn man gemeinsam durchs leben geht. nicht immer einfacher, aber man ist eben nicht allein. man hat dieser vorstellung davon, wie eine beziehung sein muss, aussehen und sich anfühlen muss und dann nimmt man eben das vorhandene material und presst es nach leibeskräften in das förmchen.
in der anderen gruppe sind die menschen, die zwar einer beziehung gegenüber nicht unbedingt negativ eingestellt sind, aber die beziehung geht - im idealfall - mit dem einher, wonach sie wirklich suchen. dem gefühl nämlich verliebt zu sein. das kribbeln im bauch und dieses gefühl eines leichten elektrischen schlages im kopf manchmal. dieses gefühl, dass dich, wenn es für sich alleine hergenommen wird, einem auch glücklich macht, wenn der mensch, in dem man verliebt ist, einem nicht zurückliebt oder vielleicht auch gar nicht weiss, dass er geliebt wird. dieses gefühl, das nicht von erwiederung abhänging ist. natürlich ist die szenerie perfekt, wenn das alles auf gegenseitigkeit beruht, aber das ist nicht das, worum es hier geht.
hier geht es um die entscheidung: will ich einfach nur eine beziehung oder will ich gefühle ? ernst zu nehmende, echte und handfeste gefühle, die ich auch alleine habe, ohne das zutun eines anderen. dieses gefährlichen kleinen scheisserschen eben, gegen die man nicht ankommt und gegen die man nichts ausrichten kann. gefühle im gegensatz zur unfreiheit des willens und einer fixen idee.
viel zu viele menschen entscheiden sich für eine beziehung, die nie hinterfragt wird. meist funktioniert so etwas nur sehr schwierig oder auch kaum. aber es gibt eine reichhaltige palette an ausreden für solche situationen. man kommt damit also eine ganze weile durch, ohne sich irgendwann eingestehen zu müssen, dass da von anfang an viel aufgebauscht wurde, um das fehlende gefühl wett zu machen. beziehungen, die schon am anfang nicht auf einem gefühl, sondern auf einer entscheidung, aufgebaut wurden.
ich gehöre zur zweiten gruppe. ich gehöre zu denen, die lieber mit ihrer verliebtheit auf die nase fallen, dafür aber wissen, dass all das echt ist. und ich bin froh darüber und stolz darauf.
14. November 2004, Rubrik: the psycho diaries
zu meiner eigenen überraschung finde ich massive und fette autos extrem sexy. andererseits, so überraschend ist das bei näherer betrachtung gar nicht. immerhin wollte ich mit zwölf gern einen der ghostbusters heiraten, weil ich das geisterjäger-auto so toll fand.
und gestern habe ich mich spontan in einen hummer verliebt. in gelb. sehr gross. sehr massiv. sehr geil.
wenn ich mal gross, reich und berühmt bin, dann lasse ich mich von bentley, meinem chaffeur, mit sowas durch die gegend fahren. mit dem auto kann man auch prima schuhe einkaufen, denn da passt ganz viel rein. und als familienauto geht es auch durch, denn darin lässt sich sicher auch ein kinderwagen, ein bobby-car und ein golden retriever problemlos verstauen.
hummer, like nothing else eben.
und gestern habe ich mich spontan in einen hummer verliebt. in gelb. sehr gross. sehr massiv. sehr geil.
wenn ich mal gross, reich und berühmt bin, dann lasse ich mich von bentley, meinem chaffeur, mit sowas durch die gegend fahren. mit dem auto kann man auch prima schuhe einkaufen, denn da passt ganz viel rein. und als familienauto geht es auch durch, denn darin lässt sich sicher auch ein kinderwagen, ein bobby-car und ein golden retriever problemlos verstauen.
hummer, like nothing else eben.
13. November 2004, Rubrik: likes
es gibt situationen, die sind nur mit einem einzigen wort beschreibbar. und dieses wort heisst: oida.
das ist nicht proletarisch und auch nicht tiaf, das hat nichts mit dem bildungslevel oder der erziehung zu tun. mit diesem wort werden nicht menschen beschrieben, sondern nur dinge die sie tun.
wenn man im cafe stein einen schwarzen tee mit milch bestellt und die kellnerin einem einen zu kleinen löffel dazulegt, der, sobald man ihn in die tasse steckt, auch schon im tee untergeht. drei milimeter des löffels lugen dann noch aus der teeoberfläche heraus, gerade ausreichend, um sich als teetrinker und umrühren-woller restlos verarscht vorzukommen. dann starrt man fassungslos ins häferl und sagt ... na oida !
wenn man sich das erste eis des sommer kauft, genüsslich das erste mal über die gefrorene geschmacksrichtung schleckt und die zu locker sitzende kugel vornüber vom stanitzel kippt, direkt auf die neue hose, dann ist das der genau der richtige moment für ...na oida !
wenn menschen vollkommen idiotischen dinge machen und sachen sagen, man sich darüber wundert und ärgert und man nur noch den kopf schütteln, die hände fragend hochhebt und dabei noch mit den schultern zuckt, dann lässt sich das ganze wunderbar ergänzen mit eine ... na ooooida!
wenn einem eine freundin erzählt, was für ein verlogener, feiger und unfairer kleiner wicht ihr ex-freund ist, dann kann man, nachdem man sich die ganze geschichte angehört hat, nur noch entrüstet rufen: na oida ?
bei entrüsteten "na oida" wird am ende die stimme angehoben. ganz so, als wäre es eine frage. ist es aber nicht. steht bloss für "das ist ja nicht zu glauben", was ja, der aufmerksame leser hat es sicher sofort bemerkt, auch keine frage ist. wird aber dennoch so angewendet. eine feinheit des wienerischen. sowas muss man einfach wissen, das lässt sich nicht erklären.
ich könnte noch viele viele beispiele aufzählen, aber das ist wahrscheinlich gar nicht nötig. im laufe eines tages trifft man auf einige na-oida-situationen und immer dann freut man sich darüber, dass man sein ganzes entsetzen, erstaunen, seine ganze verärgerung und einfach so ziemlich jede gefühlsregung in nur zwei simplen worten ausdrücken kann und damit alles gesagt ist.
na oida, eben.
das ist nicht proletarisch und auch nicht tiaf, das hat nichts mit dem bildungslevel oder der erziehung zu tun. mit diesem wort werden nicht menschen beschrieben, sondern nur dinge die sie tun.
wenn man im cafe stein einen schwarzen tee mit milch bestellt und die kellnerin einem einen zu kleinen löffel dazulegt, der, sobald man ihn in die tasse steckt, auch schon im tee untergeht. drei milimeter des löffels lugen dann noch aus der teeoberfläche heraus, gerade ausreichend, um sich als teetrinker und umrühren-woller restlos verarscht vorzukommen. dann starrt man fassungslos ins häferl und sagt ... na oida !
wenn man sich das erste eis des sommer kauft, genüsslich das erste mal über die gefrorene geschmacksrichtung schleckt und die zu locker sitzende kugel vornüber vom stanitzel kippt, direkt auf die neue hose, dann ist das der genau der richtige moment für ...na oida !
wenn menschen vollkommen idiotischen dinge machen und sachen sagen, man sich darüber wundert und ärgert und man nur noch den kopf schütteln, die hände fragend hochhebt und dabei noch mit den schultern zuckt, dann lässt sich das ganze wunderbar ergänzen mit eine ... na ooooida!
wenn einem eine freundin erzählt, was für ein verlogener, feiger und unfairer kleiner wicht ihr ex-freund ist, dann kann man, nachdem man sich die ganze geschichte angehört hat, nur noch entrüstet rufen: na oida ?
bei entrüsteten "na oida" wird am ende die stimme angehoben. ganz so, als wäre es eine frage. ist es aber nicht. steht bloss für "das ist ja nicht zu glauben", was ja, der aufmerksame leser hat es sicher sofort bemerkt, auch keine frage ist. wird aber dennoch so angewendet. eine feinheit des wienerischen. sowas muss man einfach wissen, das lässt sich nicht erklären.
ich könnte noch viele viele beispiele aufzählen, aber das ist wahrscheinlich gar nicht nötig. im laufe eines tages trifft man auf einige na-oida-situationen und immer dann freut man sich darüber, dass man sein ganzes entsetzen, erstaunen, seine ganze verärgerung und einfach so ziemlich jede gefühlsregung in nur zwei simplen worten ausdrücken kann und damit alles gesagt ist.
na oida, eben.
10. November 2004, Rubrik: likes
immer wieder mal wird man von leuten gefragt, wie das denn nun ist, als alleinerziehende mutter. wie man das so hinbekommt mit job und kind und alltag und all dem. und heute nachmittag fiel mir wieder einmal ein, wie das denn nun ist.
da sitzt man dann nämlich, nett angezogen, bei einem gross angelegtem treffen, hört viele vorträge und erklärungen, hört fragen und antworten und alles ist sehr gesittet und business like.
und mittendrin läutet dann das handy und dran ist der sohnemann um zu fragen: "du mama, hört man donner oder hört man blitz ?"
dann flüster man "donner" in den hörer, hört das kind "danke, baba!" piepsen und auflegen. und dann widmet man sich, mit knitterfalten auf der stirn ob der frage, wieder dem redner hinter dem mikrofon.
aber genau so ist das als alleinerziehende und berufstätige mutter. man tut einfach sein bestes, um trotz job dennoch immer für alle fragen und anliegen des kindes da zu sein. egal wie seltsam diese anmuten oder in welchen situationen sie eintrudeln.
da sitzt man dann nämlich, nett angezogen, bei einem gross angelegtem treffen, hört viele vorträge und erklärungen, hört fragen und antworten und alles ist sehr gesittet und business like.
und mittendrin läutet dann das handy und dran ist der sohnemann um zu fragen: "du mama, hört man donner oder hört man blitz ?"
dann flüster man "donner" in den hörer, hört das kind "danke, baba!" piepsen und auflegen. und dann widmet man sich, mit knitterfalten auf der stirn ob der frage, wieder dem redner hinter dem mikrofon.
aber genau so ist das als alleinerziehende und berufstätige mutter. man tut einfach sein bestes, um trotz job dennoch immer für alle fragen und anliegen des kindes da zu sein. egal wie seltsam diese anmuten oder in welchen situationen sie eintrudeln.
10. November 2004, Rubrik: likes
mein heutiges tief
menschen die aufmerksamkeit einklagen wollen.
menschen die mit dem hoppla-da-bin-ich schrei auf einen zustürmen und so tun, als könnte man nicht auch im internetz selbst aussuchen, mit wem man spielen will.
menschen die finden, sie können sich diese plattform nur mit menschen teilen, die sie für gut und in ordnung befinden.
menschen die glauben, das ausleben von persönlichen befindlichkeiten wäre ein menschenrecht.
menschen die blogs anlegen und schon ab dem vierzigsten beitrag anfangen darüber nachzudenken, ob sie vielleicht auch was zu sagen haben.
menschen die sich selbst und auch ihr handeln nicht hinterfragen.
menschen die sich selbst und auch ihr handeln nicht wirklich hinterfragen.
menschen die bei der post arbeiten und eine von zwei cds "verlieren", die ich verschickt habe.
menschen die zum chef petzen gehen, weil sie nie gelernt haben, sich vernünftig zu streiten.
menschen die mir mit dem chaos in ihrem leben einfach zu sehr auf die pelle rücken.
menschen die lügen.
menschen die versuchen, es immer allen recht zu machen und im endeffekt unglaubwürdig werden.
was soll man da noch mehr sagen, ausser:
macht ihr bitte mal halblang, kollegen
das ist echt nicht so unterhaltsam für jeden
mein heutiges hoch
ich habe mir heute eine flasche caramel flavour geschenkt. damit kann ich grandiosen cafe latte für ich machen und mich ein ganzes glas lang über den geschmack freuen. nun ist es also tatsächlich gelungen, glück in flaschen zu füllen.
menschen die aufmerksamkeit einklagen wollen.
menschen die mit dem hoppla-da-bin-ich schrei auf einen zustürmen und so tun, als könnte man nicht auch im internetz selbst aussuchen, mit wem man spielen will.
menschen die finden, sie können sich diese plattform nur mit menschen teilen, die sie für gut und in ordnung befinden.
menschen die glauben, das ausleben von persönlichen befindlichkeiten wäre ein menschenrecht.
menschen die blogs anlegen und schon ab dem vierzigsten beitrag anfangen darüber nachzudenken, ob sie vielleicht auch was zu sagen haben.
menschen die sich selbst und auch ihr handeln nicht hinterfragen.
menschen die sich selbst und auch ihr handeln nicht wirklich hinterfragen.
menschen die bei der post arbeiten und eine von zwei cds "verlieren", die ich verschickt habe.
menschen die zum chef petzen gehen, weil sie nie gelernt haben, sich vernünftig zu streiten.
menschen die mir mit dem chaos in ihrem leben einfach zu sehr auf die pelle rücken.
menschen die lügen.
menschen die versuchen, es immer allen recht zu machen und im endeffekt unglaubwürdig werden.
was soll man da noch mehr sagen, ausser:
macht ihr bitte mal halblang, kollegen
das ist echt nicht so unterhaltsam für jeden
mein heutiges hoch
ich habe mir heute eine flasche caramel flavour geschenkt. damit kann ich grandiosen cafe latte für ich machen und mich ein ganzes glas lang über den geschmack freuen. nun ist es also tatsächlich gelungen, glück in flaschen zu füllen.
09. November 2004, Rubrik: mein hoch und mein tief