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vermissen macht keinen spass. da hätte ich doch fast lieber zahnweh.



in den letzten monaten habe ich immer mal wieder und auch immer mal wieder gerne, ein wenig über mich selbst nachgedacht. über mich als miss, über mich als frau. über die rolle der frau und im zuge dessen auch über die rolle der männer heutzutage.

dabei kam ich für mich selbst auf den schluss, ziemlich froh zu sein, eine frau zu sein. da hat sich in den letzten jahren doch sehr viel getan und ehrlich gesagt wäre ich als mann wohl etwas verwirrt. und diese verwirrung kommt auch durch, wenn man sich mit männern unterhält.

deshalb hier und jetzt die bitte an die männerwelt: erzählt mir doch mal, wie und wo ihr euch heute seht. als männer in der welt wie wir sie kennen.

ich bin ernsthaft und ehrlich interessiert an dem, was der eine oder andere vielleicht dazu zu sagen hat. lasst eure gedanke hier oder schreibt sie in eurem eigenen blog nieder. bei letzterem würde ich mich aber freuen, wenn ihr einen comment mit link oder nur hinweis da lasst, damit ich euch auch finde.



eine meiner wohl legendärsten eigenschaften ist meine doppelmoral. jeder der mich ein bisschen besser kennt, weiss darüber bescheid. und immer mal wieder steht mir jemand mit grossen, fassungslosen augen gegenüber und wirft mir diese doppelmoral vor. und immer mal wieder steh ich da, grinse und sage: "ich weiss. ich sehe es aber dennoch so."

zudem kreide ich oft menschen etwas an, unterstütze sie aber darin, wenn sich dadurch ein vorteil für mich ergibt. offiziell läuft das dann zwar unter "wenn du das ohnehin so handhabst, könntest du doch bitte auch gleich für mich...", in wahrheit läuft es natürlich immer auf die alte eine-hand-wäscht-die-andere geschichte hinaus.
dabei muss man ganz schön auf zack sein, so einiges bedenken und auch zusehen, dass man immer am laufenden bleibt.
das ganze hat ein bisschen was mafiahaftes, aber wahrscheinlich finde ich gerade das spannend. vielleicht will ich mal ein ganz grosser pate werden. zumindest hat es nicht lange gedauert, bis ich überzuckert habe, dass die, die sich die hände schmutzig machen, nie die sind, die die wirklich grossen zuckerln abkassieren. am ende bekommt halt jeder, was ihm wichtig war. ein austausch der gefälligkeiten.

was meine doppelmoral betrifft, versuche ich mich in der letzten zeit - in bestimmten bereichen - zu bessern. ist nicht ganz so leicht, wie ich mir das vorgestellt habe, aber wer hat auch behauptet, dass das leben ein picknick im park sei ?



20 fragen von nebelherz , hier via analecta

1. gesetzt den fall, du vertraust so etwas deinem journal (blog, einem forum, wie auch immer) grundsätzlich eher an als nicht: wenn deine eltern/deine freundin/dein freund heute stürbe(n), nach wie langer zeit würdest du es etwa "publik machen"?

da ich mein blog in erster linie für mich selbst führe, würde ich meine gedanken und gefühle wohl sehr schnell niederschreiben. als "publik machen" würde ich es aber nicht bezeichnen.

2. an was glaubst du (die liebe, gott, dich selbst, das gute...)?

ich glaube an die liebe und an eine "göttliche gerechtigkeit". ich glaube daran, dass früher oder später alles zurück bekommt und ich glaube an meine fähigkeit, die für mich besten entscheidungen zu treffen.

3. wie sicher bist du dir da? das heißt: wie groß müsste ein "gegenbeweis", eine enttäuschung sein, damit dein glauben schrumpft?

ich bin siegessicher und behaupte, mein glaube ist unkaputtbar.

4. wie funktioniert denken bei dir: in bildern, worten, tönen, gefühlen, farben...?

in gefühlen und in weiterer folge in worten. aber in erster linie in gefühlen.

5. redest du, wenn du allein bist?

phasenweise rede ich mit mir selbst, auch wenn ich nicht alleine bin. wenn ich tatsächlich alleine bin, rede ich heute leider nur noch wenig mit mir selbst. früher aber, als kind, führte ich stundenlang gespräche mit mir selbst. heute macht das littleguy und bringt mich damit immer zum schmunzeln, wenn er alleine in seinem zimmer ist und man hört ihn die ganze zeit reden und lachen.

6. wie weit, glaubst du, könntest du dich, lebensstandartmäßig einschränken? weshalb nicht mehr oder weniger? mit anderen worten: was brauchst du zum leben?

einen lieben menschen, zigaretten, vieleicht einen becher mocchachino, musik, ein gutes gespräch - und ich bin glücklich.

7. welche rolle spielt geld in deinem leben?

leider spielt geld bei mir eine viel zu kleine rolle, deshalb hab ich auch nie welches. ich wünschte manchmal wirklich, ich könnte geld ein wenig ernst nehmen. geht aber irgendwie nicht. ... ist doch bloss geld.


8. suchst du etwas?

ich bin definitiv eine suchende.

9. kommst du zurecht, ohne dass man dir sagt, was zu tun ist?

ja. wenn ich auf mich selbst gestellt bin.

10. hast du so etwas wie eine lebensphiliosophie (alles wird gut, alle menschen sind schlecht etc.)? seit wann? hat sie sich verändert?

bei mir heisst das "motto" und ich hab ein paar davon, die im grunde alle das selbe aussagen. die basis ist aber wohl: am ende wird immer alles gut.


11. bist mit dem ort, an dem du lebst, glücklich, wärst du gern woanders, ist es dir egal oder bist du rastlos?

ich liebe die stadt in der ich lebe. sehr sogar. aber ich denke "home is where the heart is".

12. bist du anhänger der these, jeder mensch sei bisexuell? wieso (nicht)?

ob jeder mensch bisexuelle ist, weiss ich nicht. ich persönlich seh mir sehr gerne hübsche menschen an, also auch frauen. und ich finde frauenkörper oft sehr schön, aber ich habe nicht das bedürfnis sie anzufassen. männer schon. männer will ich anfassen.

13. hast du das gefühl, dich ständig in veränderung zu befinden? gibt es eventuell phasen, in denen du dich besonders stark oder schnell veränderst? womit bringst du das in verbindung?

ja, ich verändere mich ständig. manchmal schneller, manchmal langsamer. aber aufs tempo kommt es ja auch nicht an.
in verbindung bring ich das mit ereignissen rund um mich. ich beobachte gerne und mache mir meine gedanken dazu.


14. wenn es dir (innerlich) schlecht geht: gibt es etwas, das dich immer oder fast immer in eine bessere stimmung zu versetzen in der lage ist?

wenn es einem innerlich schlecht geht, muss man das auch mal so hinnehmen und sehen, wohin das führt. wenns zu lange dauert und zu heftig ist, dann immer bachblüten. und schreiben. schreiben hilft auch immer.

15. falls ja: kannst du versuchen zu beschreiben, weshalb gerade dies? falls nein: kannst du dir erklären, weshalb nicht oder meinst du, es müsste etwas geben, du hast es nur noch nicht entdeckt?

schreiben hilft, weil man dabei die gedanken ordnet, besser überblicken kann. zudem lässt man beim schreiben seine gefühle raus und das tut immer gut.

16. gibt es cds, die du schon sehr lange besitzt, die du immer wieder hören (meint: richtig zuhören) kannst, ohne dass sie sich abnutzen?

prince. meine prince cds hab ich schon richtig lang, höre sie nicht regelmässig, aber wenn doch, dann sitz ich nur da und höre zu, um nichts zu verpassen.

17. wann kannst du am besten denken (tageszeit, situation, stimmung, tätigkeit...)?

wenn ich alleine durch die stadt laufe.

18. bist du manchmal von dir selbst überrascht? ist das eher positiv oder negativ oder beides in etwa gleich?

ich überrasche mich doch ziemlich regelmässig selbst. und immer mit dingen, von denen ich nicht sicher bin, ob sie nun positiv oder negativ sind.

19. hast du eine eigenschaft, die andere verwundert (also eine eigenschaft, die von anderen wahrgenommen wird)?

die menschen um mich nehmen wahr, dass ich sage, was ich denke. immer.

20. wie spät ist es jetzt? ist es zufall, dass du diesen fragebogen um diese zeit beantwortest?

10:31. reiner zufall. eigentlich wollte ich bloss meine emails checken.



eben fiel mir mit der post das grosse jahreshoroskop 2004 in die hände. normalerweise lese ich sowas maximal zur belustigung, in grossen büro-mädels-runden, mit einer flasche sekt. dabei haben wir immer viel spass.

das haben wir letztes jahr auch gemacht und ich hab damals die seite mit meinem jahreshoroskop an die pinnwand neben meinem schreibtisch gepappt, weil ich es lustig fand, wieviel unglaubwürdiger unsinn da drin stand.
vor kurzem fiel dann mein blick wiedermal drauf. ich holte den zettel von der wand runter und las ihn nochmal durch. und das steht doch tatsächlich: allmählich dämmert es den menschen, dass sie ziemlich gut sind. besonders einem - aber das wird erst mitte bis ende 2003 geschehen. liebe ? ach du liebe zeit !

hmmm ... verdammt! wie machen die das ??

nun also liegt mein horoskop für 2004 vor meiner nase und wenn ich das so lese, würde ich glatt sagen: "gut, das nehme ich."

(falls jemand interesse an seinem kommenden jahr hat, einfach bescheid sagen.)



right now. im büro.

und grosse diskussionen darüber, ob man nun milka schokolade darüber reibt oder kakaopulver drüberstreut oder schokoladestückchen am tellerboden versteckt und dann den brei einfüllt.



vor kurzem schrieb ich über diese plötzlich auftretenden momente, in denen es ganz ruhig ist im liquid center. diese momente aus dem nichts, wenn man ganz überrascht ist, weil man auf einmal so glücklich ist. und darüber, wie gut das ist. aber das gibts sogar noch besser.

wenn die ruhe nicht nur im liquid center ist, sondern sich dort einen kleinen punkt sucht, seine schrankwand mitbringt und gleich einen meldezettel ausfüllt, es sich bequem macht und eine kerze anzündet, die einem von innen wärmt.
wenn man zwar stress und aufregung immer noch mitbekommt, das alles aber nicht mehr so schlimm ist. gar nicht mehr so schlimm.
weil es alles nicht mehr so wichtig ist.

sowas kann auch urplötzlich kommen, aber man weiss genau woher.



"ich werde so schnell älter, aber so langsam grösser."

zitat littleguy



von der all-stars-besetzung sind wir heute ganz weit entfernt hier. einer ist beruflich ausser landes, einer zu hause beim kranken sohnemann, fünf leute haben termine ausser haus und eine pflegt ihre kranke mutter. die officeprise fliegt also mit halber besatzung und ich hab mich in meinem grössenwahn freiwillig gemeldet, ein auge auf den babyhund zu werfen. blöder fehler, ganz blöder fehler.

vorhin hat sie noch brav in ihrem körbchen geschlafen. jetzt tollt sie hier durchs büro, beisst die telefonkabel an und verschwindet ständig. und einen hund in der grösse einer grossen katze in einem 30o qm büro zu finden, ist nicht ganz so simpel, wie es vielleicht klingen mag.

deshalb die alterprobte baby variante: auf den schoss nehmen und still beschäftigen. deshalb liegt sie da jetzt auch und kaut an meinem gürtel herum. was ziemlich kitzel, weil sie mit ihren ohren immer wieder an meinem bauch streift. wäre meine hose nicht ganz so hüftig und der pulli einen deut länger, wär die schoss variante aber super gewesen...



eine frage, die ich mir in der letzten zeit immer öfter stelle.

die zeiten, in denen sich (gute) beiträge und starallüren, bzw. befindlichkeiten die waage halten, scheinen vorbei zu sein.

schade, eigentlich.

edit: special thanx an diverse blogfreien, nicht verlinkten gastkommentatoren, die grundsätzlich nur müll von sich geben.

edit2: ich korrigiere. es sind nicht diverse blogfreie, nicht verlinkte gastkommentatoren, sondern nur ein paar davon. wenige, um genau zu sein. ich war vorhin übereifrig und möchte mich hier und jetzt in aller form bei all jenen entschuldigen, die sehr schöne und gute und kluge kommentare da lassen. es war nicht fair von mir, kurzfristig alle in einen topf zu werfen. es tut mir leid.



vor vielen jahren, als littleguy noch klein war, wollte ich mit ihm bei meiner mutter übernachten. es war schon spät und er sollte ins bett gehen. das war mein plan, seiner sah anders aus. er wollte noch aufbleiben. wir stritten uns also ein wenig darum, wer nun das sagen hat und ob ein zu-bett-geschicktes-kind sowas wie ein veto recht hat. im endeffekt lag er dann doch im bett und heulte wütend vor sich hin. und wir staunten nicht schlecht, als wir mitbekamen, was er da heulte:

"huuuhuuuuhuuuu.......ich bin brilliant und die mama und die oma sind geisterkrank... huhuuuuuu ..."

die formulierung hat er von "der pinky und der brain" und ich übernehm das heute einfach mal ganz zwanglos:

ICH BIN BRILLIANT UND RUND UM MICH HERUM SIND ALLE GEISTESKRANK.



 
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