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u. tippt eifirig auf ihrer tastatur.

u.: "wir sagen ihm auf gar keinen oder keinem fall ?"
m.: "keinen."
u.: "keinem."
m.: "keinen."
u.: "keinem."
m.: "keinen."

u., tippt und spricht: "wir sagen ihm sicher nicht..."



bevor ich es wieder vergesse, schreibe ich es nieder und irgendwer erinnert mich dann beizeiten daran. also: wenn uns allen hier das nächste mal ein wenig langweilig ist, spielen wir "wortketten aus blognamen bilden".

ich fang jetzt schon mal an mit: waldaR

und mache auch gleich mal weiter mit: RuntimeerroR


und beim nächsten mal kollektive langeweile hier .... na, ihr wisst schon.



heute ist mir ganz massiv nach "alice im wunderland". ganz konkret nach dem kapitel mit der teestunde mit dem hutmacher und dem märzhasen. ich suche jetzt in meinem bücherregal meine ausgabe von dem buch und da geh ich ins bett, dreh mich in die decke ein, verschicke noch einen gute-nach-kuss per sms, dann les ich drei bis fünf worte und schlafe ein. schöner plan. sehr schöner plan.



momentan ist meine enttäuschung grenzenlos. meine zunge schlägt seitlich wellen. so, wie sie es immer tut, wenn mir etwas sehr zusetzt.
möglicherweise sind freundschaften nie für die ewigkeit gedacht gewesen.

verständnis hin, drüberstehen her - eines steht felsenfest: ich werde nicht innerhalb der eigenen reihen für eine entscheidung kämpfen, die das herz längst getroffen hat.



seit ich vor ein paar wochen angefangen habe, eifrigst meine cd sammlung auf meinen ipod zu übertragen, platze ich regelmässig vor wut.

kopierschutz, seine rechte schützen, geld für seine arbeit haben wollen, links rechts oben unten, meine damen und herren künstler - ich könnt mich teilweise stundenlang kreuzweise an meinem sexy arsch lecken.

von mir aus könnt ihr euch mit meinem computer auf ein packl hauen und der kleine verräter merkt sich, was er schon mal gebrannt hat und lässt keine weitere vervielfältigung zu. das geht in ordnung, ihr habt mich ertappt. ist ja auch nicht wirklich fair von mir.

aber verdammt nochmal, wenn ich meine hartverdienten euros auf den tisch lege, um eure cds vollkommen legal zu erwerben, dann sollte das auch das recht beinhalten, eure songs überall zu hören, wo mir danach ist. das geht aber nur, wenn das mistding auch überall abspielbar ist. und vor allem sollte ich die von MIR gekaufte cd auf MEINEN ipod schmeissen können, um mir EURE songs auch unterwegs anzuhören. what the fuck do you think you're doin' ??

eure message ist klar angekommen. und jetzt kommt meine message: wenn ich eure cds kaufe und ich mich erst mühsamst mit dem knacken des schutzes spielen muss, um dann - vielleicht - die songs auch unterwegs hören zu können, dann kauf ich euch nicht mehr. mehr noch, ich bring eure fucking cds zurück ins geschäft und tausche sie gegen künstler eines anderen labels.

denn was ihr da treibt, tut nicht den leuten weh, die eure songs aus dem netz saugen. ihr tut denen weh, die euch kaufen. und tatsächlich lassen sich genau diese leute nur ungern verarschen. geld für etwas zu bezahlen, dass man auch gratis im netz kriegen kann, ist ziemlich fair euch gegenüber. und wie ein ehemaliger chef immer sagte: "fairness geht immer nach zwei seiten".



den herrn muss ich mit seiner cd "the college dropout" dringend auf meinen ipod einladen. schöne songs, schöne beats, guter mann, dieser kanye west.

beim kauf hatte ich auch kurz die cd von marion winans in der hand und staunte bei der gelegenheit nicht schlecht über den aufdruck auf seinem shirt. denn da steht etwas von wegen "property of sean john".

mario winans

sean john ist ja bekanntlich herrn diddy's label und insofern ist es natürlich in ordnung, sowas auf ein shirt dieser marke zu schreiben.

einen künstler aber, den man unter vertrag hat, auf dem cover seiner cd dieses shirt tragen zu lassen, ist reichlich arrogant.

ich mag r'n'b und ich finde wirklich, dass p. diddy ein guter hip hop und r'n'b produzent ist. aber das shirt war tatsächlich ein grund für mich, die cd nicht zu kaufen. wenn mario herrn diddy's eigentum ist, dann soll er ihn sich doch behalten. der kann dann abends vorbeikommen, ihm auf dem, ganz sicher irgendwo in seiner villa, herumstehenden klavier was vorklimpern und dazu ein paar heartbreaking soulshaking lyrics von sich geben.



ich bin ja schon immer gern mit herrn smi in seinem auto unterwegs gewesen. aber seit er seinen itrip hat, macht es noch viel mehr spass.

dann steckt man dieses teil abwechselnd an die ipods an und liefert sich ein battle via autoradio. selbstredend rockt er mehr als ich. aber hey, bei den beats hab ich dich vernichtet, mein freund !!

allen ipod besitzern schwerstens zu empfehlen: lasst euch dieses itrip spielzeug aus den staaten mitbringen oder kauft es hier leicht überteuert. oder sucht euch einen besten freund, der sowas hat. und dann: lasst die battles beginnen !!



mittwoch abend waren parties angesagt. drei stück gleich und die letzte in einem club, aus dem man bloss rausstolpern muss, einmal über die strasse, ins nächste haus rein, ein paarmal die stufen hoch und dort konnte man direkt in s. bett fallen. so etwas zu wissen ist schlecht für mich, aber gut für die barkeeper, die mir im laufe des abend begegnen sollten. beachtlich war, dass ich am nächsten tag noch auswendig aufsagen konnte, was ich getrunken hatte. (gin mit mineralwasser und hollundersaft, sekt mit erdbeerpago, rotwein, long island ice tea, wodka mit irgendwas, einige averna mit eis und einen schuss zitrone und danach wodka, der auf der bar herumstand. mein glas finde ich ohnehin nie, also brauche ich bloss einen eigenen strohhalm.)

gegen mitternacht, kurz nach mitternach, weit nach mitternach, irgendwann im laufe der nacht, zog s. mich zur seite und sagte: "ich geh heim, du hast ja den schlüssel. ich muss morgen lernen, also fällt trinken ohnehin aus. hab noch viel spass." und auf die frage "darf ich dich aufwecken, wenn ich nach hause komme?" ein sexy grinsen mit einem "das hoffe ich doch".

im gehen begriffen noch ein "ah, die u. hat gefragt, ob sie bei uns schlafen kann. ich hab gesagt, dass wäre ok. sag ihr die adresse oder bring sie mit, wenn sie das will."

als ich ging, blieb u. noch, fragte aber nach der adresse. die weiss ich nicht einmal, wenn ich nicht betrunken bin, also gab ich ihr die farbe des hauses und seinen nachnamen. nie im leben rechnete ich damit, dass sie kommen würde.

aber sie kam. gegen halb sieben läutete sie sturm, war ich nicht mitbekam. ich schaltete von tiefschlaf auf halbschlaf zurück, als ich sie im vorraum sagen hörte: "du wohnst ja in dem haus, in dem die wahnsinnigen immer fahnen raushängen."

als nächstes sass sie auf meiner seite des bettes, hatte ein glas auf dem fensterbrett abgestellt und goss sich aus der mitgebrachten absolut flasche noch einen drink ein. und s. erkundigte sich danach, ob sie decke und polster benötigte. ich schlief sofort wieder ein.

kurz danach hörte ich, wie sich die beiden im wohnzimmer unterhielten. sie schien sich ihren kummer von der seele zu reden, unterbrochen von schluchtzen und schneuzen.

kurze zeit später lag s. wieder neben mir in seinem bett. und mein herz quoll fast über vor lauter zuneigung. er kennt u. nicht einmal wirklich und ich denke, an seiner stelle, hätte ich mich aufgeweckt und gesagt "deine freundin ist da. ich schätze, um die muss man sich ein wenig kümmern."

von uns beiden bin ich diejenige, die ihre gefühle gern und oft verbal ausdrückt. und ich fand immer gut, dass ich das kann. in letzter zeit aber kommt mir immer öfter der gedanke, dass ich meine gefühle auch gern mit handlungen ausdrücken könnte. ich wünschte, ich könnte ihm auch das gefühl geben, immer optimal beschützt und versorgt und beachtete zu werden, wenn er in meiner nähe ist. nur leider bin ich darin nicht annähernd so gut wie er.



u. war nie besonders gut darin, gefühle zu zeigen. sobald eine situation emotional wurde, riess sie witze, wurde betont cool. so etwas lernt man einfach zu akzeptieren. man weiss, wie es gemeint ist, wenn sie nach drei schwierigen tagen kommt und sagt: "magst du lieber geld oder blau ?" und einem dann ein feuerzeug in dieser farbe auf den tisch legt. ihre art zu sagen, dass sie weiss, dass man versucht, ihr zu helfen und ihr zur seite zu stehen.

vor kurzem ging ihre dreijährige beziehung sehr unschön zu ende. dieses ende zog sich lange hin, zieht sich immer noch hin. zu lange, um weiterhin die coole mimen zu können. zum ersten mal zeigt sie sehr viel gefühl, zum ersten mal sieht man sie hochgradig sensibel.

wer von den beiden den ersten stein geworfen hat, spielt tatsächlich schon lange keine rolle mehr. was hier alles passiert ist, ist schon lange keine schuldfrage mehr. beide haben sich viel zu schulden kommen lassen und im endeffekt geht es hier nur noch darum, ob man es noch einmal versucht oder nicht. so ein neuerliches durchstarten ist mit viel aufmerksamkeit verbunden. und damit, sich selbst sehr stark zurückzunehmen, eingeständnisse zu machen. alles dinge, die er zwar mündlich zugesteht, die taten selbst lassen aber auf sich warten. und das setzt ihr zu, setzt ihr seit inzwischen ungeheuer zu.

mittwoch nacht war es dann soweit. der moment, vor dem sich jeder, der sie kennt ein bisschen fürchtet, war da. der schmerz zu gross, selbst zu unfähig, um die sache einfach abzuhaken. das gefühl, als einzige als loser aus dieser ganzen geschichte auszusteigen, ruft eine grosse wut hervor und mittwoch nacht fiel der schranken. die mauer an gefühlen ist zu hoch, als das sie noch darüber hinweg sehen könnte. sie sieht nicht, was sie tut. und jetzt will sie verwundete sehen.

mittwoch nacht stand ich da, bekam mit, was vor sich geht. wusste, dass hier gerade krieg ausbricht, menschen stark verwundet werden, fairness keine rolle mehr spielt - und ich war froh, bloss in den rängen zu sitzen und zuzusehen.

tatsächlich kann die liebe grausam sein. tatsächlich sollte die liebe aber die besten seiten in dir zum vorschein zu bringen. wenn sie das nicht tut, dann wurde sie falsch verteilt. beziehungen sind nicht immer einfach, aber wenn sie dich mehr kraft kostet, als sie dir gibt, dann ist es die falsche beziehung zum falschen menschen aus den falschen gründen.

auf ein "ich kann einfach nicht alleine sein. ich halte es nicht aus" antwortete s. in der selben nacht mit einem gewohnt sachlichen "dieses nicht-alleine-sein-können wird überbewertet." und er hat recht, er hat recht.



mittwoch abend, auf dem weg ins babu, stellte mein lieber kollege stev-o fest, dass es dort keinen long island ice tea gibt. deshalb bogen wir ein paar türen vorher kurz ab und landeten in der buddha-bar.

ich wollte da schon lange mal hingehen und ich fand schon den überaus freundlichen türsteher sehr stilvoll. die bar an sich ist wunderschön, das personal ist auffallend höflich.

wir setzten uns also an die bar und bestellten zwei long island ice tea. ich fragte nach der toilette, ging die stufen hinunter und öffnete die tür, mit dem passenden schild an der tür. ich warf einen blick hinein und machte die tür gleich wieder zu, weil ich dachte, ich hätte mich geirrt. aber dann sah ich das schild nochmal an und wusste, dass ich hier doch richtig war.

ich habe noch nie eine so wunderschöne toilette gesehen. nicht im privaten rahmen, nicht in hotels und auch nicht in einem restaurant oder club.

ein grosser raum mit zwei grossen, sehr bequemen ledersesseln und einem kleinen tisch, räucherstäbchen, grosse spiegel an der wand, ein waschbecken das eben nicht an der wand steht und kleine schicke handtücher, um sich die hände abzutrocknen.

ich sah mir alles in ruhe an, setzte mich in einen der sessel und überlegte, ob ich meinen drink holen sollte. wäre ich mit einer frau dagewesen, hätte ich das gemacht. ich hätte meinen drink geholt und sie und das klischee, dass frauen immer gemeinsam aufs klo gehen, zu erfüllen, hätte zum ersten mal richtig sinn ergeben.

den rest des abend erzählte ich dann allen die ich traf, dass sie unbedingt mal in der buddha-bar auf die toilette gehen sollen, denn da pinkelt man wirklich stilvoll.



auf dem fussweg vom auto bis zum gelände des aerodrom rock festivals kommt einem zum ersten mal die idee, dass es vielleicht keine so gute idee war, hier ohne security beistand anzutreten. am gelände selbst dann, möchte man am liebsten ein megafon zur hand nehmen und ein "ladies and gents, please act like you got some sense" in den offenen raum stellen.

bei den, bei solchen gelenheiten immer sehr gern aufgestellten mobilen toiletten, wären die männer klar im vorteil. das wäre aber unfair, deshalb wird der joker von sehr vielen männern nicht ausgespielt und sie pinkeln einfach überall hin. bauzäune, wiese und mein besonderer liebling: strom-aggregate. ich finde ganz grundsätzlich, dass männliche geschlechtsteile hübsch anzusehen sind. für die nächste zeit hab ich gestern dann aber doch genug davon gesehen. zumindest kann ich nun aber sagen: tatsächlich ist keiner wie der andere.

dort war ich, zusammen mit herrn smi, wegen, für und aus liebe zu den chili peppers, die ein lupenreines konzert abgeliefert haben, das muss man schon sagen. du hast als band nur leider keine chance dein publikum zu erreichen, wenn dieses gegen dich arbeitet.

mein spezieller liebling sind die leute, die erst dann ihren platz in der menge anfangen zu suchen, wenn das konzert tatsächlich anfängt und ihr platz, da sind sie sich ganz sicher, ist irgendwo ganz weit vorne. dritte reihe, mitte. genau diese leute scheinen ein kleines problem mit ihrer räumlichen wahrnehmung zu haben. wenn irgendwo dichtgedrängt viele leute stehen, dann passt da niemand mehr hin. nicht einer und auch nicht zwei und auch keine gruppe aus fünf personen. man kann natürlich davon ausgehen, dass die menschen, die auf dem platz stehen, auf den man selbst gerne stehen würde, dann einfach wegrücken ... und ihrerseits damit wieder menschen wegdrängen. tatsächlich bleibt diesen menschen auch nicht anders übrig. aber wie rücksichtslos und egoistisch muss man sich den verhalten, nur weil man in einer grossen menge steht und diskussionen gerade ohnehin sinnlos sind ?

bedauerlicherweise, und da kann die band auf der bühne eine top show abliefern, viel präsenter und näher dran, sind immer die leute rund um einen. und menschen sind nun mal - ganau wie alkohol - in grossen mengen, zum kotzen. ein paar leutchen ganz in unserer nähe befanden, dass die musik zu leise ist. die hätten sich nun einfach in die nähe der lautsprecher stellen können oder aber im vorfeld, bei der auswahl ihres platzes, sich gedanken zum thema akkustik machen können. statt dessen riefen sie aber im chor, immer dann, wenn ein song seinem ende zu ging aber noch nicht aus war, lauthalt "LAUTER !" in richtung bühne. ja dachten die denn, herr kiedis hätte ein kleines rad an seinem mikro, an dem er dann den ton einfach mal lauter machen kann ? oder dachten die, flea könne einfach mal lauter spielen ? und wenn man schon denkt, dass man solche bitten der band zurufen muss, warum ruft man dann auf deutsch und nicht in einer sprache, die die herrschaften auf der bühne auch verstehen können ? diese "lauter!" gebrülle war hochgradig irritieren und störend und zum glück sorgte für optische ablenkung das frischverliebte päärschen genau vor uns. süss war das, wie sich sich ständig anlächelten und streichelten und liebkosten und herzten. wenn nicht dazwischen diese tatsächlich abstrakte küsserei gewesen wäre. da hat man eine handbreite vor sich zwei gesichter, die aufeinander zusteueren, sie reisst dabei den mund auf, als wäre sie ein babyvogel, der gleich gefüttert wird und als nächstes hat man diese schmatzenden zungen fast im gesicht und hofft bloss noch, dass jetzt keiner von beiden ausrutscht und einem mit der zunge ins auge fährt. ich mag verliebte päärchen und schmusen ist eine schicke sache, aber ich möchte eigentlich, in so einem fall, nicht daran beteiligt sein. wirklich nicht.

viel lieber wäre ich an den einnahmen vor ort beteiligt gewesen. die tickets waren nicht gerade billig und wurden einem tatsächlich am eingang abgenommen, im tausch gegen ein band, welches fix am arm montiert wurde. hätte man also die absicht gehabt, das festival einen tag lang zu besuchen und die karte am nächsten tag jemanden zu geben, der sich metallia ansehen will, hätte man ein problem gehabt.

am festivalgelände gab es unfassbar viel gastronomie. menschen torkeln bereits nachmittags komplett betrunken an einem vorbei, alles dort riecht nach schweiss und urin, der lärmpegel - zusätzlich zu dem, was die toten hosen so von sich geben - ist extrem hoch, überall liegt müll am boden und ja, genau da bekommt man natürlich lust auf "essen aus dem wok". und danach kann man sich noch kostenlos das ohrläppchen oder den nasenflügel oder auch beides durchstechen lassen. an viel zu vielen ständen kann man shirt und brillen und auch aus holz gefertigte cd ständer kaufen. ich gehe nicht davon aus, dass jemand denkt, dass ein festival besucher tatsächlich ein cd regal kauft und es dann den ganzen tag mit sich herum schleppt. viel eher soll den campern vor ort wohl die möglichkeit geboten werden, ihr zelt schnuckelig einzurichten. na dann.

alles in allem aber ein schönes konzert mit guter musik, wobei ich bei konzerten immer öfter feststelle, dass sehr viele menschen nicht wegen der musik dort sein können. zu viele hören einfach nicht zu. entweder sie unterhalten sich lautstark mit ihrem stehnachbarn oder sie klatschen zu dem, was sie im kopf hören. im besten fall handelt es sich um die cd version des songs, der auf der bühne gerade performt wird. ich war bass erstaunt, wie tausende von menschen zusammen in die hände klatschen können und zwar kollektiv neben dem takt. ein phänemon, das man auch in clubs immer wieder beobachten kann. wenn ein song vom dj schneller oder eine spur langsamer abgespielt wird, tanzen die leute dennoch in der geschwindigkeit, in der sie den song kennen.

konzerte würden ohne publikum zwar keinen sinn ergeben, aber trotzdem mehr spass machen.



herr uebue dachte, ich wäre eine peugotfahrende mulatin.

eigentlich wollte ich mich ja nur noch mit leuten abgeben, die meine beiträge aufmerksam lesen und auch gerne mal auswendig lernen. in herrn uebues fall mache ich aber gerne eine ausnahme.



 
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