nachdem ich mir das nun eine weile eingehenst betrachtet habe, stelle ich nun fest: rot ist das neue schwarz und gelb ist das neue rot. rosa hingegen ist diesen sommer das neue weiss.
03. Juni 2005, Rubrik: just
in knapp vier wochen habe ich jahrestag mit mir selbst. vor fast einem jahr ging es mir so schlecht wie nie zuvor und dass es mir in den monaten und jahren davor schon nicht gut ging, verstehe ich erst jetzt so richtig.
in den letzten tagen denke ich oft und viel darüber nach, wieviel sich in den letzten elf monaten getan hat, wieviel sich verändert und und wie sehr ich mich verändert habe.
im job hat sich viel verändert. ich habe eine verdammt grosse chance bekommen, für dich ich jeden tag aufs neue dankbar bin.
und ganz allein für mich hat sich viel verändert. ich kann jederzeit ganz ruhig dasitzen und alles ist gut. absolute ruhe innerlich. keine angst, keine unruhe, kein unbehagen und keine unzufriedenheit.
ich brauche keine tobenden leute mehr um mich und keine lauten parties. wenn ich eine gute zeit haben will, dann störe ich einen meiner fabelhaften mitarbeiter bei seiner abrechnung, indem ich ihm elftausend verschiedene songs vorspiele und ihm alles erzähle, was ich dazu weiss. wenn er pech hat, kriegt er sogar noch das orignal zu hören und wenn er ganz viel pech hat, muss er sogar aufstehen und mit mir ein bisschen mit dem popo wackeln.
selbst an tagen, an denen nicht alles so läuft wie ich es gerne hätte, muss ich abends zugeben, dass ich glücklich und zufrieden bin.
gleichzeitig taucht in der letzten zeit immer wieder die frage auf, welche rolle mein blog eigentlich spielt und bisher spielte. ich wollte immer bloss schreiben. bloss: warum wollte ich das ? möglicherweise hat es mir damals, als ich mit dem bloggen angefangen habe, an gesprächspartneren gefehlt, von denen ich mich verstanden fühlte. eine sache, die sich verändert hat. ich habe heute so viele menschen um mich, die mir sehr aufmerksam zuhören, mir und meinen gedanken sehr viel interesse entgegen bringen und mich einfach verstehen.
irgendwann im laufe des letzten jahres hat in meiner welt eine neue ära begonnen. witzigerweise ist der einzige bereich der hinterher hinkt das internet. es ist an der zeit die ebenen anzugleichen.
in den letzten tagen denke ich oft und viel darüber nach, wieviel sich in den letzten elf monaten getan hat, wieviel sich verändert und und wie sehr ich mich verändert habe.
im job hat sich viel verändert. ich habe eine verdammt grosse chance bekommen, für dich ich jeden tag aufs neue dankbar bin.
und ganz allein für mich hat sich viel verändert. ich kann jederzeit ganz ruhig dasitzen und alles ist gut. absolute ruhe innerlich. keine angst, keine unruhe, kein unbehagen und keine unzufriedenheit.
ich brauche keine tobenden leute mehr um mich und keine lauten parties. wenn ich eine gute zeit haben will, dann störe ich einen meiner fabelhaften mitarbeiter bei seiner abrechnung, indem ich ihm elftausend verschiedene songs vorspiele und ihm alles erzähle, was ich dazu weiss. wenn er pech hat, kriegt er sogar noch das orignal zu hören und wenn er ganz viel pech hat, muss er sogar aufstehen und mit mir ein bisschen mit dem popo wackeln.
selbst an tagen, an denen nicht alles so läuft wie ich es gerne hätte, muss ich abends zugeben, dass ich glücklich und zufrieden bin.
gleichzeitig taucht in der letzten zeit immer wieder die frage auf, welche rolle mein blog eigentlich spielt und bisher spielte. ich wollte immer bloss schreiben. bloss: warum wollte ich das ? möglicherweise hat es mir damals, als ich mit dem bloggen angefangen habe, an gesprächspartneren gefehlt, von denen ich mich verstanden fühlte. eine sache, die sich verändert hat. ich habe heute so viele menschen um mich, die mir sehr aufmerksam zuhören, mir und meinen gedanken sehr viel interesse entgegen bringen und mich einfach verstehen.
irgendwann im laufe des letzten jahres hat in meiner welt eine neue ära begonnen. witzigerweise ist der einzige bereich der hinterher hinkt das internet. es ist an der zeit die ebenen anzugleichen.
29. Mai 2005, Rubrik: in the process
" ... wenn sie auf der psychiatrischen landet. wobei das natürlich nicht passieren muss. es gibt eine ganze reihe von optionen. sie könnte zb vorher einen herzinfarkt haben."
ich kann ja mit diesen staubtrockenen analysen sehr viel anfangen. wäre das eigentliche thema nicht so erschreckend traurig, hätte ich sogar richtig drüber lachen können.
ich kann ja mit diesen staubtrockenen analysen sehr viel anfangen. wäre das eigentliche thema nicht so erschreckend traurig, hätte ich sogar richtig drüber lachen können.
28. Mai 2005, Rubrik: conversations haeppchen
am sonntag geh ich zum football. vienna vikings gegen die michigan killerbienen oder sowas. hoffentlich gibt es dort diese grossen schaumstoffhände mit ausgestrecktem zeigefinger zu kaufen. sowas brauche ich unbedingt.
football ist sowieso absolut meine sportart. kompliziert und unübersichtlich, weil die schrankmänner mit einem ball spielen, der sich in der proportion zu ihren dressen wie ein eishockey puck ausmacht, jeder spielzug dauert so an die 15 sekunden und danach ist zehn minuten lang party mit musik und partychicks, die sich aber cheerleader nennen. perfekt. besser geht nicht.
die basics hat mir mein kollege heute beim essen erklärt und ich kann sechs stunden später kein wort davon wiederholen, aber das kriege ich vor ort schon gebacken.
football ist sowieso absolut meine sportart. kompliziert und unübersichtlich, weil die schrankmänner mit einem ball spielen, der sich in der proportion zu ihren dressen wie ein eishockey puck ausmacht, jeder spielzug dauert so an die 15 sekunden und danach ist zehn minuten lang party mit musik und partychicks, die sich aber cheerleader nennen. perfekt. besser geht nicht.
die basics hat mir mein kollege heute beim essen erklärt und ich kann sechs stunden später kein wort davon wiederholen, aber das kriege ich vor ort schon gebacken.
27. Mai 2005, Rubrik: just
kleiner plausch und mit ex-t. und jetzt arbeitskollegen.
t: ".... und der wohnt jetzt dort, wo ich früher gewohnt habe. aber direkt bei der kirche."
m: "war da nicht irgendwas mit der kirche ? war die nicht irre laut ??"
t: "deshalb bin ich ja weggezogen. die läuten viertelstündlich und bei messen sowieso wie die wahnsinnigen. das ist die kirche von irgendeiner sekte. engelsanbeter oder sowas."
engelsanbeter gefällt mir ausserordentlich gut. er hat sich selbst zwar sofort widersprochen, aber ich finde, den namen könnte man für katholiken im allgemeinen behalten.
t: ".... und der wohnt jetzt dort, wo ich früher gewohnt habe. aber direkt bei der kirche."
m: "war da nicht irgendwas mit der kirche ? war die nicht irre laut ??"
t: "deshalb bin ich ja weggezogen. die läuten viertelstündlich und bei messen sowieso wie die wahnsinnigen. das ist die kirche von irgendeiner sekte. engelsanbeter oder sowas."
engelsanbeter gefällt mir ausserordentlich gut. er hat sich selbst zwar sofort widersprochen, aber ich finde, den namen könnte man für katholiken im allgemeinen behalten.
27. Mai 2005, Rubrik: conversations haeppchen
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es schüttet und deshalb könnte ich nach hause gehen, aber es schüttet und deshalb kann ich nicht nach hause gehen. arschloch ironie des lebens.
18. Mai 2005, Rubrik: just