alle hier sind furchtbar im stress und deshalb glaubt auch jeder, er wäre hier zu hause und benimmt sich dementsprechend. ich hab auch viel zu tun und wenn die kollegin schon weg ist, der chef einen termin hat und ich den gästen liebenswürdigerweise doch noch schnell einen kaffee anbiete, in die küche komme und dort sieht es aus wie sau ... dann geht mir akut der charme aus.
ok - glas wasser. wasser ? wäre da. gläser ? viele, aber alle schmutzig. tasse ? verdammt, die putze ist zwar irrsinnig bemüht, räumt die sachen aber jeden tag an einem anderen ort ein. happy suchen und dabei haben wir doch noch gar nicht ostern. dann doch noch eine tasse gefunden und "verdammt, wo ist die espresso maschine hin ?? die war doch heute morgen noch da !" stimmt ja, die hat der kollege bei einer veranstaltung mit. gegen geld natürlich. hier gibst nichts gratis. also zur normalen kaffeemaschine zurück. die blinkt lustig, weil sie gern mehr bohnen hätte. die sind natürlich auch nicht mehr da, wo sie zuletzt noch waren, können dann aber doch gefunden werden. also rein damit, knöpfchen drücken und schon gehts los. dann noch schnell den kaffee in den termin reinschupfen und zurück zu den dingen, die ich eigentlich erledigen wollte. oder doch nochmal zurück in die küche und den geschirrspüler einräumen ? ja ok, aber gleich danach schick ich ein mail an alle und schimpfe darin wie ein bierkutscher.
während ich also gläser in den spüler schlichte, steckt die kollegen den kopf zur tür rein um sich zu verabschieden. lieb wie sie ist, stellt sie ihre tasche ab und hilft noch schnell mit. dabei fällt ihr blick auf die kaffeemaschine. "du miss, das ist total falsch. da gehört das wasser rein. in beiden behältern sind jetzt bohnen." DAMN !!
also nochmal rein in den termin, um zu sagen: "hi. ich muss leider den kaffee nochmal kurz mitnehmen." ratlose blicke und ein erstauntes augenbrauen hochziehen des chefs. also gut. "ich hab bedauerlicherweise bohnen eingefühlt, wo wasser sein sollte. das hier kann nicht schmecken. peinlich, ich weiss... "
aktionen wie diese zeigen, dass man nicht alles gleichzeitig machen soll. und dass man, wenn man sich gerade furchtbar ärgert, besser gar nichts machen sollte. ausser rauchen vielleicht.
ok - glas wasser. wasser ? wäre da. gläser ? viele, aber alle schmutzig. tasse ? verdammt, die putze ist zwar irrsinnig bemüht, räumt die sachen aber jeden tag an einem anderen ort ein. happy suchen und dabei haben wir doch noch gar nicht ostern. dann doch noch eine tasse gefunden und "verdammt, wo ist die espresso maschine hin ?? die war doch heute morgen noch da !" stimmt ja, die hat der kollege bei einer veranstaltung mit. gegen geld natürlich. hier gibst nichts gratis. also zur normalen kaffeemaschine zurück. die blinkt lustig, weil sie gern mehr bohnen hätte. die sind natürlich auch nicht mehr da, wo sie zuletzt noch waren, können dann aber doch gefunden werden. also rein damit, knöpfchen drücken und schon gehts los. dann noch schnell den kaffee in den termin reinschupfen und zurück zu den dingen, die ich eigentlich erledigen wollte. oder doch nochmal zurück in die küche und den geschirrspüler einräumen ? ja ok, aber gleich danach schick ich ein mail an alle und schimpfe darin wie ein bierkutscher.
während ich also gläser in den spüler schlichte, steckt die kollegen den kopf zur tür rein um sich zu verabschieden. lieb wie sie ist, stellt sie ihre tasche ab und hilft noch schnell mit. dabei fällt ihr blick auf die kaffeemaschine. "du miss, das ist total falsch. da gehört das wasser rein. in beiden behältern sind jetzt bohnen." DAMN !!
also nochmal rein in den termin, um zu sagen: "hi. ich muss leider den kaffee nochmal kurz mitnehmen." ratlose blicke und ein erstauntes augenbrauen hochziehen des chefs. also gut. "ich hab bedauerlicherweise bohnen eingefühlt, wo wasser sein sollte. das hier kann nicht schmecken. peinlich, ich weiss... "
aktionen wie diese zeigen, dass man nicht alles gleichzeitig machen soll. und dass man, wenn man sich gerade furchtbar ärgert, besser gar nichts machen sollte. ausser rauchen vielleicht.
13. Januar 2004, Rubrik: foolish
tanzen ist jetzt auch verboten. im speziellen darf man, wenn man einer kollegin was zu sagen hat und diese telefoniert, nicht den radio lauter drehen und herumhüfpen. auch nicht, wenn gerade die chili peppers gespielt werden.
was auch nicht gut ankommt: endlich einmal pünktlich sein, zum chef ins büro marschieren und dafür gelobt werden wollen.
das ärgerliche daran: u. kam heute um satte 90 min. zu spät. da hätte ich ruhig um die obligatorischen 30 min. zu spät kommen können und wäre immer noch die brave gewesen.
was auch nicht gut ankommt: endlich einmal pünktlich sein, zum chef ins büro marschieren und dafür gelobt werden wollen.
das ärgerliche daran: u. kam heute um satte 90 min. zu spät. da hätte ich ruhig um die obligatorischen 30 min. zu spät kommen können und wäre immer noch die brave gewesen.
13. Januar 2004, Rubrik: just
gestern:
...
a.: "ich muss da was zu eurer anfrage wissen, denn das macht irgendwie keinen sinn...."
m.: "da haben sie wahr, das macht keinen sinn. also anders...."
a.: ".... weil das ja auch nicht sooo viel stück sind, die ihr da braucht."
m.: "oh, das habe ich noch nicht gesagt. das werden um einige mehr."
a.: "aja. auch gut. bis wann braucht ihr das alles spätestens ?"
m: "naja, bis ende nächster woche. allerspätestens."
a: "frau m., ich muss jetzt leider aufhören zu telefonieren, bevor sie mir noch ein paar so nachrichten überbringen."
m: "können sie uns jetzt nicht mehr leiden ?"
a.: "das muss ich mir noch überlegen."
heute:
...
m.: "schicken sie mir doch einfach mal die preise per mail und ich seh zu, dass wir dann, bis wir die muster haben, schon was sagen können."
a.: "ok. dann bring ich die muster am nachmittag vorbei."
m.: "wir können die aber auch von einem boten abholen lassen, gar kein problem."
a.: "neinnein, ich bin am nachmittag ohnehin ganz in eurer nähe. da komm ich einfach einen sprung vorbei..... sind sie dann da?"
m.: "yep, ich bin ganz da."
a.: "na dann lernen wir uns ja nachher kennen."
ja. wenn man dabei lacht, kann man ruhig unverschämte anforderungen stellen.
...
a.: "ich muss da was zu eurer anfrage wissen, denn das macht irgendwie keinen sinn...."
m.: "da haben sie wahr, das macht keinen sinn. also anders...."
a.: ".... weil das ja auch nicht sooo viel stück sind, die ihr da braucht."
m.: "oh, das habe ich noch nicht gesagt. das werden um einige mehr."
a.: "aja. auch gut. bis wann braucht ihr das alles spätestens ?"
m: "naja, bis ende nächster woche. allerspätestens."
a: "frau m., ich muss jetzt leider aufhören zu telefonieren, bevor sie mir noch ein paar so nachrichten überbringen."
m: "können sie uns jetzt nicht mehr leiden ?"
a.: "das muss ich mir noch überlegen."
heute:
...
m.: "schicken sie mir doch einfach mal die preise per mail und ich seh zu, dass wir dann, bis wir die muster haben, schon was sagen können."
a.: "ok. dann bring ich die muster am nachmittag vorbei."
m.: "wir können die aber auch von einem boten abholen lassen, gar kein problem."
a.: "neinnein, ich bin am nachmittag ohnehin ganz in eurer nähe. da komm ich einfach einen sprung vorbei..... sind sie dann da?"
m.: "yep, ich bin ganz da."
a.: "na dann lernen wir uns ja nachher kennen."
ja. wenn man dabei lacht, kann man ruhig unverschämte anforderungen stellen.
13. Januar 2004, Rubrik: just
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
eben in der vorschau für die nächste folgen von "csi":
wer im kino sein handy anlässt, hat er verdient zu sterben.
da ist was dran...
wer im kino sein handy anlässt, hat er verdient zu sterben.
da ist was dran...
12. Januar 2004, Rubrik: just
gestern mittag stellte ich mit v. beim frühstück fest, dass wir besser sind, als all die anderen im raum. und natürlich auch besser als all die menschen auf der strasse, in den häusern, in den geschäften - besser als überhaupt alle anderen. und unsere überlegenheit besteht darin, dass wir wissen, wie blöd wir sind und wie hirnrissig wir agieren. vollkommen irre entscheidungen treffen und sich dessen bewusst sein, ist deutlich besser, als irre entscheidungen treffen und sich dabei ungemein clever vorkommen.
12. Januar 2004, Rubrik: in the process
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
in den letzten tagen fällt mir ein satz immer wieder ein und dieser lautet: "bild dir nichts ein."
das jahr der neuen ehrlichkeit ist wohl wieder vollkommen vorbei, man lügst sich in die eigenen taschen so viel und gut es geht. zwischen optimismus und tolldreister realitätsverweigerung liegen welten. und tatsächlich ist die realität gar nicht so schlecht, wenn man ihr mit respekt begegnet, sie nicht immer für alles hasst und man sich erstmal mit ihr angefreundet hat.
bleibt zu hoffen, dass der frühling sich ein wenig beeilt und die sonne all den herrschaften in den arsch tritt, denen so ein tritt ganz gut tun würde.
das jahr der neuen ehrlichkeit ist wohl wieder vollkommen vorbei, man lügst sich in die eigenen taschen so viel und gut es geht. zwischen optimismus und tolldreister realitätsverweigerung liegen welten. und tatsächlich ist die realität gar nicht so schlecht, wenn man ihr mit respekt begegnet, sie nicht immer für alles hasst und man sich erstmal mit ihr angefreundet hat.
bleibt zu hoffen, dass der frühling sich ein wenig beeilt und die sonne all den herrschaften in den arsch tritt, denen so ein tritt ganz gut tun würde.
12. Januar 2004, Rubrik: just
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
eben kam u. zu meinem tisch, beugte sich zu mir und an ihrem blick konnte ich schon sehen, dass jetzt kein lustiger bürotratsch kommen wird.
"bei meinem vater ist krebs diagnostiziert worden. nächste woche kommt er ins krankenhaus. wenn es sich irgendwie ausgeht, werde ich in zwei wochen nach düsseldorf fahren. weisst du miss, das ist doch echt zum scheisse. da hackelt man sein ganzes leben lang, versucht sich etwas aufzubauen und wenn es soweit ist, das erarbeitete geniessen zu können, musst du dich mit so einem scheiss beschäftigen."
damn right. wir wissen nicht, was morgen ist. also tun wir doch einfach jetzt das, was uns spass macht. riskieren was, lassen uns auf waghalsige aktionen ein, fallen auf die schnauze und stehen wieder auf, feiern partys, haben spass und geniessen uns selbst. wer weiss schon, ob wir später ausreichend zeit haben, um all die scheisse zu bauen, die erlebt werden muss ?
oder um es mit thomas d. zu sagen: "... verdammt, wir sind am leben und das ist für mich grund, jede menge gas zu geben..."
"bei meinem vater ist krebs diagnostiziert worden. nächste woche kommt er ins krankenhaus. wenn es sich irgendwie ausgeht, werde ich in zwei wochen nach düsseldorf fahren. weisst du miss, das ist doch echt zum scheisse. da hackelt man sein ganzes leben lang, versucht sich etwas aufzubauen und wenn es soweit ist, das erarbeitete geniessen zu können, musst du dich mit so einem scheiss beschäftigen."
damn right. wir wissen nicht, was morgen ist. also tun wir doch einfach jetzt das, was uns spass macht. riskieren was, lassen uns auf waghalsige aktionen ein, fallen auf die schnauze und stehen wieder auf, feiern partys, haben spass und geniessen uns selbst. wer weiss schon, ob wir später ausreichend zeit haben, um all die scheisse zu bauen, die erlebt werden muss ?
oder um es mit thomas d. zu sagen: "... verdammt, wir sind am leben und das ist für mich grund, jede menge gas zu geben..."
12. Januar 2004, Rubrik: just
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
im büro habe ich singverbot. im speziellen gilt das für fussballgesänge. ich sing trotzdem. leise und im duett mit dem radio. wenn der boss nicht in der nähe ist.
seit heute hab ich auch noch herr-der-ringe-zitat verbot. im speziellen darf ich, wenn ein kollege etwas sagt, nicht mit dem finger auf ihn zeigen und rufen: "der fette hobbit lügt!"
wenn das so weiter geht, ist bald alles verboten, was spass macht.
seit heute hab ich auch noch herr-der-ringe-zitat verbot. im speziellen darf ich, wenn ein kollege etwas sagt, nicht mit dem finger auf ihn zeigen und rufen: "der fette hobbit lügt!"
wenn das so weiter geht, ist bald alles verboten, was spass macht.
12. Januar 2004, Rubrik: just
in der letzten wochen brachte mich morgens nur ein gedanke aus dem bett: "noch soundsolange bis zum wochenende. und da kannst du schlafen, so lange du willst und chillen ohne ende."
in meinem jugendlichen übermut machte ich mir am freitag aber für samstag, acht uhr morgens, einen frisör termin aus. "egal" dachte ich, "danach kannst du dich ja wieder aufs sofa schmeissen." was ich auch für zwei stunden gemacht habe und dann ging ich mit littleguy ins kino. bis wir wieder zu hause waren, war es tatsächlich nacht und der samstag war done.
gestern morgen habe ich erstmal herumgetrödelt, meinen frühstückstermin um eine halbe stunde verschoben, bin schlussendlich mit dem taxi hingefahren und war trotzdem noch zwanzig minuten zu spät dran. mein system stinkt, soviel ist klar.
nach einem frühstück, vielen zigaretten und einem mehr als wirklich angenehmen gespräch, ging ich für eine stunde ins büro, um zu erledigen, was ich längst hätte machen sollen. dabei stellte ich fest, dass die dinge, die man am längsten hinauszögert und für und unentscheidbar hält, oftmals gar nicht so schwierig sind. setzt du dich erstmal hin und lässt dich darauf ein, brauchst du nur noch auf dein gefühl hören. schönes gefühl, wenn es endlich erledigt ist.
danach habe ich noch eine andere freundin getroffen. auf einen kaffee und einen kurzen plausch. daraus wurde ein vierenthalb stündiges gespräch übers bloggen, über männer und über sex im allgemeinen. schönes gespräch, sonst wäre die zeit wohl auch nicht so rasend schnell vergangen.
alles in allem ein wirklich nettes wochenende. ich habe nette leute getroffen, schöne unterhaltungen geführt, viel gelacht, mich gut unterhalten, meine haarfarbe geändert und was wichtiges erledigt. bloss gechillt habe ich nicht. das fällt mir jetzt ein, da mein wecker klingelt, ich längst unter der dusche stehen sollte ich und ich lieber webloge einträge verfasse, weil man das vom bett aus machen kann.
sind ja aber auch nur fünf tage bis zum nächsten wochenende. und da wird dann gechillt. oder auch nicht. mal sehen.
in meinem jugendlichen übermut machte ich mir am freitag aber für samstag, acht uhr morgens, einen frisör termin aus. "egal" dachte ich, "danach kannst du dich ja wieder aufs sofa schmeissen." was ich auch für zwei stunden gemacht habe und dann ging ich mit littleguy ins kino. bis wir wieder zu hause waren, war es tatsächlich nacht und der samstag war done.
gestern morgen habe ich erstmal herumgetrödelt, meinen frühstückstermin um eine halbe stunde verschoben, bin schlussendlich mit dem taxi hingefahren und war trotzdem noch zwanzig minuten zu spät dran. mein system stinkt, soviel ist klar.
nach einem frühstück, vielen zigaretten und einem mehr als wirklich angenehmen gespräch, ging ich für eine stunde ins büro, um zu erledigen, was ich längst hätte machen sollen. dabei stellte ich fest, dass die dinge, die man am längsten hinauszögert und für und unentscheidbar hält, oftmals gar nicht so schwierig sind. setzt du dich erstmal hin und lässt dich darauf ein, brauchst du nur noch auf dein gefühl hören. schönes gefühl, wenn es endlich erledigt ist.
danach habe ich noch eine andere freundin getroffen. auf einen kaffee und einen kurzen plausch. daraus wurde ein vierenthalb stündiges gespräch übers bloggen, über männer und über sex im allgemeinen. schönes gespräch, sonst wäre die zeit wohl auch nicht so rasend schnell vergangen.
alles in allem ein wirklich nettes wochenende. ich habe nette leute getroffen, schöne unterhaltungen geführt, viel gelacht, mich gut unterhalten, meine haarfarbe geändert und was wichtiges erledigt. bloss gechillt habe ich nicht. das fällt mir jetzt ein, da mein wecker klingelt, ich längst unter der dusche stehen sollte ich und ich lieber webloge einträge verfasse, weil man das vom bett aus machen kann.
sind ja aber auch nur fünf tage bis zum nächsten wochenende. und da wird dann gechillt. oder auch nicht. mal sehen.
12. Januar 2004, Rubrik: likes
im märz geht es also wieder los. die zweite staffel von 24 kommt endlich auch in meinem fernseher. und märz ist wirklich gut, denn im jänner und februar ist zuviel los im job, um wirklich regelmässig vor dem fernseher zu sitzen.
also dann, mr. jack bauer, sehen wir uns also im märz. ich freu mich schon drauf.
also dann, mr. jack bauer, sehen wir uns also im märz. ich freu mich schon drauf.
11. Januar 2004, Rubrik: just
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
gerade fühle ich mich wieder wie sechzehn. damals, als ich dachte dreissig wäre echt alt.
vorhin wollte ich nur mal sehen, wer eigentlich director des "give it away" videos war und stiess dabei auf die geburtsdaten der chili peppers. anthony kiedis, flea und chad sind doch tatsächlich schon 42 jahre alt. auf die idee wäre ich nie gekommen. erstens dachte ich wohl irgendwie, dass die herren gar kein alter haben und zweitens dachte ich, sie wären thirtysomethings und keinesfalls über vierzig.
ich war aber schon vor kurzem mal verwundert, als ich las, dass brad pitt 41 jahre alt ist.
spontan dachte ich mir jedesmal "boah, ist das alt." aber das ist in wahrheit so grosser quatsch, wie mit 16 zu denken, dass 30 alt ist.
vielleicht sollte ich mal andenken, aus den kinderpatschen zu hüpfen und mit den grossen jungs zu spielen ?
vorhin wollte ich nur mal sehen, wer eigentlich director des "give it away" videos war und stiess dabei auf die geburtsdaten der chili peppers. anthony kiedis, flea und chad sind doch tatsächlich schon 42 jahre alt. auf die idee wäre ich nie gekommen. erstens dachte ich wohl irgendwie, dass die herren gar kein alter haben und zweitens dachte ich, sie wären thirtysomethings und keinesfalls über vierzig.
ich war aber schon vor kurzem mal verwundert, als ich las, dass brad pitt 41 jahre alt ist.
spontan dachte ich mir jedesmal "boah, ist das alt." aber das ist in wahrheit so grosser quatsch, wie mit 16 zu denken, dass 30 alt ist.
vielleicht sollte ich mal andenken, aus den kinderpatschen zu hüpfen und mit den grossen jungs zu spielen ?
11. Januar 2004, Rubrik: just
ich hasse alle kinobesucher. ich habs schon mal gesagt und ich bleibe dabei: wenn ich erstmal viel viel geld habe, kaufe ich immer die ganze vorstellung auf und schaue die filme alleine an. oder aber, ich bau mir ein eigenes kino in mein haus. gestern tat es mir furchtbar leid, dass es noch nicht so weit ist.
im kino sassen in der reihe hinter mir, aber ein paar sitze weiter links, drei junge kerle. sie quatschen die ganze vorankündigung der demnächst kommenden filme durch und das hätte ich vollkommen in ordnung gefunden, wenn sie über diese filme gesprochen hätte. so wie meine sitznachbarn, die da sagen: "sieht interessant aus" - "na, in den kannst da mit deiner besten freundin gehen. ich schau lieber last samurai."
die jungs hinter uns unterhielten sich aber laustark darüber, was sie tagsüber so gemacht hatten und das liess schon darauf schliessen, dass sie auch während des films nicht vor hatten die klappe zu halten. und recht hatte ich mit der vermutung.
als es mich zu sehr nervte, drehte ich mich mal um und warf den ganz bösen blick nach hinten. einer von ihnen sah mich und war kurz irritiert. deshalb stiess ich noch kurz mit dem kopf ein wenig in die luft und fauchte. das half erstmal. aber nicht für lange.
gegen ende des filmes warf ich dann nochmal eine handvoll popcorn rüber und sagte "haltet die klappe".
als er film dann aus war, kamen die herren auf dem weg raus aus dem saal an mir vorbei. sie blieben stehen und einer sagte: "wenn du nochmal mit popcorn nach mir schmeisst, hamma ein problem."
das machte mich erst recht sauer, also sagte ich: "wenn du nochmal im kino die ganze zeit über laut redest, kannst du froh sein, wenn ich bloss mit popcorn werfe. wieso setzt ihr euch auch in einen dreienthalb-stunden film, wenn er auch nicht interessiert ?" und dann sagte er etwas wirklich witziges, nämlich: "geh bitte, der film war voll unrealistisch." mehr als "wieso gehst du idiot denn dann auch in herr der ringe und nicht zu luther?" fiel mir in dem moment aber auch nicht dazu ein.
kinos sind nicht der richtige ort, um neue freunde zu finden. aber beim nächsten mal gehe ich konsequenter vor. vor dem film wurde darauf aufmerksam gemacht, dass filmpiraterie kein kavaliersdelikt ist und man, sollte man mitbekommen, dass jemand den film auf irgendeine art mitschneidet, das dem kinopersonal sagen soll. ziemlich heftige ansage, die leute zum verpetzen aufzurufen. andererseits kann man so vielleicht die quatscher loswerden ? "du, hinter mir sitzt einer, der redet die ganze zeit davon, dass er den film gerade mitfilmt und ich finde das aber echt nicht ok. sowas ruiniert doch die ganze filmindustrie !! hol den doch lieber mal schnell raus und erteile ihm hausverbot. und damit seine freunde keinen ärger machen, sicherheitshalber die auch rausschmeissen."
im kino sassen in der reihe hinter mir, aber ein paar sitze weiter links, drei junge kerle. sie quatschen die ganze vorankündigung der demnächst kommenden filme durch und das hätte ich vollkommen in ordnung gefunden, wenn sie über diese filme gesprochen hätte. so wie meine sitznachbarn, die da sagen: "sieht interessant aus" - "na, in den kannst da mit deiner besten freundin gehen. ich schau lieber last samurai."
die jungs hinter uns unterhielten sich aber laustark darüber, was sie tagsüber so gemacht hatten und das liess schon darauf schliessen, dass sie auch während des films nicht vor hatten die klappe zu halten. und recht hatte ich mit der vermutung.
als es mich zu sehr nervte, drehte ich mich mal um und warf den ganz bösen blick nach hinten. einer von ihnen sah mich und war kurz irritiert. deshalb stiess ich noch kurz mit dem kopf ein wenig in die luft und fauchte. das half erstmal. aber nicht für lange.
gegen ende des filmes warf ich dann nochmal eine handvoll popcorn rüber und sagte "haltet die klappe".
als er film dann aus war, kamen die herren auf dem weg raus aus dem saal an mir vorbei. sie blieben stehen und einer sagte: "wenn du nochmal mit popcorn nach mir schmeisst, hamma ein problem."
das machte mich erst recht sauer, also sagte ich: "wenn du nochmal im kino die ganze zeit über laut redest, kannst du froh sein, wenn ich bloss mit popcorn werfe. wieso setzt ihr euch auch in einen dreienthalb-stunden film, wenn er auch nicht interessiert ?" und dann sagte er etwas wirklich witziges, nämlich: "geh bitte, der film war voll unrealistisch." mehr als "wieso gehst du idiot denn dann auch in herr der ringe und nicht zu luther?" fiel mir in dem moment aber auch nicht dazu ein.
kinos sind nicht der richtige ort, um neue freunde zu finden. aber beim nächsten mal gehe ich konsequenter vor. vor dem film wurde darauf aufmerksam gemacht, dass filmpiraterie kein kavaliersdelikt ist und man, sollte man mitbekommen, dass jemand den film auf irgendeine art mitschneidet, das dem kinopersonal sagen soll. ziemlich heftige ansage, die leute zum verpetzen aufzurufen. andererseits kann man so vielleicht die quatscher loswerden ? "du, hinter mir sitzt einer, der redet die ganze zeit davon, dass er den film gerade mitfilmt und ich finde das aber echt nicht ok. sowas ruiniert doch die ganze filmindustrie !! hol den doch lieber mal schnell raus und erteile ihm hausverbot. und damit seine freunde keinen ärger machen, sicherheitshalber die auch rausschmeissen."
11. Januar 2004, Rubrik: dislikes
als ich so elf oder zwölf jahre als war, haben meine freundin wöchtenlich bravo gelesen. ich hingegen las immer amerikanische teeniemagazine. den genauen grund dafür weiss ich heute nicht mehr. wahrscheinlich machte ich das deshalb, weil die musiktechnisch näher am puls waren.
was film und fernsehen betraf, wusste ich alles über diverse jungstars, die bei uns zu dem zeitpunkt niemand kannte. bis die serien bei uns liefen, zogen locker noch drei bis fünf jahre ins land. bei filmen ging es aber natürlich schneller.
unter anderem las ich in einem dieser magazine mal ein interview mit sean astin. dabei ging es darum, wie er seinen vater john astin, der den gomez adams in "the adams family" spielte, dazu überredete, schauspieler werden zu dürfen. sein vater hat da einwände und sean's argumten war gewesen: "dad, i can act!"
daran musste ich heute abend denken, als ich ihn auf der grossen kinoleinwand im letzten teil von "herr der ringe" sah. in der rolle des sam, der die begriffe freundschaft und loyalität on a whole new level hievte.
ebenso wie elijah wood den blick mit der grössten traurigkeit überhaupt neu definiert hat. solche augen, die einem für einen moment glauben lassen, man sieht in einen bodenlosen abgrund und kann absolut nicht feststellen, ob da unten nun ein strand mit cocktails oder das ewige fegefeuer wartet, habe ich bisher nur einmal gesehen. die waren aber nicht blau und der kerl trug auch nicht die bürde des rings, sondern trank bloss bier aus einer flasche.
gestern abend wurde mir sehr dazu geraten, mir den dritten teil im kino anzusehen und nicht auf die dvd zu warten. und ich bin froh, dass ich darauf gehört habe. schöner film, schöne bilder, schöne geschichte. die kampfszenen sind auf einem bildschirm etwas besser zu verfolgen. auf einer grossen leinwand ist kaum zu überblicken, wer da jetzt gerade wen enthauptet. nach dem dritten toten verlässt man sich einfach drauf, dass die jungs erkennen, ob sie einem feind gegenüber stehen oder einem aus den eigenen reihen. ich fürchte, ich hätte den überblick verloren.
nun ist es zu ende und obwohl ich doch erst vor zehn wochen den ersten teil sah, tut es mir ein bisschen leid. nach dem ersten teil war ich gespannt auf den zweiten, nach dem zweiten freute ich mich wirklich auf den dritten. und jetzt ist es also vorbei.
was film und fernsehen betraf, wusste ich alles über diverse jungstars, die bei uns zu dem zeitpunkt niemand kannte. bis die serien bei uns liefen, zogen locker noch drei bis fünf jahre ins land. bei filmen ging es aber natürlich schneller.
unter anderem las ich in einem dieser magazine mal ein interview mit sean astin. dabei ging es darum, wie er seinen vater john astin, der den gomez adams in "the adams family" spielte, dazu überredete, schauspieler werden zu dürfen. sein vater hat da einwände und sean's argumten war gewesen: "dad, i can act!"
daran musste ich heute abend denken, als ich ihn auf der grossen kinoleinwand im letzten teil von "herr der ringe" sah. in der rolle des sam, der die begriffe freundschaft und loyalität on a whole new level hievte.
ebenso wie elijah wood den blick mit der grössten traurigkeit überhaupt neu definiert hat. solche augen, die einem für einen moment glauben lassen, man sieht in einen bodenlosen abgrund und kann absolut nicht feststellen, ob da unten nun ein strand mit cocktails oder das ewige fegefeuer wartet, habe ich bisher nur einmal gesehen. die waren aber nicht blau und der kerl trug auch nicht die bürde des rings, sondern trank bloss bier aus einer flasche.
gestern abend wurde mir sehr dazu geraten, mir den dritten teil im kino anzusehen und nicht auf die dvd zu warten. und ich bin froh, dass ich darauf gehört habe. schöner film, schöne bilder, schöne geschichte. die kampfszenen sind auf einem bildschirm etwas besser zu verfolgen. auf einer grossen leinwand ist kaum zu überblicken, wer da jetzt gerade wen enthauptet. nach dem dritten toten verlässt man sich einfach drauf, dass die jungs erkennen, ob sie einem feind gegenüber stehen oder einem aus den eigenen reihen. ich fürchte, ich hätte den überblick verloren.
nun ist es zu ende und obwohl ich doch erst vor zehn wochen den ersten teil sah, tut es mir ein bisschen leid. nach dem ersten teil war ich gespannt auf den zweiten, nach dem zweiten freute ich mich wirklich auf den dritten. und jetzt ist es also vorbei.
10. Januar 2004, Rubrik: likes
ich denke, ich habe genug von dieser arbeitswoche. deshalb werde ich jetzt auch meinen tisch genau so lassen, wie er gerade aussieht. chaos steht mir gut, warum also nicht ?
die woche war stressig. die nächste wird noch stressiger. die danach werden auch nicht besser. aber das macht nichts, denn spass habe ich allemal dabei.
nur für heute ist es erstmal genug. mein kopf beginnt gerade wieder ein wenig zu schmerzen, mein nacken ist verspannt, ich habe hunger und zudem bin ich müde. sofa und essen und fernsehen klingt nach heaven. nach erreichbarem heaven.
zudem will ich heute nicht mehr reden. und wenn schon, dann nur sachen wie: a sandwich walks into a bar and the bartender says...
"sorry, we don't serve food in here"
noch ein kurzer check, ob alles erledigt ist:
für das briefing am montag alles vorbereitet ? fast. den rest kann ich aber erst am montag vormittag machen. ist aber nicht meine schuld.
steht auf der to-do-list noch etwas ? bis auf einen punkt alles erledigt. und da hat mir wohl jemand die falsche e-mail adresse gegeben. egal, da ruf ich montag vormittag an.
alle beleidigt, die darum gebeten haben ? auf jeden fall.
na dann: geh nach hause miss !
die woche war stressig. die nächste wird noch stressiger. die danach werden auch nicht besser. aber das macht nichts, denn spass habe ich allemal dabei.
nur für heute ist es erstmal genug. mein kopf beginnt gerade wieder ein wenig zu schmerzen, mein nacken ist verspannt, ich habe hunger und zudem bin ich müde. sofa und essen und fernsehen klingt nach heaven. nach erreichbarem heaven.
zudem will ich heute nicht mehr reden. und wenn schon, dann nur sachen wie: a sandwich walks into a bar and the bartender says...
"sorry, we don't serve food in here"
noch ein kurzer check, ob alles erledigt ist:
für das briefing am montag alles vorbereitet ? fast. den rest kann ich aber erst am montag vormittag machen. ist aber nicht meine schuld.
steht auf der to-do-list noch etwas ? bis auf einen punkt alles erledigt. und da hat mir wohl jemand die falsche e-mail adresse gegeben. egal, da ruf ich montag vormittag an.
alle beleidigt, die darum gebeten haben ? auf jeden fall.
na dann: geh nach hause miss !
09. Januar 2004, Rubrik: just
eine kollegin von mir macht offensichtlich gerade den kurs "zicke sein im alltag für fortgeschrittene". keine ahnung was bei der lady abgeht und eigentlich will ich es auch gar nicht wissen, solang ich nicht davon betroffen bin. gerade vorhin war ich aber betroffen.
sie spielte in ihrem büro laut musik. zu laut. zudem schlechte musik.
das musste in der sekunde mit der kollegin in meinem büro besprochen werden.
m.: "was soll das denn ? macht die jetzt eine gegenveranstaltung?"
b.: "naja, lass sie halt ein bisschen. freitag abend und so."
m.: "aber hör dir die musik doch mal an. das geht gar nicht. ich ruf die jetzt mal an und frag, ob sie auf dem weg zur arbeit gegen einen bauch gerannt ist."
b.: "nein, sei freundlich."
m.: "nö, charme ist auf dieser seite des büros heute nicht mehr zu bekommen. entweder rufst du sie an und machst den lärm weg oder ich geh nach hinten und mach den player kaputt."
worauf sich meine kollegin gleich mal den hörer schnappte, um mir zu zeigen, wie man sowas taktvoll macht.
b.: "hey, wieso sind wir denn zu deiner party nicht eingeladen ?"
die süsse liebe kleine kollegin hörte ich auch ohne telefon durchs ganze büro keifen:
"ja!! ich dreh eh schon leiser !!"
leiser gedreht hat sie, aber dennoch tut es mir jetzt leid, dass ich sie nicht angerufen habe. ich hätte sie auf ihr gekeife hin sehr gerne zusammengefalten. aber vielleicht krieg ich ja heute noch eine chance...
("zusammengefalten" ist ein ausdruck, den ich heute von herrn wollmilcheber gelernt habe.)
sie spielte in ihrem büro laut musik. zu laut. zudem schlechte musik.
das musste in der sekunde mit der kollegin in meinem büro besprochen werden.
m.: "was soll das denn ? macht die jetzt eine gegenveranstaltung?"
b.: "naja, lass sie halt ein bisschen. freitag abend und so."
m.: "aber hör dir die musik doch mal an. das geht gar nicht. ich ruf die jetzt mal an und frag, ob sie auf dem weg zur arbeit gegen einen bauch gerannt ist."
b.: "nein, sei freundlich."
m.: "nö, charme ist auf dieser seite des büros heute nicht mehr zu bekommen. entweder rufst du sie an und machst den lärm weg oder ich geh nach hinten und mach den player kaputt."
worauf sich meine kollegin gleich mal den hörer schnappte, um mir zu zeigen, wie man sowas taktvoll macht.
b.: "hey, wieso sind wir denn zu deiner party nicht eingeladen ?"
die süsse liebe kleine kollegin hörte ich auch ohne telefon durchs ganze büro keifen:
"ja!! ich dreh eh schon leiser !!"
leiser gedreht hat sie, aber dennoch tut es mir jetzt leid, dass ich sie nicht angerufen habe. ich hätte sie auf ihr gekeife hin sehr gerne zusammengefalten. aber vielleicht krieg ich ja heute noch eine chance...
("zusammengefalten" ist ein ausdruck, den ich heute von herrn wollmilcheber gelernt habe.)
09. Januar 2004, Rubrik: just
seidenkracher vom meinl am graben. nicht im sackerln, sondern im glas. zuckerl in einem glas. alleine deshalb schon lustig.
und dann schmecken sie nach in-den-kindergarten-gehen und nach sommerferien bei meiner oma. schmecken nach gut und nach kakao.
irgendjemand, ich weiss nicht wer, aber es muss eine sehr nette person gewesen sein, hat uns zu weihnachten eine korb mit allerlei leckeren sachen im büro vorbeigebracht. darunter waren auch diese seidenkracher. und weil ich denke, dass die zu mir gehören, habe ich sie aus der küche gemopst und zu mir auf den schreibtisch gestellt. dort sehen sie in mitten von locher, klammermaschine, verschiedensten stifen, diversen unterlagen und post-its ganz grossartig aus. wie der fels in der brandung.
alleine der moment, in dem man so einen seidenkracher in den mund steckt und mit der zunge über die gerillte oberfläche fährt, ist schon nahezu perfekt. man kann sie ganz leicht aufbeissen, weil die ummantelung der schokolade eben wie seide ist. und diese zerfällt dabei in tausend kleine splitter, aber die sind ganz weich und fein, fast wie staub.
irgendwem ist es wohl gelungen, zufriedenheit zu portionieren und in ein glas zu füllen.
und dann schmecken sie nach in-den-kindergarten-gehen und nach sommerferien bei meiner oma. schmecken nach gut und nach kakao.
irgendjemand, ich weiss nicht wer, aber es muss eine sehr nette person gewesen sein, hat uns zu weihnachten eine korb mit allerlei leckeren sachen im büro vorbeigebracht. darunter waren auch diese seidenkracher. und weil ich denke, dass die zu mir gehören, habe ich sie aus der küche gemopst und zu mir auf den schreibtisch gestellt. dort sehen sie in mitten von locher, klammermaschine, verschiedensten stifen, diversen unterlagen und post-its ganz grossartig aus. wie der fels in der brandung.
alleine der moment, in dem man so einen seidenkracher in den mund steckt und mit der zunge über die gerillte oberfläche fährt, ist schon nahezu perfekt. man kann sie ganz leicht aufbeissen, weil die ummantelung der schokolade eben wie seide ist. und diese zerfällt dabei in tausend kleine splitter, aber die sind ganz weich und fein, fast wie staub.
irgendwem ist es wohl gelungen, zufriedenheit zu portionieren und in ein glas zu füllen.
09. Januar 2004, Rubrik: likes
gestern, im cafe museum, weils einfach zu verlockend war:
m.: "können wir noch was bestellen ?"
kellner: "gerne."
m.: "wir hätten gerne einen kaffee verkehrt und einen cafe latte."
kellner: "ähm, das ist das selbe."
m., grinsend: "ja, ich weiss."
kellner, grinsend: "also zwei cafe latte"
einen tisch weiter drehte er sich nochmal um und zwinkerte mir zu. wer sagt, dass wiener kaffeehauskellner ewig granteln, lügt.
m.: "können wir noch was bestellen ?"
kellner: "gerne."
m.: "wir hätten gerne einen kaffee verkehrt und einen cafe latte."
kellner: "ähm, das ist das selbe."
m., grinsend: "ja, ich weiss."
kellner, grinsend: "also zwei cafe latte"
einen tisch weiter drehte er sich nochmal um und zwinkerte mir zu. wer sagt, dass wiener kaffeehauskellner ewig granteln, lügt.
09. Januar 2004, Rubrik: conversations haeppchen
u. kommt bei meinem tisch vorbei.
m.: "du u., sag mir doch mal bei gelegenheit, welche dvds ihr zu hause habt. ich würde mir gern mal ein paar ausborgen."
u.: "oh, da hab ich null plan. aber ich frag nachher mal den a., der weiss alle auswendig."
m.: "ja, wunderbar. danke."
einige minuten später steht sie wieder vor mir.
u.: "du, mir ist eingefallen, skalk haben wir jetzt neu zu hause."
m.: "was ist ein skalk ?"
u.: "so ein film und der wird dann so ein grosser blauer mann."
m., lachend: "das ist hulk und er wird grün, nicht blau."
u.: "siehst, so gut kenn ich mich aus."
m.: "du u., sag mir doch mal bei gelegenheit, welche dvds ihr zu hause habt. ich würde mir gern mal ein paar ausborgen."
u.: "oh, da hab ich null plan. aber ich frag nachher mal den a., der weiss alle auswendig."
m.: "ja, wunderbar. danke."
einige minuten später steht sie wieder vor mir.
u.: "du, mir ist eingefallen, skalk haben wir jetzt neu zu hause."
m.: "was ist ein skalk ?"
u.: "so ein film und der wird dann so ein grosser blauer mann."
m., lachend: "das ist hulk und er wird grün, nicht blau."
u.: "siehst, so gut kenn ich mich aus."
09. Januar 2004, Rubrik: conversations haeppchen