als ich das erste mal die werbung für die levi's anti-form sah, musste ich grinsend den kopf schütteln und dachte so bei mir "gott, was soll das denn ??"
dann sah ich die werbung, in der dieser nette kerl in seiner anti-form levi's einen hot dog kauft und auf schokolade darauf besteht. die fand ich ganz nett.
und vor kurzem sah ich dann den spot, in der dieser süsse kleine kerl diesem zweimeterfünfzig türsteher vollkommen ungefragt erklärt, warum er auf keinen fall in seinen club reinkommen will. weil er eben nicht passend angezogen ist, das aber nun mal sein stil wäre.
gute werbung. coole werbung. funktioniert mit sicherheit.
und so sehr ich anfangs den kopf schüttelte, umso mehr kann ich inzwischen das wort leiden. anti-form. anti-form. gefällt mir gut. weil meinem leben in der letzten zeit immer häufiger dinge ganz gut stehen, die am anfang so gar nicht zu passen schienen. ganz klar anti-form, aber letztendlich doch ziemlich schick.
dann sah ich die werbung, in der dieser nette kerl in seiner anti-form levi's einen hot dog kauft und auf schokolade darauf besteht. die fand ich ganz nett.
und vor kurzem sah ich dann den spot, in der dieser süsse kleine kerl diesem zweimeterfünfzig türsteher vollkommen ungefragt erklärt, warum er auf keinen fall in seinen club reinkommen will. weil er eben nicht passend angezogen ist, das aber nun mal sein stil wäre.
gute werbung. coole werbung. funktioniert mit sicherheit.
und so sehr ich anfangs den kopf schüttelte, umso mehr kann ich inzwischen das wort leiden. anti-form. anti-form. gefällt mir gut. weil meinem leben in der letzten zeit immer häufiger dinge ganz gut stehen, die am anfang so gar nicht zu passen schienen. ganz klar anti-form, aber letztendlich doch ziemlich schick.
24. März 2004, Rubrik: likes
seit gestern mittag regnet es. durchgehend. von oben. reichlich nass. und auch nur draussen.
laut dem weatherforecast regnet es noch bis einschiesslich samstag weiter. der erste trockene tag wäre der sonntag.
morgen ist allerdings erst donnerstag. das bedeutet, dass es noch drei weitere tage durchregnet.
oh bitte, ich bin nicht das paddington bear. ich hab keinen gelben regenmantel und auch keine regenstiefel.
ich springe auch nicht pfeifend durch pfützen, klettere übermütig auf strassenlaternen herum und steppen kann ich sowieso nicht.
von mir aus kann man also einfach den regen jetzt wieder abstellen. dann haben die wetter voraussagenden herrschaften zwar gelogen, aber die könnte ich drüber hinweg sehen. doch ja, das würde ich tun. sehr gern sogar.
laut dem weatherforecast regnet es noch bis einschiesslich samstag weiter. der erste trockene tag wäre der sonntag.
morgen ist allerdings erst donnerstag. das bedeutet, dass es noch drei weitere tage durchregnet.
oh bitte, ich bin nicht das paddington bear. ich hab keinen gelben regenmantel und auch keine regenstiefel.
ich springe auch nicht pfeifend durch pfützen, klettere übermütig auf strassenlaternen herum und steppen kann ich sowieso nicht.
von mir aus kann man also einfach den regen jetzt wieder abstellen. dann haben die wetter voraussagenden herrschaften zwar gelogen, aber die könnte ich drüber hinweg sehen. doch ja, das würde ich tun. sehr gern sogar.
24. März 2004, Rubrik: just
tatäschlich hatte diese vollkommen durchgeknallte mary poppins person aber doch immer wieder recht, wenn sie behauptet, dass so ein löffelchen voll zucker bitt're medizin versüsst.
und immer dann, wenn gerade alles mehr als optimal ist, das leben fast schon zu perfekt scheint, dann dreht sich der wind und es geht wieder bergab.
es scheint mir immer wichtiger, die balance nicht zu verlieren und bei diesen auf-und-ab des lebens einfach ein wenig zu sliden und sich nicht immer gleich vom emotionalen board kippen zu lassen. natürlich kann man sich auch einfach nicht entmutigen lassen und immer wieder aufsteigen und manchmal wird das auch dringend notwenig sein. aber das eigentliche ziel sollte es wohl dennoch sein, so lange wie möglich das gleichgewicht zu halten. mitunter fährt man dabei nur gerade noch akzeptable haltungsnoten ein und auch davon darf man sich nicht beirren lassen.
da bleibt wohl nur eins zu tun: üben, üben, üben...
und immer dann, wenn gerade alles mehr als optimal ist, das leben fast schon zu perfekt scheint, dann dreht sich der wind und es geht wieder bergab.
es scheint mir immer wichtiger, die balance nicht zu verlieren und bei diesen auf-und-ab des lebens einfach ein wenig zu sliden und sich nicht immer gleich vom emotionalen board kippen zu lassen. natürlich kann man sich auch einfach nicht entmutigen lassen und immer wieder aufsteigen und manchmal wird das auch dringend notwenig sein. aber das eigentliche ziel sollte es wohl dennoch sein, so lange wie möglich das gleichgewicht zu halten. mitunter fährt man dabei nur gerade noch akzeptable haltungsnoten ein und auch davon darf man sich nicht beirren lassen.
da bleibt wohl nur eins zu tun: üben, üben, üben...
24. März 2004, Rubrik: just
seit heute steht die neue n.e.r.d. cd "fly or die" in den läden und ist für jedermann käuflich erwerbbar. ob meiner grossen schwäche für die neptunes, sage ich nur kurz, dass die cd so awesome ist wie der vorgänger.
sehr schön fand ich aber die danksagung der jungs. während sich die meisten künstler über mindestens eine volle bookletseite bei all den menschen bedanken, denen sie irgendwann mal über den weg gelaufen sind, bringen es die drei jungs zusammen auf genau sieben zeilen.
auch oft sehr amüsant, die danksagung an den aktuellen freund oder die aktuelle freundin. ich finde es immer ein wenig peinlich, wenn bei jeder cd einer anderen traumfrau gedankt und die ewige liebe gestanden wird. aber irgendwie ist das wohl obligatorisch und da pharrell gerade keine freundin vorweisen kann, schrieb er folgendes:
to my future girlfriend: you can blame me as to why we haven't met yet. i was working on this album, but now i'm hitting the road, i'm ready and i can't wait until we meet each other. don't worry, i'll know when it's you!!!!
gewitzter kerl, dieser pharrell. in wien nennt man das den "arschlochschmäh".
sehr schön fand ich aber die danksagung der jungs. während sich die meisten künstler über mindestens eine volle bookletseite bei all den menschen bedanken, denen sie irgendwann mal über den weg gelaufen sind, bringen es die drei jungs zusammen auf genau sieben zeilen.
auch oft sehr amüsant, die danksagung an den aktuellen freund oder die aktuelle freundin. ich finde es immer ein wenig peinlich, wenn bei jeder cd einer anderen traumfrau gedankt und die ewige liebe gestanden wird. aber irgendwie ist das wohl obligatorisch und da pharrell gerade keine freundin vorweisen kann, schrieb er folgendes:
to my future girlfriend: you can blame me as to why we haven't met yet. i was working on this album, but now i'm hitting the road, i'm ready and i can't wait until we meet each other. don't worry, i'll know when it's you!!!!
gewitzter kerl, dieser pharrell. in wien nennt man das den "arschlochschmäh".
22. März 2004, Rubrik: likes
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konzept ist ein wort, dass ich auf freiwilliger basis kaum verwende. so gut wie nie, eigentlich überhaupt nicht. konzept kommt in meinem wortschaft nicht vor. man könnte auch sagen, dass meine wortwahl gar kein konzept vorzuweisen hat.
in der zeit von jänner bis april bekommen wir im büro sehr oft anrufen von leuten, die sich über die vorgangsweise zur bewerbung zu einer veranstaltung informieren wollen und das funktioniert nun mal so, dass die erstmal ihr interesse kund tun und später zwei konzepte einreichen müssen. und da sind sie nun, die konzepte.
je-des-mal wenn einer dieser anrufer mich erwischt, klingt mein text so: "... sie kriegen dann von uns alle infos und sie müssen zwei ... zwei... ähm .... zwei.... herrgott, mir fehlt doch jedesmal wieder dieses wort .... zwei .....".
machmal sind leute dran, die halbwegs flink mitdenken. die sagen dann: "konzepte vielleicht ? brauchen sie dann zwei konzepte?"
manche warten auch nur geduldig und ich setzt dann eben den publikumsjoker ein und frag die kolleginnen.
ich kapier nicht, warum ich mir dieses wort nicht merken kann. immer wenn ich es brauche, ist es komplett weg. fast so, als wäre es auch noch nie da gewesen. ein echtes ärgernis, sowas.
in der zeit von jänner bis april bekommen wir im büro sehr oft anrufen von leuten, die sich über die vorgangsweise zur bewerbung zu einer veranstaltung informieren wollen und das funktioniert nun mal so, dass die erstmal ihr interesse kund tun und später zwei konzepte einreichen müssen. und da sind sie nun, die konzepte.
je-des-mal wenn einer dieser anrufer mich erwischt, klingt mein text so: "... sie kriegen dann von uns alle infos und sie müssen zwei ... zwei... ähm .... zwei.... herrgott, mir fehlt doch jedesmal wieder dieses wort .... zwei .....".
machmal sind leute dran, die halbwegs flink mitdenken. die sagen dann: "konzepte vielleicht ? brauchen sie dann zwei konzepte?"
manche warten auch nur geduldig und ich setzt dann eben den publikumsjoker ein und frag die kolleginnen.
ich kapier nicht, warum ich mir dieses wort nicht merken kann. immer wenn ich es brauche, ist es komplett weg. fast so, als wäre es auch noch nie da gewesen. ein echtes ärgernis, sowas.
22. März 2004, Rubrik: just
die gegend rund um mein büro fühlt sich an wie ein dorf. zumindest für mich. und ich meine das so positiv, wie man etwas nur meinen kann.
wenn ich in der trafik spontan wiedermal eine andere marke kaufe, legt mir der trafikant immer trotzdem die hin, die ich üblicherweise kaufe. und wenn ich anfang zu grinsen, realisiert er erst, was ich gesagt habe und tauscht sie irritiert gegen die anderen aus.
gestern abend ging ich nochmal kurz ins büro, weil ich etwas vergessen hatte. auf dem weg hin kam ich an der bagel station vorbei. der geschäftsführer machte gerade die tür zu.
ich: "hey, sperrt ihr schon zu ?" er: "nein, es wird nur ein bisschen kühl drinnen. wieso gehst du denn um die zeit ins büro ?" ich: "ich hab bloss was vergessen. kannst du mir schon mal einen moccachino machen, ich bin gleich wieder da." er: "ja klar. mit karamelsirup, ich weiss." ich: "sag, hat deine freundin ihren ipod jetzt schon ausprobiert?" er: "ja, aber irgendwie kennt sie sich nicht so richtig aus und mag ihn nicht so wirklich." ich: "dann frag sie doch mal, ob sie ihn nicht verkaufen will." er: "ja klar, kann ich gern machen."
der zeitungsmann bei der u-bahn station grüsst mich abends immer und fragt, wie mein tag war. er stand früher mal bei meiner station zu hause, da sahen wir uns immer morgens und er wünschte mir einen schönen tag. ich kaufe zwar nie eine zeitung, aber die zeitungsmänner grüsse ich immer. die sehe ich täglich, das heisst tatsächlich öfter als meine mutter.
wenn du also auf dem heimweg bis zur u-bahn an jeder ecke jemanden triffst, den du im weitesten sinne kennst, grüsst und vielleicht auch ein paar worte plauderst, ergibt das in summe ein wohliges gefühl von in einer stadt zu hause sein.
natürlich funktioniert das nicht über ganz wien. aber wenns über ein paar hundert meter hin funktioniert, reicht das doch auch schon.
wenn ich in der trafik spontan wiedermal eine andere marke kaufe, legt mir der trafikant immer trotzdem die hin, die ich üblicherweise kaufe. und wenn ich anfang zu grinsen, realisiert er erst, was ich gesagt habe und tauscht sie irritiert gegen die anderen aus.
gestern abend ging ich nochmal kurz ins büro, weil ich etwas vergessen hatte. auf dem weg hin kam ich an der bagel station vorbei. der geschäftsführer machte gerade die tür zu.
ich: "hey, sperrt ihr schon zu ?" er: "nein, es wird nur ein bisschen kühl drinnen. wieso gehst du denn um die zeit ins büro ?" ich: "ich hab bloss was vergessen. kannst du mir schon mal einen moccachino machen, ich bin gleich wieder da." er: "ja klar. mit karamelsirup, ich weiss." ich: "sag, hat deine freundin ihren ipod jetzt schon ausprobiert?" er: "ja, aber irgendwie kennt sie sich nicht so richtig aus und mag ihn nicht so wirklich." ich: "dann frag sie doch mal, ob sie ihn nicht verkaufen will." er: "ja klar, kann ich gern machen."
der zeitungsmann bei der u-bahn station grüsst mich abends immer und fragt, wie mein tag war. er stand früher mal bei meiner station zu hause, da sahen wir uns immer morgens und er wünschte mir einen schönen tag. ich kaufe zwar nie eine zeitung, aber die zeitungsmänner grüsse ich immer. die sehe ich täglich, das heisst tatsächlich öfter als meine mutter.
wenn du also auf dem heimweg bis zur u-bahn an jeder ecke jemanden triffst, den du im weitesten sinne kennst, grüsst und vielleicht auch ein paar worte plauderst, ergibt das in summe ein wohliges gefühl von in einer stadt zu hause sein.
natürlich funktioniert das nicht über ganz wien. aber wenns über ein paar hundert meter hin funktioniert, reicht das doch auch schon.
20. März 2004, Rubrik: likes
vor kurzem telefonierte ich mit einer freundin. sie erzählte mir von den aktuellen ereignissen rund um den kerl, der gerade versucht ihr herz zu erobern und von einem brief, den er ihr geschrieben hatte. als sie mit ihrem bericht fertig war fragte sie: "und, was meinst du dazu ?"
und ich sagte, was ich vor nicht allzu langer zeit wohl nicht für möglich gehalten hätte.
"ich bin wohl die falsche ansprechpartnerin für sowas. das sind worte, nur worte."
sein brief war süss gewesen und was er zu sagen hatte, war wirklich lieb und schmeichelhaft für meine freundin und ganz sicher hatte er auch gesagt, was er in dem moment fühlte. ich will also an der ernsthaftigkeit seiner gefühle oder an der des briefes nicht rütteln. und dennoch sind es letztendlich nur worte.
mit den richtigen worten war ich früher mal mit leichtigkeit um den finger zu wickeln. ich schmolz wie crushed ice in einem drink, nämlich viel zu schnell.
heute aber reicht das nicht. heute will ich taten sehen. heute will ich erkennen können, dass er sich auf mich einstellt. heute gebe ich einen scheiss auf grosse worte und versprechungen und auf in schöne worte gehüllte gefühle. ich will merken können, wieviel ihm an mir liegt, ohne dass er mich darauf hinweist.
natürlich fühlt sich ein sms mit den worten "ich kanns kaum noch erwarten...", eine stunde bevor man zu ihm kommt, gut an. aber auch bei worten kommt es auf die dosis an und sprache kann, speziell in herzensangelegenheiten, überstrapaziert werden.
nach 28 jahren halte ich nun also für mich folgende faustregel fest:
je grösser und schwerwiegender die worte, desto weniger ist mit taten zu rechnen.
das passte bisher immer wie gespuckt. da muss was dran sein.
und ich sagte, was ich vor nicht allzu langer zeit wohl nicht für möglich gehalten hätte.
"ich bin wohl die falsche ansprechpartnerin für sowas. das sind worte, nur worte."
sein brief war süss gewesen und was er zu sagen hatte, war wirklich lieb und schmeichelhaft für meine freundin und ganz sicher hatte er auch gesagt, was er in dem moment fühlte. ich will also an der ernsthaftigkeit seiner gefühle oder an der des briefes nicht rütteln. und dennoch sind es letztendlich nur worte.
mit den richtigen worten war ich früher mal mit leichtigkeit um den finger zu wickeln. ich schmolz wie crushed ice in einem drink, nämlich viel zu schnell.
heute aber reicht das nicht. heute will ich taten sehen. heute will ich erkennen können, dass er sich auf mich einstellt. heute gebe ich einen scheiss auf grosse worte und versprechungen und auf in schöne worte gehüllte gefühle. ich will merken können, wieviel ihm an mir liegt, ohne dass er mich darauf hinweist.
natürlich fühlt sich ein sms mit den worten "ich kanns kaum noch erwarten...", eine stunde bevor man zu ihm kommt, gut an. aber auch bei worten kommt es auf die dosis an und sprache kann, speziell in herzensangelegenheiten, überstrapaziert werden.
nach 28 jahren halte ich nun also für mich folgende faustregel fest:
je grösser und schwerwiegender die worte, desto weniger ist mit taten zu rechnen.
das passte bisher immer wie gespuckt. da muss was dran sein.
20. März 2004, Rubrik: thinking
wien. samstag abend. 21 uhr 43. kühl draussen, aber ertragbar. die frisur HÄLT.
und schon wieder hab ich keine zigaretten...
und schon wieder hab ich keine zigaretten...
20. März 2004, Rubrik: just
miss: "sag miss, wie läuft es eigentlich mit diesem kerl ?"
miss: "ganz gut, irgendwie. sehr gut sogar, eigentlich. was ich ein bisschen seltsam finde, weil er eigentlich nicht mein typ ist. nicht wirklich.
miss: "ach ? und was ist dein typ ?
miss: mal sehen... mein typ sind chaotische kerle. männer, die sich gerade bemühen, ihr leben irgendwie auf die reihe zu kriegen, mitten im selbstfindungsprozess festhängen, nicht wissen, wohin sie eigentich wollen, auf der trennung von der ex hängengeblieben sind, zwar viel action mit sich bringen, aber im alltag absolut nicht tragbar sind....ich glaube, die beschreibung beschreibt alle männer der letzten jahre ganz gut.
miss: "na, da gratulier ich aber."
miss: "ach, halt doch die klappe, du tussi.
miss: "ganz gut, irgendwie. sehr gut sogar, eigentlich. was ich ein bisschen seltsam finde, weil er eigentlich nicht mein typ ist. nicht wirklich.
miss: "ach ? und was ist dein typ ?
miss: mal sehen... mein typ sind chaotische kerle. männer, die sich gerade bemühen, ihr leben irgendwie auf die reihe zu kriegen, mitten im selbstfindungsprozess festhängen, nicht wissen, wohin sie eigentich wollen, auf der trennung von der ex hängengeblieben sind, zwar viel action mit sich bringen, aber im alltag absolut nicht tragbar sind....ich glaube, die beschreibung beschreibt alle männer der letzten jahre ganz gut.
miss: "na, da gratulier ich aber."
miss: "ach, halt doch die klappe, du tussi.
20. März 2004, Rubrik: in the process
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vorhin sah ich in der u-bahn ein junges mädchen. ich schätze, sie war anfang zwanzig oder knapp darunter. ihre haare trug sie auf der rechten seite kurz und auf der linken seite fiel ihr ein etwas zu lang geratener pony ins gesicht, aber das sollte wohl so sein.
ihre gelbe weste mit grünem muster auf den ärmeln passte farblich nicht zu ihrem t-shirt, aber auch das sollte wohl so sein.
auf der tasche die sie so trug, dass der träger quer über ihre brust verlief, hatte sie mit einem stift viele sprüche gekritzelt. und auch ihre hose war von oben bis unten mit solchen beschriftet. sie hatte sie nicht in blockschrift geschrieben, doch die auf der tasche waren trotzdem einigermassen lesbar. die auf ihrer hose hatte sie jedoch so geschrieben, dass sie sie lesen konnte, wenn sie an sich hinunter sah. ihr gegenüber musste also auf dem kopf stehen oder sich schon ein wenig verbiegen, um auch von ihrer hose unterhalten zu werden. gleichzeitig hiess das wohl aber auch, dass sie die sprüche für sich selbst notiert hatte und die nicht als message an andere gedacht waren.
sie sass da, hatte ihren kopf an die scheibe gelehnt und sah aus dem fenster. sie hatte mühe die augen offen zu halten und wirkte müde. sehr müde. es war nicht diese angenehme müdigkeit, die man fühlt, wenn man einen schönen und erlebnisreichen tag gehabt hatte. es war nicht diese zufriedene müdigkeit. man konnte fast meinen, sie war gerade im begriff, die müdigkeit neu zu definieren.
in ihren augen war kein glänzen und auf ihrer hose stand der janis joplin spruch "freedom is just another word for nothing left to lose". auf ihrer hose war "eigentlich weiss keiner genau, warum wir leben" zu lesen und das alles zusammen umgab sie mit einer traurigkeit die mich berührte.
hätte ich einen stift bei mir gehabt, hätte ich ihr auch was auf die hose geschrieben:
hey verdammt, ich bin am leben und das ist für mich grund genug jede menge gas zu geben. thomas d.
ihre gelbe weste mit grünem muster auf den ärmeln passte farblich nicht zu ihrem t-shirt, aber auch das sollte wohl so sein.
auf der tasche die sie so trug, dass der träger quer über ihre brust verlief, hatte sie mit einem stift viele sprüche gekritzelt. und auch ihre hose war von oben bis unten mit solchen beschriftet. sie hatte sie nicht in blockschrift geschrieben, doch die auf der tasche waren trotzdem einigermassen lesbar. die auf ihrer hose hatte sie jedoch so geschrieben, dass sie sie lesen konnte, wenn sie an sich hinunter sah. ihr gegenüber musste also auf dem kopf stehen oder sich schon ein wenig verbiegen, um auch von ihrer hose unterhalten zu werden. gleichzeitig hiess das wohl aber auch, dass sie die sprüche für sich selbst notiert hatte und die nicht als message an andere gedacht waren.
sie sass da, hatte ihren kopf an die scheibe gelehnt und sah aus dem fenster. sie hatte mühe die augen offen zu halten und wirkte müde. sehr müde. es war nicht diese angenehme müdigkeit, die man fühlt, wenn man einen schönen und erlebnisreichen tag gehabt hatte. es war nicht diese zufriedene müdigkeit. man konnte fast meinen, sie war gerade im begriff, die müdigkeit neu zu definieren.
in ihren augen war kein glänzen und auf ihrer hose stand der janis joplin spruch "freedom is just another word for nothing left to lose". auf ihrer hose war "eigentlich weiss keiner genau, warum wir leben" zu lesen und das alles zusammen umgab sie mit einer traurigkeit die mich berührte.
hätte ich einen stift bei mir gehabt, hätte ich ihr auch was auf die hose geschrieben:
hey verdammt, ich bin am leben und das ist für mich grund genug jede menge gas zu geben. thomas d.
20. März 2004, Rubrik: beobachtet
das beste am sommer ist für mich ja, dass man da keine socken braucht. denn die socken und ich stehen auf kriegsfuss.
bei anderen hört man immer wieder, dass eine socke verschwindet und dem habe ich vorgebeugt, indem ich nur schwarze socken besitze. dann kann sich ruhig eine verabschieden, mir doch egal, schwarz passt immer zu schwarz.
bei mir aber gingen immer alle socken verloren. ob die paarweise verlustig gingen oder gar getrennt wege gingen, weiss ich leider nicht. die haben sich nie die gemühe gemacht, sich bei mir zu verabschieden.
und deshalb entwickelte ich mein eigenes system. ich habe vier oder fünf paar socken. alle schwarz. die trage ich und wenn sie schmutzig sind, sammle ich sie an einem bestimmten platz. wenn sie alle schmutzig sind, was bei fünf paar nicht so lange dauert, nehme ich sie mit in die dusche, wasche sie mit shampoo, wickle sie danach in ein handtuch, rubble sie ein wenig weniger nass, dann ziehe ich sie an und föhne sie trocken.
natürlich könnte ich sie auch in der hand trocknen. am fuss aber geht es schneller. das kann man mir ruhig glauben, ich hab da experience.
wenn sie alle also frisch gewaschen und geföhnt und trocken sind, lege ich sie in meinen kasten und wir starten gemeinsam eine neue runde.
ich könnte sie zum trocknen auch aufhängen, aber diese gelegenheit unbeaufsichtigt irgendwo herumzuhängen würden sie nutzen und mich wieder verlassen.
ich gebe zu, mein system klingt etwas umständlich. wichtig ist aber nur, dass es funktioniert.
aber jetzt ist es seit ein paar tagen warm genug, um keine socken mehr tragen zu müssen und das ist einfach grossartig und freut mich so richtig.
ich bilde mir nicht ein, dass ich meine momentanen socken wieder finde, wenn es wieder kälter wird. deshalb werde ich wohl eine kleine party für sie schmeissen, mich von ihnen verabschieden, mich fürs warmhalten in den letzten wochen bedanken und mir dann im herbst fünf neue paar kaufen. das sind dann die socken der wintersaison 2004/2005.
bei anderen hört man immer wieder, dass eine socke verschwindet und dem habe ich vorgebeugt, indem ich nur schwarze socken besitze. dann kann sich ruhig eine verabschieden, mir doch egal, schwarz passt immer zu schwarz.
bei mir aber gingen immer alle socken verloren. ob die paarweise verlustig gingen oder gar getrennt wege gingen, weiss ich leider nicht. die haben sich nie die gemühe gemacht, sich bei mir zu verabschieden.
und deshalb entwickelte ich mein eigenes system. ich habe vier oder fünf paar socken. alle schwarz. die trage ich und wenn sie schmutzig sind, sammle ich sie an einem bestimmten platz. wenn sie alle schmutzig sind, was bei fünf paar nicht so lange dauert, nehme ich sie mit in die dusche, wasche sie mit shampoo, wickle sie danach in ein handtuch, rubble sie ein wenig weniger nass, dann ziehe ich sie an und föhne sie trocken.
natürlich könnte ich sie auch in der hand trocknen. am fuss aber geht es schneller. das kann man mir ruhig glauben, ich hab da experience.
wenn sie alle also frisch gewaschen und geföhnt und trocken sind, lege ich sie in meinen kasten und wir starten gemeinsam eine neue runde.
ich könnte sie zum trocknen auch aufhängen, aber diese gelegenheit unbeaufsichtigt irgendwo herumzuhängen würden sie nutzen und mich wieder verlassen.
ich gebe zu, mein system klingt etwas umständlich. wichtig ist aber nur, dass es funktioniert.
aber jetzt ist es seit ein paar tagen warm genug, um keine socken mehr tragen zu müssen und das ist einfach grossartig und freut mich so richtig.
ich bilde mir nicht ein, dass ich meine momentanen socken wieder finde, wenn es wieder kälter wird. deshalb werde ich wohl eine kleine party für sie schmeissen, mich von ihnen verabschieden, mich fürs warmhalten in den letzten wochen bedanken und mir dann im herbst fünf neue paar kaufen. das sind dann die socken der wintersaison 2004/2005.
20. März 2004, Rubrik: something about me
warum eigentlich, bauen andere scheisse, rennen dann fröhlich verfrüht ins wochenende und ich deschek sitz am freitag bis mindestens halb sieben im büro, um die fehler der anderen zu korrigieren ? warum ? warum nur ? und vor allem: warum immer ich und warum immer am freitag ??
bis montag bin ich dann nicht mehr zickig und schnippisch und böse genug, um meinen momentanen gefühle wirklich verständlich erklären zu können. verdammt nochmal.
bis montag bin ich dann nicht mehr zickig und schnippisch und böse genug, um meinen momentanen gefühle wirklich verständlich erklären zu können. verdammt nochmal.
19. März 2004, Rubrik: dislikes
heute ist freitag und das ist fein.
draussen ist es hell und ich seh die sonne und es scheint auch warm zu sein und das ist fein.
heute abend seh ich s., darf mich in sein grosses bett kuscheln und mich nachts wiedermal schmunzelnd wundern, wieso er wieder beide decken hat und ich keine einzige und das ist fein.
heute ist schon der 19. und am montag erscheint die neue n.e.r.d. cd, auf die ich schon seit drei wochen warte und warten ist nicht meine stärke, aber jetzt ist es ja schon fast überstanden und das ist fein.
ich fühle mich heute ausgesprochen rund, aber das zum glück nur innerlich und das ist fein.
heute muss ich ein paar rechnungen bezahlen und das ist eigentlich traurig, aber weil alles andere so fein ist, bin ich geneigt sogar das fein zu finden. na fein.
draussen ist es hell und ich seh die sonne und es scheint auch warm zu sein und das ist fein.
heute abend seh ich s., darf mich in sein grosses bett kuscheln und mich nachts wiedermal schmunzelnd wundern, wieso er wieder beide decken hat und ich keine einzige und das ist fein.
heute ist schon der 19. und am montag erscheint die neue n.e.r.d. cd, auf die ich schon seit drei wochen warte und warten ist nicht meine stärke, aber jetzt ist es ja schon fast überstanden und das ist fein.
ich fühle mich heute ausgesprochen rund, aber das zum glück nur innerlich und das ist fein.
heute muss ich ein paar rechnungen bezahlen und das ist eigentlich traurig, aber weil alles andere so fein ist, bin ich geneigt sogar das fein zu finden. na fein.
19. März 2004, Rubrik: likes
seit ein paar tagen schon hindere ich mich selbst daran, mir ein neues make-up zu kaufen. weil ich mindestens fünf verschiedene schon habe und das brandaktuelle, im moment gern verwendete, noch nicht aus ist. und irgendwann muss ich ja damit aufhören, mir ständig irgendwelchen kleinmist zu kaufen, bloss weil mir gerade danach ist.
seit zwei wochen steh ich also regelmässig vor dem regal, schau mir das neue make-up an und sag mir selbst "nein, lass es da. das darfst du holen, wenn deines aus ist." dass ich bloss eines leer machen muss ist ohnehin schon ein kompro.miss.
gestern erledigte sich die ganze angelegenheit dann vorschnell zu meinen gunsten. ich war abend noch bei einer veranstaltung um zu arbeiten und wollte mich, kurz vor beginn der ganzen geschichte, nochmal frisch machen, ich wollte also nochmal drübermalen. dabei fiel mir mein make-up in die runde öffnung zwischen den beiden waschbecken, die eigentlich für gebrauchte papierhandtücher gedacht war. leider war der waschtisch zu hoch, um es wieder rausholen zu können und das ganze war auch versperrt. man muss wahrscheinlich chef-putzfrau sein, um den schlüssel für den müll haben zu dürfen.
ich stand da also, schaute fassungslos in das loch und als mir bewusst wurde, was da passiert war, freute mich mich. sehr schade.... jetzt ist mein make-up weg und ich muss leider leider das neue kaufen.
in wahrheit schon schlimm, wie man sich selbst überlistet und um den finger wickelt. gleichzeitig ist es aber auch sehr amüsant, dieser inneren monolog zwischen der vernünftigen miss und der miss, die immer nur machen will, was ihr gerade spass macht.
seit zwei wochen steh ich also regelmässig vor dem regal, schau mir das neue make-up an und sag mir selbst "nein, lass es da. das darfst du holen, wenn deines aus ist." dass ich bloss eines leer machen muss ist ohnehin schon ein kompro.miss.
gestern erledigte sich die ganze angelegenheit dann vorschnell zu meinen gunsten. ich war abend noch bei einer veranstaltung um zu arbeiten und wollte mich, kurz vor beginn der ganzen geschichte, nochmal frisch machen, ich wollte also nochmal drübermalen. dabei fiel mir mein make-up in die runde öffnung zwischen den beiden waschbecken, die eigentlich für gebrauchte papierhandtücher gedacht war. leider war der waschtisch zu hoch, um es wieder rausholen zu können und das ganze war auch versperrt. man muss wahrscheinlich chef-putzfrau sein, um den schlüssel für den müll haben zu dürfen.
ich stand da also, schaute fassungslos in das loch und als mir bewusst wurde, was da passiert war, freute mich mich. sehr schade.... jetzt ist mein make-up weg und ich muss leider leider das neue kaufen.
in wahrheit schon schlimm, wie man sich selbst überlistet und um den finger wickelt. gleichzeitig ist es aber auch sehr amüsant, dieser inneren monolog zwischen der vernünftigen miss und der miss, die immer nur machen will, was ihr gerade spass macht.
19. März 2004, Rubrik: just
so schusselig sie teilweise ist und so sehr ihr system oftmals darauf gebaut ist, ein bestimmtes system zu verfolgen, so sehr erstaunt sie mich dann immer wieder mit ihrer handling kleiner alltäglicher probeme. die rede ist von meiner freundin/kollegin u.
letztes wochenende wollte sie sich geld aus einem bankomaten rausflippern. der apparat allerdings stürzte ab, sowas kenne ich ja auch eigener erfahrung und schluckte ihre karte. da stand sie dann am samstag nachmittag, mitten im wochenende. ohne bankomatkarte und mit genau zwei euro in der tasche. eine denkbar schlechte ausgangsposition.
u. ging nach hause, kramte ein wenig nach alten zahlungsbelegen und stiess auf eine h&m rechnung. und da die herrschaften dort so freundlich sind, bei ihnen gekaufte klamotten auch wieder zurück zu nehmen, suchte sie noch die dazugehörige hose aus dem kasten, brachte sie in die nächste filiale und liess sich dort an der kasse 45 euro auszahlen.
die geschichten, wie u. so ihren alltag lebt, höre ich immer gern. jedesmal wieder eine gelungene mischung aus dreistigkeit, tollpatschigkeit, chuzpe und einfallsreichtum. teilweise gepaart mit kompletten irrsinn.
letztes wochenende wollte sie sich geld aus einem bankomaten rausflippern. der apparat allerdings stürzte ab, sowas kenne ich ja auch eigener erfahrung und schluckte ihre karte. da stand sie dann am samstag nachmittag, mitten im wochenende. ohne bankomatkarte und mit genau zwei euro in der tasche. eine denkbar schlechte ausgangsposition.
u. ging nach hause, kramte ein wenig nach alten zahlungsbelegen und stiess auf eine h&m rechnung. und da die herrschaften dort so freundlich sind, bei ihnen gekaufte klamotten auch wieder zurück zu nehmen, suchte sie noch die dazugehörige hose aus dem kasten, brachte sie in die nächste filiale und liess sich dort an der kasse 45 euro auszahlen.
die geschichten, wie u. so ihren alltag lebt, höre ich immer gern. jedesmal wieder eine gelungene mischung aus dreistigkeit, tollpatschigkeit, chuzpe und einfallsreichtum. teilweise gepaart mit kompletten irrsinn.
18. März 2004, Rubrik: freundeskreis
zum ersten mal in diesem jahr hab ich mich mit meiner kollegin zu mittag eine stunde lang in die sonne gesetzt, apfelsaft gespritzt getrunken und zu mittag gegessen. dabei haben wir uns erzählt, was sich in den letzter woche so in unserem leben getan hat und uns dabei von der sonne blenden lassen. sie hat in der zeit zweimal ihr packerl zigaretten runtergeschmissen, einmal ihr feuerzeug und einmal ihr handy. letzteres ist auch brav in alle zerlegbaren einzelteile zerfallen und das ist ein untrügliches zeichen dafür, dass der sommer vor der tür steht.
u. ist nämlich ein grosser tollpatsch vor dem herren. in ihrer gegenwart fliegt immer alles mögliche zu boden, wird umgestossen oder ausgeschüttet. den ganze letzten sommer war sie fast ausschliesslich damit beschäftig, aufzuheben was sie fallen gelassen hatte, wegzuwischen was sie ausgeschüttet hatte und zu entschuldigen was sie zerdeppert hatte.
erstaunlicherweise war das im winter nicht so. aber seit sie gestern in der küche eine schüssel suppe auf den boden gekippt hat und nach ihrer heutigen performance beim essen steht fest: der sommer hält einzug.
u. ist nämlich ein grosser tollpatsch vor dem herren. in ihrer gegenwart fliegt immer alles mögliche zu boden, wird umgestossen oder ausgeschüttet. den ganze letzten sommer war sie fast ausschliesslich damit beschäftig, aufzuheben was sie fallen gelassen hatte, wegzuwischen was sie ausgeschüttet hatte und zu entschuldigen was sie zerdeppert hatte.
erstaunlicherweise war das im winter nicht so. aber seit sie gestern in der küche eine schüssel suppe auf den boden gekippt hat und nach ihrer heutigen performance beim essen steht fest: der sommer hält einzug.
18. März 2004, Rubrik: likes
gestern nachmittag hatte ich ein wenig zeit mal wieder an gar nichts zu denken und dabei fällt einem ja bekanntlich am meisten ein und auf. zumeist fallen einem dinge wieder ein, die man doch längst wusste und auf die man blöderweise immer wieder vergisst oder ihnen einfach im laufe der zeit immer weniger beachtung schenkt. so geht es mir auch mit twoday.
ich weiss, dass ich zwischen beiträgen und comments unterscheide. das sind zwei welten, zwei kommen unterschiedliche herangehensweisen. am einfachsten daran festmachbar, dass comments meist genau so geschrieben sind, wie man es auch sagen würde.
dann muss man noch beachten, dass beim lesen sehr schnell etwas falsch verstanden werden kann. ich lese beiträge und comments von menschen, deren stimme und stimmlage ich kenne, komplett anders als die von leuten, die ich nicht kenne.
und dazu gehört dann auch, von wo auch menschen bloggen, wo sie herkommen und wo sie leben.
die schweizer sind sogar hier immer sehr neutral. nie bei irgendwelchen streiterein beteiligt, halten sich immer raus. manchmal treten sie auch ein wenig beschwichtigend auf, wenn es irgendwo brenzlig wird und das muss man schon sagen: die machen das ganz hervorragend.
die deutschen plaudern gern einfach mal drauf los und klingen schnell so, als würden sie sich schon ewig kennen. ihr humor ist gepaart mit einem gewissen "schmäh kennwa nich" und eine gewisse arroganz klingt da auch immer durch, zumindest kann es leicht zu verstanden werden. ich will hier absolut niemanden auf die füsse, den schlips oder sonstwohin treten. ich als wienerin empfand sogar die frau am bahnschalter und auch die in der bäckerei als ziemlich arrogant.
und dann sind da noch die österreicher und ganz speziell die wiener. wir rennen schnell haass, drücken uns in persönlichen unterhaltung vielleicht schon mal eine spur härter aus, stänkern ganz gern und vor allem sind die wiener immer so ein bisschen von oben herab in ihrer wortwahl. in real life hat das charme, weil es mit einem verächtlichen grinsen versehen wird. witzigerweise habe aber sogar ich hier probleme, es schriftlich richtig zu verstehen.
was wohl daran liegen mag, dass schriftlich alle ähnlich klingen, was den in wahrheit gar nicht vorhandenen tonfall angeht. natürlich kann ichdas als leser lenken. in der fülle der blogger ist das aber gar nicht mehr so leicht.
ich glaube, wenn ich gestresst oder ohnehin genervt bin, lese ich ab jetzt nur noch die schweizer. da kann gar nichts schief gehen.
ich weiss, dass ich zwischen beiträgen und comments unterscheide. das sind zwei welten, zwei kommen unterschiedliche herangehensweisen. am einfachsten daran festmachbar, dass comments meist genau so geschrieben sind, wie man es auch sagen würde.
dann muss man noch beachten, dass beim lesen sehr schnell etwas falsch verstanden werden kann. ich lese beiträge und comments von menschen, deren stimme und stimmlage ich kenne, komplett anders als die von leuten, die ich nicht kenne.
und dazu gehört dann auch, von wo auch menschen bloggen, wo sie herkommen und wo sie leben.
die schweizer sind sogar hier immer sehr neutral. nie bei irgendwelchen streiterein beteiligt, halten sich immer raus. manchmal treten sie auch ein wenig beschwichtigend auf, wenn es irgendwo brenzlig wird und das muss man schon sagen: die machen das ganz hervorragend.
die deutschen plaudern gern einfach mal drauf los und klingen schnell so, als würden sie sich schon ewig kennen. ihr humor ist gepaart mit einem gewissen "schmäh kennwa nich" und eine gewisse arroganz klingt da auch immer durch, zumindest kann es leicht zu verstanden werden. ich will hier absolut niemanden auf die füsse, den schlips oder sonstwohin treten. ich als wienerin empfand sogar die frau am bahnschalter und auch die in der bäckerei als ziemlich arrogant.
und dann sind da noch die österreicher und ganz speziell die wiener. wir rennen schnell haass, drücken uns in persönlichen unterhaltung vielleicht schon mal eine spur härter aus, stänkern ganz gern und vor allem sind die wiener immer so ein bisschen von oben herab in ihrer wortwahl. in real life hat das charme, weil es mit einem verächtlichen grinsen versehen wird. witzigerweise habe aber sogar ich hier probleme, es schriftlich richtig zu verstehen.
was wohl daran liegen mag, dass schriftlich alle ähnlich klingen, was den in wahrheit gar nicht vorhandenen tonfall angeht. natürlich kann ichdas als leser lenken. in der fülle der blogger ist das aber gar nicht mehr so leicht.
ich glaube, wenn ich gestresst oder ohnehin genervt bin, lese ich ab jetzt nur noch die schweizer. da kann gar nichts schief gehen.
18. März 2004, Rubrik: thinking