mit einem tief kann ich heute nicht dienen - und das tut mir von herzen leid nicht. mein tag war fein. einfach fein.
morgens im supermarkt telefonierte ich mit einer freundin, die mir erzählte, dass sie seit drei wochen einen neuen freund hat. diese freundin sehe ich jeden tag im büro und kein sterbenswort hat sie verraten - aber jetzt ist es offiziell.
das waren gleich zwei hochs: erstens freue ich mich ehrlich für sie. es wurde langsam zeit, dass sie männertechnisch gesehen mal auf die butterseite fällt und der kerl ist, soweit ich ihn kenne, ein wirklich netter. zweitens wäre ich vor einiger zeit wahrscheinlich noch sauer gewesen, dass sie mich nicht vorher eingeweiht hat. aber das ist eine reine ego sache und heute sagte ich ihr zwar: "du sau, wie kannst du das so lange für dich behalten?", aber ich lachte dabei und es war ehrlich ok. ich kenne sie und ich weiss, dass sie immer das richtige tut.
natürlich kann man sich denken: vertraut sie mir nicht? aber ich sag hier lieber die wahrheit: wenn man mir ein geheimnis anvertraut, sage ich es weiter. nicht allen und auch nicht vielen. aber sicher ein bis drei leuten meines vertrauens. ich kann einfach nicht anders. das geheime weitererzählen mit dem du-darfst-es-aber-auf-keine-fall-weitersagen zusatz, macht doch eine sache erst zum geheimnis. sie hat also absolut richtig gehandelt.
ab mittags war ich mit littleguy beim alljährlichen eltern-kinder-lehrer-picknick im prater. da kullter man dann auf den decken herum, plaudert hier ein wenig und dort ein bisschen und eine mama hatte winzigkleine würstchen im schlafmantel mitgebracht.
falls das nicht schlafmantel, sondern nur mantel oder teighülle heisst, bitte ich vielmals um entschuldigung. ich bin in solchen dingen nicht sehr bewandert. ich weiss nur, wie man sie isst. auf die teile war ich leider innerhalb von einer minute süchtig, was reichlich ungünstig für die picknickteilnehmer war, die sie auch gern probiert hätten.
und jetzt kommt mein lieblingshoch des heutigen tages. denn heute ist party angesagt. ich brauche so dringend eine party, wie ich erst eine dusche brauche. die woche war gut, aber stressig. witzig, aber heftig. ich will drinks. ich will musik. ich will tanzen. ich will lachen. mit mir wird eine freundin sein, die längere zeit nicht in wien war. zudem kenne ich den club noch nicht und ich glaube ganz fest daran, heute positiv überrascht zu werden. partytechnisch macht diese stadt mich wenig glücklich. aber ganz egal, ob ich mich heute spontan in den club verliebe oder nicht, wird da heute erstmal eine tonne spass gehabt.
morgens im supermarkt telefonierte ich mit einer freundin, die mir erzählte, dass sie seit drei wochen einen neuen freund hat. diese freundin sehe ich jeden tag im büro und kein sterbenswort hat sie verraten - aber jetzt ist es offiziell.
das waren gleich zwei hochs: erstens freue ich mich ehrlich für sie. es wurde langsam zeit, dass sie männertechnisch gesehen mal auf die butterseite fällt und der kerl ist, soweit ich ihn kenne, ein wirklich netter. zweitens wäre ich vor einiger zeit wahrscheinlich noch sauer gewesen, dass sie mich nicht vorher eingeweiht hat. aber das ist eine reine ego sache und heute sagte ich ihr zwar: "du sau, wie kannst du das so lange für dich behalten?", aber ich lachte dabei und es war ehrlich ok. ich kenne sie und ich weiss, dass sie immer das richtige tut.
natürlich kann man sich denken: vertraut sie mir nicht? aber ich sag hier lieber die wahrheit: wenn man mir ein geheimnis anvertraut, sage ich es weiter. nicht allen und auch nicht vielen. aber sicher ein bis drei leuten meines vertrauens. ich kann einfach nicht anders. das geheime weitererzählen mit dem du-darfst-es-aber-auf-keine-fall-weitersagen zusatz, macht doch eine sache erst zum geheimnis. sie hat also absolut richtig gehandelt.
ab mittags war ich mit littleguy beim alljährlichen eltern-kinder-lehrer-picknick im prater. da kullter man dann auf den decken herum, plaudert hier ein wenig und dort ein bisschen und eine mama hatte winzigkleine würstchen im schlafmantel mitgebracht.
falls das nicht schlafmantel, sondern nur mantel oder teighülle heisst, bitte ich vielmals um entschuldigung. ich bin in solchen dingen nicht sehr bewandert. ich weiss nur, wie man sie isst. auf die teile war ich leider innerhalb von einer minute süchtig, was reichlich ungünstig für die picknickteilnehmer war, die sie auch gern probiert hätten.
und jetzt kommt mein lieblingshoch des heutigen tages. denn heute ist party angesagt. ich brauche so dringend eine party, wie ich erst eine dusche brauche. die woche war gut, aber stressig. witzig, aber heftig. ich will drinks. ich will musik. ich will tanzen. ich will lachen. mit mir wird eine freundin sein, die längere zeit nicht in wien war. zudem kenne ich den club noch nicht und ich glaube ganz fest daran, heute positiv überrascht zu werden. partytechnisch macht diese stadt mich wenig glücklich. aber ganz egal, ob ich mich heute spontan in den club verliebe oder nicht, wird da heute erstmal eine tonne spass gehabt.
14. Juni 2003, Rubrik: mein hoch und mein tief
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die letzten tage waren heftig. viel los im büro und auch nur dinge, die sofort organisiert und erledigt werden müssen. die tausend dinge, die keine alarmstufe1 aufschrift tragen, machen es sich solang auf meinem tisch bequem. zumindest bin ich mir ziemlich sicher, dass unter all den zetteln, faxen, post-its und unterlagen irgendwo noch mein tisch sein muss.
mein tief:
die druckerei hätte heute um 10:00 liefern sollen. sie hatten uns die lieferung ganz fest für die zeit versprochen, wir hatten uns 2,5 stunden dazugerechnet um die unterlagen sortieren zu können und ab halb eins sollten dann diverse leute kommen und diese abholen.
die leute waren auch um halb eins da. und ich war auch da. einzig die unterlagen liessen auf sich warten.
ich hatte um viertel elf angerufen und gefragt, wie es denn nun aussieht und der nette herr am telefon erwiderte fröhlich: "wir werden am nachmittag liefern." darauf ich, hoffend, dass ich die begriffe, welche die tageszeit definieren vielleicht bis jetzt nicht begriffen habe: "wann am nachmittag?" und er sagte: "so gegen drei." charmant, gewitzt und vollkommen herrin der lage sagte ich souverän: "d-d-drei ?? das geht nicht."
schliesslich versprach die druckerei nun aber wirklich dampf zu machen und so schnell wie möglich zu liefern. so schnell wie möglich bedeutet im druckerei jargon, dass eine für zehn uhr angekündigte lieferung um dreiviertel zwei kommt.
bis dahin lotste ich die abholer um in das mit aircondition ausgestattete besprechungszimmer, bot mineralwasser an, bat die kollegin kaffee zu machen und währenddessen dachte ich mein system um und improvisierte.
als die lieferung endlich da war, schüttete ich die kartons auf den boden, rief meine kollegen zusammen und dann fingen wir an wie wild zu sortieren, zu zählen, zu verteilen. es war das reinste chaos.
seltsamerweise enden solche dinge bei mir immer im chaos. deshalb habe ich schon vor langer zeit das wort "chaos" unbenannt in: mein system.
und irgendwie haben wir es so hinbekommen, dass sich die leute beim gehen für die nette wartezeit bedankten.
mein hoch:
auf dem heimweg dachte ich, dass eine whiskas frischhaltedose für trockenfutter mein hoch wäre. nicht die dose an sich. ich hatte sie gestern beim aufbau einer veranstaltung gesehen und einer kollegin gesagt, sie solle doch bitte ein für mich klauen. mein carter hält die küche nämlich für einen selbstbedienungsladen und verstreut sein futter immer über den ganzen boden.
heute kam eben diese kollegin und stellte die dose auf meinen tisch. ich lachte und sagte: "ah, konntest du doch eine abzweigen?" und sie sagte: "nein. die passen auf wie die haftlmacher. aber ich habe so lange lose gekauft, bis ich die dose hatte. hier, für dich."
das fand ich so reizend, weil wir uns in der letzten zeit nicht besonders gut verstanden hatten. irgendwie gehen unsere wege jetzt ein wenig auseinander. aber ihr geschenk heute ging mir richtig nahe.
aber zu hause hatte ich dann noch ein hoch:
beim life ball wurde die modeschau eröffnet, indem ein bekannter schauspieler über die bühne lief und rief: "fashion - is MAGIC! life ball - is MAGIC! vienna - is MAGIC!"... undsoweiter. alles war MAGIC! und als ich vorhin aus der u-bahn stieg, hörte ich es wieder. nicht in der station, sondern in meinem kopf. ganz deutlich hörte ich da: "der kopf - ist LEER! der körper - ist LEER! der magen - ist LEER! alles - ist LEER!" ich war so müde, mir war so heiss. ich war ausgelaugt. es war ein guter tag, ich habe viel erledigt und natürlich hat es spass gemacht. aber es war anstrengend und wie ich da zur rolltreppe trottete, war ich einfach fertig mit dem leben.
zu hause angekommen erkundigte ich mich kurz bei littleguy wie sein tag war und stürzte danach umgehend unter die dusche. vorher schmiss ich die cds, die im moment in meinen badezimmer charts ganz oben stehen, aus dem player und suchte nach etwas anderem.
zwei minuten später floss kühles wasser an mir herab und maxwells "get to know ya" in mein ohr. ich hatte den song schon länger nicht mehr gehört, aber - verdammt! - er klang nie zuvor so genial wie vorhin unter der dusche.
mein tief:
die druckerei hätte heute um 10:00 liefern sollen. sie hatten uns die lieferung ganz fest für die zeit versprochen, wir hatten uns 2,5 stunden dazugerechnet um die unterlagen sortieren zu können und ab halb eins sollten dann diverse leute kommen und diese abholen.
die leute waren auch um halb eins da. und ich war auch da. einzig die unterlagen liessen auf sich warten.
ich hatte um viertel elf angerufen und gefragt, wie es denn nun aussieht und der nette herr am telefon erwiderte fröhlich: "wir werden am nachmittag liefern." darauf ich, hoffend, dass ich die begriffe, welche die tageszeit definieren vielleicht bis jetzt nicht begriffen habe: "wann am nachmittag?" und er sagte: "so gegen drei." charmant, gewitzt und vollkommen herrin der lage sagte ich souverän: "d-d-drei ?? das geht nicht."
schliesslich versprach die druckerei nun aber wirklich dampf zu machen und so schnell wie möglich zu liefern. so schnell wie möglich bedeutet im druckerei jargon, dass eine für zehn uhr angekündigte lieferung um dreiviertel zwei kommt.
bis dahin lotste ich die abholer um in das mit aircondition ausgestattete besprechungszimmer, bot mineralwasser an, bat die kollegin kaffee zu machen und währenddessen dachte ich mein system um und improvisierte.
als die lieferung endlich da war, schüttete ich die kartons auf den boden, rief meine kollegen zusammen und dann fingen wir an wie wild zu sortieren, zu zählen, zu verteilen. es war das reinste chaos.
seltsamerweise enden solche dinge bei mir immer im chaos. deshalb habe ich schon vor langer zeit das wort "chaos" unbenannt in: mein system.
und irgendwie haben wir es so hinbekommen, dass sich die leute beim gehen für die nette wartezeit bedankten.
mein hoch:
auf dem heimweg dachte ich, dass eine whiskas frischhaltedose für trockenfutter mein hoch wäre. nicht die dose an sich. ich hatte sie gestern beim aufbau einer veranstaltung gesehen und einer kollegin gesagt, sie solle doch bitte ein für mich klauen. mein carter hält die küche nämlich für einen selbstbedienungsladen und verstreut sein futter immer über den ganzen boden.
heute kam eben diese kollegin und stellte die dose auf meinen tisch. ich lachte und sagte: "ah, konntest du doch eine abzweigen?" und sie sagte: "nein. die passen auf wie die haftlmacher. aber ich habe so lange lose gekauft, bis ich die dose hatte. hier, für dich."
das fand ich so reizend, weil wir uns in der letzten zeit nicht besonders gut verstanden hatten. irgendwie gehen unsere wege jetzt ein wenig auseinander. aber ihr geschenk heute ging mir richtig nahe.
aber zu hause hatte ich dann noch ein hoch:
beim life ball wurde die modeschau eröffnet, indem ein bekannter schauspieler über die bühne lief und rief: "fashion - is MAGIC! life ball - is MAGIC! vienna - is MAGIC!"... undsoweiter. alles war MAGIC! und als ich vorhin aus der u-bahn stieg, hörte ich es wieder. nicht in der station, sondern in meinem kopf. ganz deutlich hörte ich da: "der kopf - ist LEER! der körper - ist LEER! der magen - ist LEER! alles - ist LEER!" ich war so müde, mir war so heiss. ich war ausgelaugt. es war ein guter tag, ich habe viel erledigt und natürlich hat es spass gemacht. aber es war anstrengend und wie ich da zur rolltreppe trottete, war ich einfach fertig mit dem leben.
zu hause angekommen erkundigte ich mich kurz bei littleguy wie sein tag war und stürzte danach umgehend unter die dusche. vorher schmiss ich die cds, die im moment in meinen badezimmer charts ganz oben stehen, aus dem player und suchte nach etwas anderem.
zwei minuten später floss kühles wasser an mir herab und maxwells "get to know ya" in mein ohr. ich hatte den song schon länger nicht mehr gehört, aber - verdammt! - er klang nie zuvor so genial wie vorhin unter der dusche.
12. Juni 2003, Rubrik: mein hoch und mein tief
"willst DU mit MIR einen dreier machen ?"
ähmmm, nee - ich glaube, ich verzichte.
ähmmm, nee - ich glaube, ich verzichte.
12. Juni 2003, Rubrik: conversations haeppchen
heute war ein tag mit viel action und viel trubel. das ist keine beschwerde - im moment liebe ich meinen job mehr als die letzte chili peppers cd. aber nur einen hauch mehr.
am späten nachmittag fiel mir ein, dass ich für morgen vormittag eine menge farbkopien brauche. ich wollte meine kollegin bitten schnell zum copy shop zu rauschen. daraus wurde aber leider nichts, denn die kollegin war schon weg. also klemmte ich mein original unter den arm und kämpfte mich selbst durch den tropischen votivpark.
mein tief:
im copy shop angekommen schwitze ich erstmal allen einen "schönen guten tag", überreichte feierlich meinen bunten plan und gab an, wieviel kopien ich brauchte. eine kollegin hatte mich noch gebeten, ihr auch etwas mitzubringen. das war ein wenig komplizierter als das was ich wollte, also erklärte ich so gut es ging und die nette dame schrieb eifrig mit. dann sah sie ihre kollegin an und sagte: "hoffentlich kommt der techniker bald." ich sagte: "och, da brauchen wir keinen techniker. ich zeig ihnen, wie das gerät funktioniert." und sie sagte: "das ist leider kaputt."
beide farbkopierer waren gleichzeitg kaputt gegangen. auf meine anfrage hin erfuhr ich, dass die techniker für morgen mittag angekündigt sein. und da ich nicht genug zigaretten dabei hatte, um eine derartige wartezeit zu überbrücken, nahm ich mein zeug wieder mit und wechselte zur konkurrenz.
ich verstand allerdings überhaupt nicht, warum mir nicht gleich gesagt wurde, dass mir hier heute nicht geholfen werden kann.
mein hoch:
ich kämpfte mich also wieder durch die hitze und erreicht schliesslich - nach schier endlosen 4 minuten - den nächsten copy shop. dort gab es schon mal air condition und ich nahm das personal aus dankbarkeit dafür spontan in meine bande auf. ausserdem waren die sehr bemüht und nett und wir plauderten ein wenig. und dieser dahingeplauderte small talk tat nach dem stress der letzten stunden wirklich gut. ausserdem brachten die mich auf eine idee für "echt fett" (= versteckte kamera, szs.) man müsste in so einem shop einen hunderter ein paarmal doppelseitig farbkopieren, nach einer schere fragen, diese grottenschlechten blüten dann dort ausschneiden und total dreist mit einem der scheine die kopien bezahlen.
aussage des tages kam von u. zu mittag legten wir 20 minuten pause ein und gingen auf eine cola mit viel eis in ein nahegelegenes cafe. als wir uns wieder auf den weg zurück nach hause ins büro machten, standen wir bei der ampel und warteten auf den optischen reiz weiterlaufen zu dürfen, als sie ganz emotions- und motivationslos sagt: "scheiss hitze. arbeiten ist so sinnlos."
ah, ich sehe gerade, das funktioniert schriftlich nicht wirklich. deshalb sage ich, was man in solchen situationen immer zu sagen pflegt: ihr hättet dabei sein müssen.
am späten nachmittag fiel mir ein, dass ich für morgen vormittag eine menge farbkopien brauche. ich wollte meine kollegin bitten schnell zum copy shop zu rauschen. daraus wurde aber leider nichts, denn die kollegin war schon weg. also klemmte ich mein original unter den arm und kämpfte mich selbst durch den tropischen votivpark.
mein tief:
im copy shop angekommen schwitze ich erstmal allen einen "schönen guten tag", überreichte feierlich meinen bunten plan und gab an, wieviel kopien ich brauchte. eine kollegin hatte mich noch gebeten, ihr auch etwas mitzubringen. das war ein wenig komplizierter als das was ich wollte, also erklärte ich so gut es ging und die nette dame schrieb eifrig mit. dann sah sie ihre kollegin an und sagte: "hoffentlich kommt der techniker bald." ich sagte: "och, da brauchen wir keinen techniker. ich zeig ihnen, wie das gerät funktioniert." und sie sagte: "das ist leider kaputt."
beide farbkopierer waren gleichzeitg kaputt gegangen. auf meine anfrage hin erfuhr ich, dass die techniker für morgen mittag angekündigt sein. und da ich nicht genug zigaretten dabei hatte, um eine derartige wartezeit zu überbrücken, nahm ich mein zeug wieder mit und wechselte zur konkurrenz.
ich verstand allerdings überhaupt nicht, warum mir nicht gleich gesagt wurde, dass mir hier heute nicht geholfen werden kann.
mein hoch:
ich kämpfte mich also wieder durch die hitze und erreicht schliesslich - nach schier endlosen 4 minuten - den nächsten copy shop. dort gab es schon mal air condition und ich nahm das personal aus dankbarkeit dafür spontan in meine bande auf. ausserdem waren die sehr bemüht und nett und wir plauderten ein wenig. und dieser dahingeplauderte small talk tat nach dem stress der letzten stunden wirklich gut. ausserdem brachten die mich auf eine idee für "echt fett" (= versteckte kamera, szs.) man müsste in so einem shop einen hunderter ein paarmal doppelseitig farbkopieren, nach einer schere fragen, diese grottenschlechten blüten dann dort ausschneiden und total dreist mit einem der scheine die kopien bezahlen.
aussage des tages kam von u. zu mittag legten wir 20 minuten pause ein und gingen auf eine cola mit viel eis in ein nahegelegenes cafe. als wir uns wieder auf den weg zurück nach hause ins büro machten, standen wir bei der ampel und warteten auf den optischen reiz weiterlaufen zu dürfen, als sie ganz emotions- und motivationslos sagt: "scheiss hitze. arbeiten ist so sinnlos."
ah, ich sehe gerade, das funktioniert schriftlich nicht wirklich. deshalb sage ich, was man in solchen situationen immer zu sagen pflegt: ihr hättet dabei sein müssen.
11. Juni 2003, Rubrik: mein hoch und mein tief
ich könnte mir jetzt schwülstig mit der rechten hand an die brust fassen und sagen: "durch eine ganz wundervolle geschichte wurde ich inspiriert...." - die wahrheit ist, dass ich hier etwas aus einer kitschigen hollywood romanze klauen werde. ab heute gibt es hier eine neue rubrik mit dem namen: mein hoch / mein tief
darin werde ich das jeweilige hoch und auch das tief meines tages beschreiben. wenn jemand lust hat dies auch und vor allem auch hier zu machen, ist er/sie sehr herzlich eingeladen dies per comment zu tun.
mein tief:
"aufgrund der erkrankung eines fahrgastes" wurde meine u-bahn eingefordert. nichts ging mehr und die gesunden fahrgäste wurden - gleichzeitig mit dem zug - angehalten, mit der strassenbahn zum bus zu fahren und mit dem bus dann nach hause oder wo auch immer man hin wolle.
meine eigene sturheit geht mir bei solchen dingen ganz unsagbar auf die nerven. ich nehme es fast persönlich, wenn man mir sozusagen die u-bahn unter dem hintern wegräumt und dann marschier ich los, denn: pah! die blöde bim brauch ich nicht!
deshalb lief ich dann auch eine halbe stunde durch die hitze, mein körper kam mit schwitzen gar nicht nach. den ersten teil der strecke schritt ich noch beschwingt, während der zweiten hälfte rief ich mir innerlich selbst schimpfworte zu, wohlwissen, dass ich beim nächsten mal wieder so blöd sein werde.
mein hoch:
vor unserem haus stehen fünf bis sechs sprenkelanlagen und ich habe morgens beim in-die-arbeit-gehen und abends beim von-der-arbeit-nach-hause-kommen einen mordsspass damit. natürlich ist bei der hitze eine kleine abkühlung immer willkommen, aber wenn einem der wasserstrahl erwischt, ist man pitschnass und ich dusche doch ganz gern zu hause. denn: home is where your duschgel is.
beim passieren der sprenkler gelten drei regeln:
1. laufen ist verboten
2. der wasserstrahl muss entweder knapp vor einem oder aber
einem verdammt nah auf den fersen sein
3. die sonnenbrille muss man anbehalten. durch die getönten
scheiben ist der feind nämlich viel schwieriger auszumachen
ich habe immer sehr viel spass damit, aber heute war es besonders lustig, weil ich so viele sackerl in der hand hatte.
darin werde ich das jeweilige hoch und auch das tief meines tages beschreiben. wenn jemand lust hat dies auch und vor allem auch hier zu machen, ist er/sie sehr herzlich eingeladen dies per comment zu tun.
mein tief:
"aufgrund der erkrankung eines fahrgastes" wurde meine u-bahn eingefordert. nichts ging mehr und die gesunden fahrgäste wurden - gleichzeitig mit dem zug - angehalten, mit der strassenbahn zum bus zu fahren und mit dem bus dann nach hause oder wo auch immer man hin wolle.
meine eigene sturheit geht mir bei solchen dingen ganz unsagbar auf die nerven. ich nehme es fast persönlich, wenn man mir sozusagen die u-bahn unter dem hintern wegräumt und dann marschier ich los, denn: pah! die blöde bim brauch ich nicht!
deshalb lief ich dann auch eine halbe stunde durch die hitze, mein körper kam mit schwitzen gar nicht nach. den ersten teil der strecke schritt ich noch beschwingt, während der zweiten hälfte rief ich mir innerlich selbst schimpfworte zu, wohlwissen, dass ich beim nächsten mal wieder so blöd sein werde.
mein hoch:
vor unserem haus stehen fünf bis sechs sprenkelanlagen und ich habe morgens beim in-die-arbeit-gehen und abends beim von-der-arbeit-nach-hause-kommen einen mordsspass damit. natürlich ist bei der hitze eine kleine abkühlung immer willkommen, aber wenn einem der wasserstrahl erwischt, ist man pitschnass und ich dusche doch ganz gern zu hause. denn: home is where your duschgel is.
beim passieren der sprenkler gelten drei regeln:
1. laufen ist verboten
2. der wasserstrahl muss entweder knapp vor einem oder aber
einem verdammt nah auf den fersen sein
3. die sonnenbrille muss man anbehalten. durch die getönten
scheiben ist der feind nämlich viel schwieriger auszumachen
ich habe immer sehr viel spass damit, aber heute war es besonders lustig, weil ich so viele sackerl in der hand hatte.
10. Juni 2003, Rubrik: mein hoch und mein tief
neuro behauptet hier, dass nackte männer hässlich sind. da schliesse ich mich ganz ausdrücklich nicht an und lege folgenden beweis vor:


10. Juni 2003, Rubrik: likes
können alle nicht schreiben. wenn man sich irgendwo als grafiker bewirbt, muss man sein grundschulzeugnis mitbringen. wenn da in der vierten klasse im zeugnis etwas besseres als eine vier steht, kriegt man den job nicht. dann ist man nämlich überqualifiziert. so.
10. Juni 2003, Rubrik: miss.dissed
neugier ist eine eigenschaft, die mir immer wieder unterstellt wird. zu recht, das muss man schon sagen. ich bin defnitiv neugierig. die privatsphäre andere empfinde ich teilweise als höchst lästig und manchmal ekelt sie mich richtig an.
in einem bestimmten bereich werde ich allerdings missverstanden. meine neugier ist zwar legendär, aber noch viel mehr bin ich ein detail freak. ich liebe details, bin süchtig nach ihnen. details geben mir das gefühl, mir ein besseres bild machen zu können, menschen besser verstehen zu können. details vervollständigen mein bild.
die informationen werden von mir nicht bewertet, sie sagen nichts schwerwiegendes über den menschen aus - sie helfen mir nur zu verstehen, wer der mensch ist.
die meisten legen meine fragen als pure neugier aus. manche vermuten auch anders geartetes interesse. aber auch zu sehen, wie menschen interesse an ihrer person auffassen und wie bereit sie sind, fragen zu beantworten, ist ein detail.
ich trage die eingeholten informationen nicht akribisch zusammen und führe auch keine listen. ich glaube, die meisten infos behalte ich zwar irgendwo im hinterkopf, eigentlich werden sie aber in ein gefühl umgewandelt. in ein gefühl für den menschen, sein denken, sein handeln, seine sicht, seine welt.
bei menschen in meinem unmittelbaren umfeld kann ich grösstenteils von einer gezielten befragung absehen. die details kommen mit der zeit und das ist eine spannende sache.
in einem bestimmten bereich werde ich allerdings missverstanden. meine neugier ist zwar legendär, aber noch viel mehr bin ich ein detail freak. ich liebe details, bin süchtig nach ihnen. details geben mir das gefühl, mir ein besseres bild machen zu können, menschen besser verstehen zu können. details vervollständigen mein bild.
die informationen werden von mir nicht bewertet, sie sagen nichts schwerwiegendes über den menschen aus - sie helfen mir nur zu verstehen, wer der mensch ist.
die meisten legen meine fragen als pure neugier aus. manche vermuten auch anders geartetes interesse. aber auch zu sehen, wie menschen interesse an ihrer person auffassen und wie bereit sie sind, fragen zu beantworten, ist ein detail.
ich trage die eingeholten informationen nicht akribisch zusammen und führe auch keine listen. ich glaube, die meisten infos behalte ich zwar irgendwo im hinterkopf, eigentlich werden sie aber in ein gefühl umgewandelt. in ein gefühl für den menschen, sein denken, sein handeln, seine sicht, seine welt.
bei menschen in meinem unmittelbaren umfeld kann ich grösstenteils von einer gezielten befragung absehen. die details kommen mit der zeit und das ist eine spannende sache.
08. Juni 2003, Rubrik: something about me