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heute habe ich gelernt, dass es tatsächlich möglich ist, cds auf den markt zu bringen, die man einmal brennen kann. ein einziges mal.

man befrage mich nicht zu den details oder technischen einzelheiten.
tatsache ist: man kann cds, die mit dem vermerk "copy controlled" gekennzeichnet sind, einmal kopieren.

selbstredend will man ja ohnehin nur eine kopie von jeder cd machen. eine kopie, die man hören kann, falls man das original unabsichtlich während der wintermonate auf der strasse vor dem haus liegen lässt oder aber noch absichtlicher vom balkon schmeisst.

ein nettes zeiche des entgegenkommens seites der plattenindustrie. gleichzeitig natürlich lächerlich, aber immerhin ein schritt in die richtige richtung.

foolish wiedermal, wenn man ausgerechnet diese eine notfall kopie einer cd nach deutschland verschenkt hat.



frevlerin, ich. tolldreist bis ins dorthinaus. habe vol. I von "kill bill" einfach ausgelassen und mir nach einem 50 sekunden briefing heute "kill bill, vol. II" angesehen.

nun ja, man muss den ersten teil nicht unbedingt gesehen haben. alle die, die gerne mal ein "du verschwendest meine kostbare lebenszeit" in mühsame diskussionen einwerfen, werden sich freuen zu hören, dass sie 90 minuten einspart haben.

so wie ich das sehe, handelt es sich bei "kill bill" um ein märchen, um eine geschichte, die quentin tarantino erzählt. nett und unterhaltsam gemacht und uma thurman ist eine hochgradig erotische frau.

sehr schön fand ich auch die "widmung" am ende des filmes. die, die besagt, das dieser film auf einer story von q&u basiert. q wie quentin und u wie uma. denn die beiden trafen sich zu einem power drinking und erdachten dabei in groben zügen die geschichte, die später unter dem titel "kill bill" in die kinos kam.

und genau so muss man das ganze sehen. die schöne uma und der höchst talentiere quentin treffen aufeinder und denken sich, schwer alkoholisiert, diese geschichte aus. und weil er die möglichkeit hat, das ganze als zweiteiligen film in die kinos zu bringen, tut er es auch.

eine grandios und - in wahrheit - nette geschichte über diese frau auf ihrem rachfeldzug.

ausserdem musste ich bei dem film immer wieder daran denken, dass mich mr. carradine in "kung fu" als kind immer so gelangweilt hat.

grosses minus: die musik. in allen anderen mr. tarantino filmen grosse klasse. diesemal teilweise aber echt eine sache, die man als zuschauener schon fast persönlich nehmen möchte. da sitzt man da in diesem grossen sessel, den geruch von popcorn in der nase, schlägt sich mit der flachen hand auf die stirn und denkt lautstark - aus rücksich auf die anderen schauer - dass das eben unmöglich tatsächlich DIE musik zu DEM film sein kann.

nichtsdestotrotz gutes entertainment. absoluter nonsens zwar die ich-schaufel-mich-aus-dem-grab-szene und auch die fünfstellen- akupressrherzexplosionsmethode, aber dafür gibt eine stelle, in der umas fabelhafte brüste schief sind. das mag vielen gar nicht erst auffallen, aber mir fiel es auf. und ich fand es grossartig. in einem film, der stellenweise so unrealstisch ist wie die barbapapas, kommt derart hollywoodfremde realität unheimlich gut.

ach, und fast hätte ich darauf vergessen: darryl hannah fand ich auch sehr cool und sexy. vielleicht lege ich mir auch eine augenklappe zu. für den life ball. vielleicht aber auch nicht.



als ob es hier nicht schon oft genug gesagt worden wäre .... aber ich komme nicht darum herum, es noch einmal zu wiederholen: die neue prince cd ist grossartig.

seit montag abend nun hör ich sie, sobald ich auch nur in unmittelbare nähe meines anlage komme, was - zugebenermassen - gar nicht so oft passiert. morgens ein bisschen und abends ein bisschen, wenn nicht gerade jack bauer gegen den rest der welt kämpft. wieauchimmer.

achtundvierzig minute musicology, dreimal täglich ohral eingenommen and it's all good.



es ist inzwischen ein gottverdammter fluch. sobald eine frau den mund aufmacht und etwas zum thema sex zu sagen hat, kommt irgendein kerl daher und wirft "sex and the city" in den raum. gerne auch als ganzen satz, so wie: "diese ganzen gespräche kommen nur von dieser blöden serie, in der die frauen zusammensitzen und über ihre beziehungen quatschen."

meine lieben herren, ihr habt was verpasst. frauen reden gern und das war schon immer so. wir reden gern über die dinge die uns berühren, die uns aufregen, die uns glücklich machen, die uns ärgern, die uns zum weinen bringen. und da seid ihr nun mal ein grosses thema. und ja, wir sind erwachsen, also gehört auch sex dazu.

wir haben den grossen vorteil nicht protzen zu müssen, denn wir können erfolge und misserfolge einfach euch umhängen. deshalb können wir offen und ehrlich und frei von der leber darüber reden. wir haben ja nichts zu verlieren.

die sex gespräche bei "satc" fallen eigentlich nur euch männern auf. wir hingegen finden carries neue schuhe weitaus spannender.

ich sag es nochmal gern klar und deutlich: wir haben schon vor "sex and the city" sex gehabt. und spass daran auch. und geredet haben wir auch schon immer darüber.

die mädels in der serie sind - zwar schwer überzeichnet, aber grösstenteils schon - so wie wir, nicht wir wie die.

carrie bradshaw ist schuld daran, dass man inzwischen immer mal wieder auf männer trifft, die einem erklären, wie frauen sex sehen und verstehen, weil sie es doch im fernsehen gesehen haben. dann sitzt man dort, winkt und ruft "hallooo !! ich BIN eine frau. wenn du was wissen willst, frag mich. ich spiel in dem team. ich verfüge über insider informationen." davon auszugehen, dass man als mann nun bescheid weiss, weil man alle folgen von "satc" auf dvd im regal stehen hat, ist, wie wenn man darauf pocht, dass die ansagen im täglichen horoskop eintreffen müssen, denn "immerhin steht es doch in der zeitung".

zudem vermute ich ganz stark, dass die männerwelt den verdacht hegt, man könnte die frauen in die vier satc-typen einteilen. die wahrheit ist aber vielmehr, dass, in individuell unterschlich grossen teilen natürlich, in jeder von uns eine süsse carrie, eine toughe miranda, eine bitchy samantha und auch etwas von der biederen dunkelhaarigen steckt, die so langweilig ist, dass ich mir nie ihren namen merken kann. there a whole lotta satc in all of us.



zum zweiten mal innerhalb einer woche, wird mir von einem mann über die freundin eines freundes mit folgenden worten berichtet:

"... und die soll angeblich ziemlich arg sein und dinge machen, die frauen sonst nicht so tun. zumindest nicht viele."

zum zweiten mal innerhalb einer woche antworte ich darauf mit:

"und was soll das sein ... putzen und kochen ?"

zum zweiten mal innerhalb einer woche, konnte meine frage nicht beantwortet werden.

da stellt sich mir doch die frage: tauschen männer untereinander denn bitte keinen schmutzigen details aus ? was wurde aus den schönen klischees über männerstammtischgespräche ? da lobe ich mir doch die frauen, die nachmittags im cafe ganz in ruhe über ihre erfahrungen mit gleichgeschlechtlicher liebe und selbstbefriedigung plaudern.



manchmal verändern sich dinge. tatsächlich ändert sich ständig etwas, aber manchmal verändern sich grosse dinge und dann ist oft auch der richtige zeitpunkt für einen reality check. ergibt sich auch meist von selbst.

bei der gelegenheit stellt man dann fest, dass man seine einstellung zu gewissen dingen geändert hat. wollte man vorher noch eine bestimmte stellung innehalten, weil da alle fäden zusammenlaufen und man von dort aus den besten überblick hat, kann man inzwischen womöglich eine ruhigere position bevorzugen. menschen, die man spontan gern mochte, kennt man inzwischen besser und bemerkt, dass man sie eigentlich gar nicht so gern mag. anderen hat man vorab spontan eine gewisse nettigkeit bescheinigt und inzwischen mag man sie sehr gern. nein, falsch. man mag sie so gern.

alles dinge, die sich sehr langsam ändern und entwickeln und ab und zu bleibt man stehen, blickt sich um und verschafft sich einen überblick, wo man eigentlich inzwischen tatsächlich angelangt ist.

in den letzten tagen scannt mein kopf ein bisschen die unterschiedlichen ebenen meines lebens, beobachtet, stellt fest und gibt teilweise sehr witzige und überraschende informationen an mich weiter. spannende sache, so ein reality check. jedesmal aufs neue.



hier fragt sich jemand, warum ihm nie ein paar vernünftige worte für glückwünschkarten einfallen.

beim nächsten mal dann einfach "ich wünsche dir alles liebe und mehr freunde, die so sind wie ich" auf die karte schreiben. da erspart man sich dann auch das geschenk und verlängert einfach, ganz selbstsicher, per handschlag die freundschaft um ein jahr.



My name is Prince and I am funky
My name is Prince the one and only
I did not come 2 funk around
'Till I get your daughter I won't leave this town


und dem wäre eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, bis auf vielleicht ein oder zwei worte ....

die zeiten von "when doves cry", "sign o' the time", "little red corvette", "kiss" und all den nummern, die vor allem durch ihre perfekt gemachte, aber so genial simpel daherkommende verpackung bestochen haben, sind lange her und auch auf musicology klingen die songs niemals unnötig kompliziert, aber mehr als arrangiert. prince scheint eher zu inszenieren. nur der prince des funk und soul ist er schon lange nicht mehr.

coldplay sänger chris martin erzählte in einem interview zu ihrem letzten album einmal, dass sie irgendwann einfach aufhören mussten, an den songs herumzubasteln, weil sie sonst nie fertig geworden wären und immer noch weiter verbessert und verändert hätten. prince klingt auch diesmal wieder so, als hätte er seine songs bis zum letzten gedanken durchgedacht, alle resourcen ausgeschöpft und sie erst veröffentlicht, als sie für ihn perfekt waren. oft entstehen schöne sachen, weil ein paar menschen ihre ideen und kreativität zusammenwürfeln. prince komponiert, produziert, arrangiert und performt seine songs grösstenteils selbst, spielt oft noch einen grossteil bis alle instrumenten selbst und singt alle stimmen ein. für mich war das schon immer der grund dafür, warum er so rund und in sich abgeschlossen und rundum fertig klingt.

track nummer drei "a million days" kam mir auf anhieb ein wenig zu sehr von sich selbt überzeugt daher, fast schon zu fertig. in der mitte des tracks ging ich nochmal zurück zu start, erhielt keine zweihundert, aber dafür hörte ich ein wenig auf den text und erst da funktionierte der song für mich, dann aber wirklich. weil tatsächlich das gefühl, in dem es dabei geht, so sehr von sich selbst überzeugt ist. wenn man es in den sand gesetzt hat, der mensch erst vor einer stunde gegangen ist und man das gefühl hat, als wäre er schon a million days weg. ein so sattes gefühl, dass einem komplett ausfüllt und nun mal keine zweifel offen lässt. wäre die cd ein autoreifen, wäre track drei wohl die stelle, die am schnellsten abgefahren ist.

tatsächlich hat er mich aber mit dem der cd ihren namen gebenden track "musicology" und mit "illusion, coma, pimp & circumstance" ohnehin auf anhieb gekriegt.

alles in allem ein fast ruhiges, sehr angenehmes und sehr gutes album. und ich komme immer mehr zu dem schluss, dass der mann deshalb nicht zu altern scheint, weil er nicht von dieser welt ist.



endlich halte ich sie in händen. die neue prince cd. unfassbar, der mann sieht aus, als wäre er in den letzten jahren keinen tag gealtert.

noch unfassbarer: es ist erst mittag und ich kann nicht jetzt sofort nach hause gehen, mich aufs sofa legen und prince hören. diese tatsache macht mich jetzt ganz unglücklich.

zumindest die verkäuferinnen im libro sind froh, dass ich jetzt endlich mein exemplar der cd kaufen konnte, nachdem ich schon zweimal dort war und zweimal angerufen hatte und die lieferung gemeinerweise auf sich warten liess.

aber jetzt ist ja alles gut und ich mache jetzt die augen zu und wünsche mir ganz fest, dass es bald spät genug ist, um legal nach hause gehen zu dürfen.



das da brauche ich in der skateboy ausführung. ganz dringend sogar.



unter tränen gestand david beckham doch noch zwei fehltritte mit rebecca loos und dem model sarah marbeck.

"das war der grösste fehler meines lebens" sagt er.

ach, frau posh. es geht mich ja nichts an, aber sie kennen ihren mann wohl am besten. wenn sie denken, dass er sie und ihre gemeinsamen kinder liebt, dann treten sie ihm doch nochmal gehörig in die eier und dann verzeihen sie ihm. vergeben und vergessen wäre übertrieben, aber was oder wer auch immer ihn geritten hat, er muss ohnehin gerade weltweig ohrfeigen dafür einstecken. wenn er nichts aus der ganzen affäre gelernt hat, bleibt immer noch genug zeit, sich scheiden zu lassen und die hälfte seines vermögens mitzunehmen. jetzt ist die welt vielleicht noch schockiert, aber im endeffekt macht euch das ganze doch bloss sympathischer. die rundum perfekten beckhams haben also auch mit alltägliche problemen zu kämpfen und die beck'sche ehe ist eben doch auch kein ständiges hoch. david ist ja doch ein mensch und macht fehler und victoria hat ja doch ein pochendes herz im sonst oft so kühl und distanziert wirkendem körper.
also, den kopf wie gewohnt hoch, die silikonunterstützte brust raus, augen zu und durch.



gestern nachmittag, wiedermal viel zu spät dran, rauschte ich auf dem heimweg noch schnell in den drogeriemarkt ein. der auftrag lautete: kauf katenfutter !

mit zehn päckchen vom dem futter machte ich mich auf dem weg zur kasse und kam an der kosmetikabteilung vorbei. dabei fiel mir ein, dass ich wattepads brauchte. ich drückte das katzenfutter also mit meinem linken arm gegen meinen oberkörper und mit der rechten hand, griff ich nach den pads. pfiffigerweise hatten die herren und damen mitarbeiter gleich daneben die gesichtsmasken deponiert, gemeinerweise neue. davon mussten also auch noch ein paar stück mit. "explosionsartig frische und erholte gesichtshaut" hatte ich schliessnoch noch nie.

ein paar schritte weiter gab es shampoo. ich stelle erleichtert fest, dass ich davon ausreichend zu hause hatte, jedoch... "war der conditioner nicht alle ?" doch war er. den also auch noch aufgeladen und danach hatte ich gut damit zu tun, all die sachen, inzwischen beidhändig gegen die brust gedrückt, in richtung kassa zu balancieren.

so weit kam ich aber gar nicht, denn da war ein regal mit brandneuem lippenstift. ich bin keine gretel und würde niemals einer spur von brotkrümmeln durch den wald folgen. würde allerdings jemand verschiedene lippenstifte auslegen, wäre ich verloren. wahrscheinlich würde ich sogar noch freiwillig in den ofen klettern, wenn da lippenstifte drin lägen und auch noch "mit tattooeffekt" darüber stehen würde.

das stand da nämlich gestern. brandneuer lippenstift "mit tattooeffekt". das musste ich einfach wissen. ich bugsierte all die schönen sachen in meiner hand irgendwie auf den linken arm und schwankte herum, denn balancieren alleine würde nicht reichen, da musste auch ein wenig jongliert werden. mit der anderen hand griff ich nach dem berüchtigten "tester", machte ein einhändig auf und malte mir, wie man das nun mal so macht, einen kleinen strich auf den linken handrücken. dazu musste ich mich dann nochmal ein wenig verbiegen, weil ich ja quasi um mich selbst herumgreifen musste, aber nichts drängt sich zwischen eine frau und die probe eines neuen lippenstifts.

nachdem ich einen strich gemacht hatte, versuchte ich einen blick auf die angemalte hand zu werfen, was nicht ganz leicht war, weil ich mit der hand ja all die sachen hielt. und leider hatte sich die ganze action nicht bezahlt gemacht, denn die farbe erhielt erhielt von mir - wie es unter kennern so schön heisst - das prädikat "nein, bäh". machte aber nichts, es gab ja noch reichlich farben zum ausprobieren.

im endeffekt hatte ich durch das training mindestens so viele kalorien verloren, wie nach einer stunde "step basics für fortgeschrittene", sechs verschiedene farbestriche auf der hand und die erkenntnis, dass keine der farben mich dazu brauchte, vor begeisterung auf dem bauch zu liegen.

ich marschierte danach dann wirklich auf direktem weg zur kasse, wobei ich vielleicht anmerken sollte, dass ich dazu auch nur noch die düfte passieren musste und die finde ich ja komplett uninteressant.

dort praktizierte ich meine lieblingshandbewegung: vors fliessband stellen, die waren schön darüber halten und dann die arme einfach von sich spreitzen. das alles dauerte vielleicht an die zwei minuten und während die nette kassiererin noch geld von der dame vor mir entgegen nahm, nutzte ich die zeit, um mir die farbe von der hand zu wischen. ich fuhr mit dem daumen dreimal rasch drüber und dachte "what the hell ....", als mein blick auf meine hand fiel. die striche waren noch da, sahen vollkommen unangetastet aus. sie waren nicht einmal verwischt. ich ribbelte noch ein paarmal drüber, diesmal auch ein wenig fester, aber da tat sich nichts. ich bat die kassiererin um ein tuch, wischte damit drüber - sogar mit spucke - aber da tat sich nicht viel.

verdammt, wer hätte geahnt, dass hier einmal von "langanhaltend" die rede ist, und auch das gemeint war, was allgemein unter "langanhaltend" verstanden wird?

ich weiss also schon, was ich morgen mache. ich gehe wieder in den drogeriemarkt, probiere konzentriert und stressfrei nochmal die farben durch, wische sie in der sekunde wieder ab! und wünsche mir heute nacht vor dem schafengehen ganz fest, dass ich auf eine farbe stosse, die mir gefällt.



wie ich das hasse. da sieht man einen song auf einem der musikkanäle im fernsehen, die ja dazu anregen sollen, diese musik auch zu kaufen, will es natürlich erst genauer wissen und wirft den computer an. um den song erstmal aus dem netz zu saugen, danach süchtig zu werden und ihn dann zu kaufen, klar.

früher war ein simpler download und fertig, heute lädt man gut und gerne mal zehn- bis zwanzigmal den gleichen song runter, um auch nur eine brauchbare version hören zu können. an einfachsten also, man lädt den song gleichzeitig zehnmal runter, hört rein, sobald nur ein bisschen war zu hören ist und schmeisst gleich raus, was nichts kann. erstens eine mühsame prozedur, zweitens hab ich den anfang des songs dann schon dreissig mal innerhalb von einer stunde gehört. sowas macht den besten song tot. müsham. spasslos.

wer glaubt, dass mich das dazu anregt, meine musik gleich legal zu beziehen, muss auf drogen sein.



er ist also wieder da. "tafkap" und auch das seltsame symbol wurden hoffentlich in seidenpapier eingewickelt, in eine grosse kiste gepackt und dann im kasten verstaut und jetzt kommt er als der zurück, den ich schon so lange wirklich verehre.

ich weiss noch, als ich elf oder zwölf jahre alt war, sass ich abends immer vor meiner stereoanlagen, hörte den "treffpunkt ö3" und nahm auf kassette auf, was mir gefiel. irgendein mädchen rief an und wünschte sich "when doves cry". und das wars für mich. mehr brauchte ich nicht zu wissen und auch nicht zu hören. hätte er in dem moment eine eigene religio gegründet, wäre ich spontan beigetreten.

in aberwitzigen fragebogen wird immer wieder die frage gestellt, wen man gerne mal treffen würde. und nie im leben wäre ich auf die idee gekommen, da seinen namen hinzuschreiben, weil es einfach zu dreist wäre.

ebenfalls nie im leben hätte ich auch nur im ansatz vermutet, dass er unter seinem namen wieder zu mir zurück kommt. ladies and gentlemen, the artis still known as prince has arrived.



 
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